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Autor: Ronny

Atombunker am Stadtrand von Berlin zu vermieten

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In Gosen-Neu Zittau bei Berlin kann man sich jetzt einen alten Atombunker mieten. 40
Zimmer auf 1.000 m² zu 2000 EUR Miete. Gebaut wurde der 1988 als Ausweichführungsstelle des Ministers für Staatssicherheit. Ich weiß jetzt nicht genau, für wen genau das was sein könnte – räumlich taugt der als Club zum Beispiel so gar nicht. Vielleicht hat ja irgendwer eine passende Idee.

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OBJEKTBESCHREIBUNG
Länge: 35,90m ; Breite: 38,40m ; Höhe: 3,10m ; Erdüberdeckung 2,00m ;
Der Bunker ist komplett geplündert und in einem erbärmlichen Zustand. Alle Anlagen sind demoliert oder abmontiert. Es besteht ausschließlich die bauliche Hülle.

In der Anlage finden Sie einen Grundriss des Bunkers.

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(via Nina Hagen)

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Wo Flüchtlingskinder auf ihren Wegen schlafen

Meine Kleine ist jetzt sieben. Viele der von Magnus Wennman (Instagram, Twitter, Facebook) im letzten Jahr fotografierten Kinder sind jünger. Er hat sie auf ihren mitunter beschwerlichen Wegen fotografiert. Irgendwann, irgendwo zwischen dem Tag ihrer Flucht und dem Ende derselbigen, das es nicht nur für diese irgendwann aber hoffentlich alsbald geben wird. Denn es sind weiterhin jeden Tag an allen diesen Orten Kinder unterwegs, die nicht nur einen Platz zum Schlafen brauchen. Und den nicht auf irgendeinem Bordstein, nicht irgendwo auf der Straße, nicht irgendwo im Wald.

Für Aftonbladet hat er die Geschichten aufgeschrieben: Where the children sleep. Eher nicht die Geschichten der Bilder, eher die Geschichten all dieser Kinder.

Magnus Wennman, winner of two World Press Photo Awards and fourfold winner of Sweden’s Photographer of the Year Award, has met refugees in countless refugee camps and on their journeys through Europe this year. The story of when the night comes is a living narrative with no given ending.

Der Instagram-Account von Magnus Wennman zeigt, dass er des Öf­te­ren dort fotografiert, wo das gesellschaftliche Auge ganz gerne wegzugucken pflegt.
(via Johnny)

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Wie Claire Danes das Berghain erlebt haben will

Claire Danes, die für Dreharbeiten für „Homeland“ gerade in Berlin war, erzählt bei Ellen DeGeneres, dass sie im Berghain gewesen sei, was sie offensichtlich urst beeindruckt hat. Jetzt liebt sie Techno, auch wenn der hierfür gespielte so gar nichts mit dem aus Berlin zu hat, wie sie richtig bemerkt.

„Es gibt da diesen unglaublichen Club namens Berghain“, erzählt Danes, und weiter, dass sie mit einem Typen da war, der den Besitzer kannte und sie durch die Hintertür hineinschmuggelte („Awesome!“). Einen Tipp für alle, die sich als nicht-prominente Clubgänger in der Schlange einreihen müssen, hat sie auch parat: „Man muss an einem Sonntag gehen!“

[…]

Fasziniert schildert die Hollywood-Schauspielerin, dass das Berghain vier Tage am Stück geöffnet ist, die Clubgäste freitags kommen und am Montag von der Tanzfläche zur Arbeit gehen. Die Moderatorin Ellen DeGeneres kann es gar nicht glauben. „Die Leute tanzen tagsüber? In einem Club?“

[…]

Das letzte Mal war Danes übrigens am Fetisch-Wochenende im Berghain, da hätten alle „ganz in schwarzem Leder oder nackt getanzt“. DeGeneres ist fassungslos: „Komplett nackt? Das ist ja ekelhaft!“ Ach was, es gebe genügend Platz zum Ausweichen, erklärt Danes, immerhin sei ja oben noch dieser Raum, in dem „Disco und HipHop läuft“. „Und dann gab es da diesen Eiscreme-Stand. Amazing!“
(Berliner Zeitung)

Und dann tanzt sie. So wie man halt im Berghain tanzt, wie sie sagt. Ich weiß es nicht – ich war ewig nicht mehr da. Vielleicht ganz gut so.

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Theater im Stau

In Slovenien fahren die Leute vom Mini-Theater mit einem kleinen Kombi durch Staus und spielen hinten raus kleines Theater, wohl auch um für ihr Theater zu werben. Nicht nur für Kinder ein Spaß, sondern auch für jene, die einfach mal 10 Minuten nicht aufs Smartphone gucken wollen, weshalb einige ein Stau heute ja gar nicht mehr so schlimm finden.

The Trunk Theater is an invention of a Slovenian theater called Mini Teater. It demonstrates a true power of theater as it amuses people when being least amused – stuck in traffic jams.


(Direktlink, via Swiss Miss)

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Wetter in einer Box

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Ken Kawamoto hat mit Tempescope eine kleine transparente Box entwickelt, die im Inneren die vorhergesagten klimatischen Bedingungen der echten Welt erzeugt. Ist also vorhergesagt, dass es Regen geben wird, erzeugt Tempescope Regen, bei Nebel Nebel und wenn es draußen gewittern soll, blitzt es in dieser kleinen Kiste. Nur Sonne fehlt weitestgehend. Also eher was für die Herbstliebhaber, zu denen ich mich nun so gar nicht zählen würde.

Kawamoto stellt Tempescope hier Open Source zur Verfügung, die Indiegogo-Kampagne, um das Dingen in die Stuben dieser Welt zu bringen, startet diese Woche.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Blutmond, gif’d

Ich habe heute deutlich mehr versuchte Fotos des Himmelsphänomens gesehen als mir lieb war, zumal die meisten Smartphone-Aufnahmen schlichtweg völlig überflüssig waren und es auch immer noch sind. Einen roten Punkt auf ein schwarzes Papier kann ich schöner malen. So.

Am Ende zeigt dieses GIF alles, was man gesehen haben muss. So ist schön.


(via this isn’t happiness)

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Doku: Die letzte Fahrt eines russischen Eisenbahnraketenkomplexes

Ich hatte bis gestern keine Ahnung davon, dass die damalige UdSSR währen der 80er Jahre Atomraketen in Zügen durchs Land fuhr, die von diesen Zügen hätten jederzeit gestartet werden können, sogenannte Eisenbahnraketenkomplexe, deren letzter erst 2005 verschrottet wurde.

Der militärische Eisenbahnraketenkomplex (russisch Боевой железнодорожный ракетный комплекс) war ein von der Sowjetunion in den frühen 1980er Jahren in Dienst gestellter Zug, welcher mit Interkontinentalraketen vom Typ RT-23 bewaffnet war. Gegenüber festen Silos hatten die Zugeinheiten den Vorteil, dass der Gegner nicht genau wissen konnte, wo sich diese gerade befanden.[1] Aus dem Weltall waren sie kaum von Kühlzügen zu unterscheiden.

Von außen ähnelten die Züge seinerzeit üblichen Maschinenkühlzügen. Eine Zugeinheit bestand aus drei achtachsigen Wagen, davon einer mit jeweils einer einzelnen Rakete, einem Kommandowagen, außerdem einem Wagen für das Personal in Reisezugwagenbauart und mehreren Diesellokomotiven. Die Eisenbahnraketenkomplexe konnten, außer auf Brücken, überall dort ihre Raketen starten, wo sie nicht durch Fahrleitungsaufhängungspunkte, Tunnel oder Ähnliches gestört wurden; das waren zu ihrer Einsatzzeit etwa 145.000 km Streckennetz. Zwischen zwei Masten konnte die unter Spannung stehende Fahrleitung durch nach oben und zur Seite schwenkbare Hydraulikstempel zur Seite gedrückt werden. Um die Standsicherheit beim Aufrichten des Startcontainers zu gewährleisten, verfügten die Silowagen über hydraulisch ausfahrbare Stützen.

1990 befanden sich noch sechs dieser Züge im Einsatz, aufgrund des schließlich nicht in Kraft getretenen Abkommens START II zwischen den USA und Russland wurden diese verschrottet. 2005 wurde der letzte Zug aus dem Verkehr genommen und 2007 die letzte dazugehörige RT-23 vernichtet.
(Wikipedia)

Diese Doku zeigt einen der Züge auf seiner letzten Fahrt und gibt jede Menge Hintergrundinfos zu den russischen Eisenbahnraketenkomplexen.


(Direktlink | Danke, Nilli!)

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