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Das Justice Video nun auch noch im SPIEGEL gelandet. Offenbar hat man mit dem Teil alles richtig gemacht, um mehr als einen Haufen Aufmerksamkeit für einen eher mittelmäßigen Track zu bekommen. Super Strategie.
Aber: Den Vergleich zu Matthieu Kassovitz´ Meisterwerk „Hass“ bekomme ich nicht ganz auf die Reihe, hatte der doch weitaus mehr Message als diese Nummer hier, finde ich. Auch sollte man mal darüber nachdenken, welche Art von Musik bisher in den Banlieus rezipiert wird: HipHop ganz wahrscheinlich. Mit so einem Video kann man auch als Elektroniker Identifikationsflächen für junge Menschen schaffen, die bisher andere Musik bevorzugt haben. Der beste Weg, von denen auch gekauft zu werden; Punkt.

Ich sage ja seit Jahren, das die Jungs von Justice musikalisch total überbewertet werden und nicht mal annähernd das Erbe von Daft Punk tragen können, was sie sich ja gerne anschicken, aber das nur am Rande.

2 Kommentare

  1. anne13. Mai 2008 at 09:55

    du sprichst mir aus der entnervten seele.

  2. Tobias13. Mai 2008 at 10:44

    Kennst du den Film „C’est arrivée près de chez vous“ (Man bites dog, http://www.imdb.com/title/tt0103905/)? Ein studentisches Filmteam filmt einen Massenmörder bei der Arbeit, Gewaltexzesse mit Handkamera, bei denen am Ende ebenfallsTon und Kameramann die Gewalt abbekommen, inclusive identischer Schlussszene mit seitlich liegender Kamera.
    Toller Film und tolles Video!

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