Warum ich nicht auf Links klicke, die zu „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ führen

Eigentlich sollte das alles ohnehin ganz glasklar sein, Rayk aber erklärt dennoch ein mal ganz langsam, warum die Links zu „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ eigentlich keinen Klick wert sind. Und das macht er ziemlich gut. Ich hätte das kürzer mit „Weil das totaler Schrott ist.“ zusammengefasst, aber das überzeugt halt nicht jeden.


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Kommentare: 15

  1. baxter 9. Oktober 2014 at 22:17  zitieren  antworten

    2 Minuten ausgehalten…

  2. Robbin Banks 9. Oktober 2014 at 22:49  zitieren  antworten

    Schon alleine wegen dem Deppenleerzeichen klicke ich auf keine Links, die zu denen führen :D

  3. No1 9. Oktober 2014 at 22:54  zitieren  antworten

    Bin kein Leser der deutschen Wirtschaftsnachrichten.
    Aber schon mal in die hiesige Presselandschaft geworfen?
    Den Scheiß der uns da serviert wird?
    Ukrainekrieg samt Putsch nur ein Beispiel, und generell sind so ziemlich alle Nachrichtenkanäle in Sachen Außenpolitik auf Bildniveau, und weit unter dem Niveau in anderen Ländern.

    Das hat die Anstalt übrigens schon mehrfach klasse zur Sprache gebracht. Ich empfehle euch die zu schauen.

  4. Uwe 9. Oktober 2014 at 23:44  zitieren  antworten

    Robbin Banks,

    Mein erster Gedanke! Selbst-Disqualifikation bereits in der Überschrift.

  5. haywood jablome 10. Oktober 2014 at 05:05  zitieren  antworten

    jo… kackblatt halt. wers bisher aber geschluckt hat, wirds evtl. auch weiter tun. leider. trotzdem schöner beitrag!

  6. Plor 10. Oktober 2014 at 08:29  zitieren  antworten

    @No1

    Mal ganz abgesehen davon, dass die DWN auch Teil der hiesigen Presselandschaft sind… das ist doch totaler Blödsinn. Wir haben in Deutschland so viele unterschiedliche Medienhäuser, so viele verschiedene Blätter, so viele verschiedene Kolumnisten, Journalisten und Redakteure mit unterschiedlichen Haltungen.

    Wenn dir die Zeit zu transatlantisch ist, dann liest du halt den Spiegel, in dem auch ein antiimperialistischer Augstein wöchentlich seine Kommentare schreiben darf. Wenn dir der Spiegel nicht links genug ist, liest du halt die TAZ. Wenn dir die wiederum zu differenziert ist, kannst du konsequent die Augstein-Postille Freitag lesen, in der verschiedene Autoren regelmäßig ihrem Antiamerikanismus frönen. Ist dir der Freitag nicht verschwörungstheoretisch genug, gehst du halt zu Heise oder – falls du noch ein bisschen mehr Russland- und Putinliebe willst – zur Jungen Welt. Willst du eine konsequente Infragestellung dieser antiimperialistischen Kampfblätter, sind die Jungle World oder Bahamas dein Freund. Sind dir die alle zu links, greifst du zum konservativ/libertären Focus, ist dir dieser zu hysterisch kann dein Blick zur FAZ oder Welt wandern. Sind dir die zu bildungsbürgerlich, greifst du zur Bild…
    Und wenn dir alle aufgezählten Blätter zu niveauvoll sind, dann greifst du halt zu den DWN.

    Dieses Geschwafel von der gleichgeschalteten Medienlandschaft ist doch geradezu eine Einladung zum Bullshit-Bingo und hat nichts mit der Realität der hiesigen Presselandschaft zu tun… Und btw., was damals von der Anstalt gemacht wurde, naja, muss man auch nicht unbedingt so 100% übernehmen. War halt ein satirischer, überspitzter Beitrag (in dem mit Sicherheit ein Stück Wahrheit steckt), aber der hat dementsprechend konsequent alles ausgeklammert, was die vorgebrachte Haltung relativieren oder in einem anderen Blickwinkel zeigen könnte (z.B. die Teilnahme/Mitgliedschaft diverser Redakteure an deutsch/russischen Foren). Das war halt Kabarett und keine ernsthafte medienkritische Analyse… darauf sollte man vielleicht auch nicht unbedingt sein Bild der hiesigen Presselandschaft stützen, wenn man zu einem differenzierten Urteil kommen will..

  7. No2 10. Oktober 2014 at 09:28  zitieren  antworten

    Hey No1,
    du hast Recht die Deutschen Medien haben sich weitestgehend disqualifiziert. Aber gerade deswegen muss man auch mal Englische Nachrichten lesen und zwar nicht nur einseitig sondern eigentlich immer auch beide Seiten. ww.rt.com für die russische Sicht http://www.guadian.co.uk für die intenationale. Und es gibt auch noch echt einige gute Deutsche Medien http://www.berliner-zeitung.de oder http://www.freitag.de .

  8. No2 10. Oktober 2014 at 09:35  zitieren  antworten

    @Plor:

    Wow wie viele verschiedene Verlagshäuser haben wir den? 3? 4? Unglaublich!
    Mal ehrlich der Spiegel hat ernsthaft eine Titelseite „Wer stoppt Putin?“ gebracht die Taz ist dabei die Bild im Kriegstreiben zu überholen. Es sieht echt grottig aus in der deutschen Medienlandschaft.
    Ist es zu viel verlangt FUCKING FAKTEN zu erwarten und nicht links-/ rechts-/ neoliberal gesteuerte Kommentare überall? Warum machen die deutschen Medien aus Gerüchten oder „Informationen“ von einer ukrainisch-amerikanischen PR-Propaganda-Agentur Artikel ohne auch nur einmal Fakten oder Hintergründe zu checken?

  9. Stephan 10. Oktober 2014 at 09:59  zitieren  antworten

    Weil es nicht auf die Fakten ankommt, sondern auf die Story. Es geht wie überall um Marktanteile und um Meinungsmache. Und die Mehrheit will die Fakten nicht, sondern Entertainment. Willkommen in der höher schneller weiter Welt. Zum einen das und zum anderen beziehen ja alle Ihre Informationen von mehr oder weniger denselben Agenturen. Nur der eine macht eine Gesichts- und der andere eine Bärchenwurst draus.

  10. Plor 10. Oktober 2014 at 10:36  zitieren  antworten

    „Ist es zu viel verlangt FUCKING FAKTEN zu erwarten und nicht links-/ rechts-/ neoliberal gesteuerte Kommentare überall? “

    Ich habe das Gefühl, du willst nicht Fucking Fakten, sondern „antiimperialistisch gesteuerte“ Kommentare und Informationen von einer „russisch-iranischen PR-Propaganda-Agentur ohne Artikel“ lesen. Das findest du in der deutschen Presselandschaft auch genug. Junge Welt, Freitag, Augsteins Kolumne bei SPON (immerhin eine der größten journalistischsten Websites im deutschsprachigen Raum), Heise, Telepolis etc… Die sind ja nicht weniger von ihrem weltanschaulichen/ideologischen Background geprägt als Joffe und Konsorten.

    Spricht ja auch gar nichts dagegen, eine gewisse „Grundhaltung“ zu haben. Wenn ich Zeit lese, weiß ich, dass ich transatlantisch gefärbte Berichte kriege, und wenn ich den Freitag lese, weiß ich, dass ich antiimperialistisch gefärbte Berichte kriege. So funktioniert nunmal eine vielfältige Presselandschaft. Für jede Haltung/Interesse/Ideologie gibt es das richtige Blättchen. Wenn du es anders haben willst, musst du halt zur russischen oder nordkoreanischen Medienlandschaft switchen. Dort findest du diese Diversität nicht.

  11. Stefie 10. Oktober 2014 at 13:47  zitieren  antworten

    Ich würde auch mal ganz stark behaupten, dass es „FUCKING FAKTEN“ gar nicht gibt und gar nicht geben kann. Alle Nachrichten sind im Grunde nur Geschichten, also Versuche die wahrgenommene Realität in irgendeinen (möglichst kausalen) Sinnzusammenhang zu bringen, und sind damit niemals neutral. Schon allein deshalb sollte man sich vom Wahrheits-Wahn verabschieden.

    Wir haben wenigstens gottseidank mehr Zugang zu verschiedenen Perspektiven als je zuvor.

  12. diaet 11. Oktober 2014 at 15:51  zitieren  antworten

    Stefie:
    Ich würde auch mal ganz stark behaupten, dass es “FUCKING FAKTEN” gar nicht gibt und gar nicht geben kann. Alle Nachrichten sind im Grunde nur Geschichten, also Versuche die wahrgenommene Realität in irgendeinen (möglichst kausalen) Sinnzusammenhang zu bringen, und sind damit niemals neutral. Schon allein deshalb sollte man sich vom Wahrheits-Wahn verabschieden.
    DAANKE DAANKE DAANKE ‚Nuff said.
    und klar hätte man das kürzer fassen können, Ronny – dann hätten wir allerdings nicht den Saß dieses Videos gehabt, da kann man denDWN ja fast dankbar sein

  13. Joachim 16. Oktober 2014 at 09:26  zitieren  antworten

    In der Tat haben wir Medien unterschiedlichster Couleur am Kiosk und im Netz. Einfluss und Reichweite sind aber sehr unterschiedlich. Es gibt nach wie vor den von wenigen transatlantisch orientierten Großverlagen manipulativ gesteuerten Mainstream, der die öffentliche Meinung und damit auch die Politik dominiert. Daher begrüße ich es sehr, wenn Publikationen wie die DWN, die von Political Correctness und Konsenszwang abweichen, an Einfluss gewinnen. Wie man natürlich überhaupt nicht im Faktencheck zur Kritik von Rayk Anders an den DWN erkennen kann:
    http://neuland.mustermann.org/gesellschaft/medien/dwn-faktencheck.php

  14. Anista-First Moris 10. Dezember 2014 at 13:56  zitieren  antworten

    Plor:
    @No1

    Mal ganz abgesehen davon, dass die DWN auch Teil der hiesigen Presselandschaft sind… das ist doch totaler Blödsinn. Wir haben in Deutschland so viele unterschiedliche Medienhäuser, so viele verschiedene Blätter, so viele verschiedene Kolumnisten, Journalisten und Redakteure mit unterschiedlichen Haltungen.

    Wenn dir die Zeit zu transatlantisch ist, dann liest du halt den Spiegel, in dem auch ein antiimperialistischer Augstein wöchentlich seine Kommentare schreiben darf. Wenn dir der Spiegel nicht links genug ist, liest du halt die TAZ. Wenn dir die wiederum zu differenziert ist, kannst du konsequent die Augstein-Postille Freitag lesen, in der verschiedene Autoren regelmäßig ihrem Antiamerikanismus frönen. Ist dir der Freitag nicht verschwörungstheoretisch genug, gehst du halt zu Heise oder – falls du noch ein bisschen mehr Russland- und Putinliebe willst – zur Jungen Welt. Willst du eine konsequente Infragestellung dieser antiimperialistischen Kampfblätter, sind die Jungle World oder Bahamas dein Freund. Sind dir die alle zu links, greifst du zum konservativ/libertären Focus, ist dir dieser zu hysterisch kann dein Blick zur FAZ oder Welt wandern. Sind dir die zu bildungsbürgerlich, greifst du zur Bild…
    Und wenn dir alle aufgezählten Blätter zu niveauvoll sind, dann greifst du halt zu den DWN.

    Dieses Geschwafel von der gleichgeschalteten Medienlandschaft ist doch geradezu eine Einladung zum Bullshit-Bingo und hat nichts mit der Realität der hiesigen Presselandschaft zu tun… Und btw., was damals von der Anstalt gemacht wurde, naja, muss man auch nicht unbedingt so 100% übernehmen. War halt ein satirischer, überspitzter Beitrag (in dem mit Sicherheit ein Stück Wahrheit steckt), aber der hat dementsprechend konsequent alles ausgeklammert, was die vorgebrachte Haltung relativieren oder in einem anderen Blickwinkel zeigen könnte (z.B. die Teilnahme/Mitgliedschaft diverser Redakteure an deutsch/russischen Foren). Das war halt Kabarett und keine ernsthafte medienkritische Analyse… darauf sollte man vielleicht auch nicht unbedingt sein Bild der hiesigen Presselandschaft stützen, wenn man zu einem differenzierten Urteil kommen will..

    Wow … Starker Bogen von der Zeit über die Bild, FAZ, Welt …

  15. Glak 19. Januar 2016 at 21:58  zitieren  antworten

    Robbin Banks,

    Wegen des Deppenleerzeichens. Dativ, Genitiv und so…

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