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Autor: Ronny

Wie sich Anonymous.Kollektiv auf Facebook die Wahrheit zusammenbastelt

Es ist weitestgehend bekannt, dass die fast eine Million Likes habende Facebook-Seite Anonymous.Kollektiv nichts mit Anonymous zu tun hat und vermutlich von einem Querfrontler betrieben wird, der gerne schon mal mit Leuten wie Jürgen Elsässer, Lars Mährholz und Ken Jebsen gemeinsame Sachen macht, und häufig gemeinsamer Meinung ist. Ich habe so ziemlich jeden, der mir diesen Rotz in die Timeline spült entfreundet, geblockt etc. Bis auf einen (Grüße an die Ostsee), von dem ich hoffe, er steigt auch mal dahinter, dass der Betreiber das am liebsten macht, was er anderen vorzuwerfen nicht müde wird: Propaganda. Gegen die USA, gegen Israel, immer prorussisch verteilt er lustig Nachrichten, die seine Anhängerschaft bewegen sollen. Über die Lügenpresse jammernd macht man dort dann – wie in diesem Fall hier – genau das, was man dieser vorwirft. Man benutzt schon mal ein manipuliertes Fotos, wenn die auf denen gezeigten Menschenmengen nicht reichen, um anderen das als Nachricht zu verkaufen. So wie hier schön von Wir sind Viele dokumentiert.

Das berüchtigte Nicht-Anonymous-Kollektiv aus Erfurt postet heute über die AfD-Demo in Erfurt.
Man faselt was von einem vollem Domplatz, 20.000 – 25.000 Teilnehmern (Bild 1). Die offiziellen Presseberichte sagen was anders, Teilnehmerzahlen gehen zurück.
Die besorgten Patrioten teilen das Bild, bis jetzt über 6.000 mal. Nun, der Domplatz war wirklich voll, dank Photoshop, und das war nur ein ganz schneller Blick über das Foto (Bild 2)! Fälschung selbst für Idioten (und Patrioten) eigentlich sofort ersichtlich!

Man nahm sich dieses Foto von Twitter und stempelte auf sehr triviale Weise einfach ein paar Demonstrationsteilnehmer hinzu. Für jemanden, der immer „_die_ Wahrheit“ unter die Menschen bringen will, ein erbärmlicher Versuch. Dabei ist man sich dann auch nicht zu blöde, einen neuen Volksaufstand erkennen zu wollen.

Lügenanonymouskollektiv. Ich weiß nicht, warum man ausgerechnet denen vertrauen sollte.

Google verweist auf verschiedene Hintergründe zu der Seite. Als Empfehlung für jene, die diese Scheiße immer munter teilen.

ypuZZC1 wjNIlmd


(via reddit)

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Eine Nazispielfigur aus China, die aussieht wie Bastian Schweinsteiger

Ein chinesischer Spielwarenhersteller hat eine Spielfigur auf den Markt gebracht, die in Wehrmachtsuniform daherkommt. Diese sieht dem Fußballer Bastian Schweinsteiger sehr ähnlich und trägt den Namen „Bastian“. Das allerdings basiert wohl auf einem Zufall, sagt ein Mitarbeiter der dafür verantwortlichen Firma.

„Wir bieten keine Figur an, die auf einem Fußballspieler basiert.“ Dass die Figur „Bastian“ wie Schweinsteiger aussieht, sei reiner Zufall. Chan weiter: „Die Figur basiert auf dem typischen Deutschen. Wir glauben, dass alle Deutschen so aussehen.“

Anzeige ist wohl raus.


(via Puls)

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„Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?“

Letzte Woche schrieb Michael Bittner diesen lesenswerten Text, in dem er die Thesen und die Artikulationsform von Pegida mit denen der NSDAP verglich: PEGIDA und NSDAP – ein Vergleich.

Heute bringt Monitor ein Video, das Reden von AfD-Höcke, die der in Erfurt und Magdeburg im Zeitraum September/Oktober 2015 gehalten hat, Reden von Joseph Goebbels gegenüberstellt. Und während manche so meinen würden, „Well, that escalated quickly.“, läuft es mir ein bisschen dolle kalt und ziemlich unschön den Rücken herunter.

Auf den Facebook-Kommentar von MONITOR-Chef Georg Restle zu Björn Höckes Auftritt bei Günther Jauch gab es im Netz tausendfache Reaktionen. Vor allem am Vergleich zum „Goebbels-Tremolo“ seiner Reden in Erfurt und Magdeburg störten sich einige. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Reden von Björn Höcke mit Reden von Joseph Goebbels verglichen. Urteilen Sie selbst!

Quellen: Björn Höcke, Reden in Erfurt und Magdeburg vom September/Oktober 2015; Goebbels-Rede im Bewegtbild vom 10.02.1933, alles andere: Rede im Sportpalast zum „Totalen Krieg“ vom 18.02.1943.

Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?

Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?

Auf den Facebook-Kommentar von MONITOR-Chef Georg Restle zu Björn Höckes Auftritt bei Günther Jauch gab es im Netz tausendfache Reaktionen. Vor allem am Vergleich zum „Goebbels-Tremolo“ seiner Reden in Erfurt und Magdeburg störten sich einige. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Reden von Björn Höcke mit Reden von Joseph Goebbels verglichen. Urteilen Sie selbst!

Quellen: Björn Höcke, Reden in Erfurt und Magdeburg vom September/Oktober 2015; Goebbels-Rede im Bewegtbild vom 10.02.1933, alles andere: Rede im Sportpalast zum „Totalen Krieg“ vom 18.02.1943.

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Posted by Monitor on Mittwoch, 21. Oktober 2015


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