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Autor: Ronny

Ein staubsaugender Mülleimer

bruno

Ich nutze seit langem zum Fegen ja lieber einen Sauger. Eigentlich nur deshalb, weil ich nicht immer Handfeger und Müllschippe suchen mag. Die liegen ja immer woanders. Also wirklich immer. Wohl auch deshalb gibt es jetzt einen Mülleimer mit Saugfunktion. Bruno, the world’s first smartcan. Auf Kickstarter. Finanzierung ist durch. Endlich macht’s mal einer!

Fegen nämlich ist eigentlich sehr viel angenehmer als das Gesauge. Mit Bruno in der Küche kann man denn den Dreck einfach vor den Eimer fegen und der schluckt das weg. Das hat ja seit schon immer gefehlt. Toll!

Bruno and its patents pending technologies have been many months in the making. From developing the uncomplicated, graceful profile to its app connected reminders and efficient, quiet vacuum system, Bruno has been designed with the highest grade components to be the best and last trash can you will ever buy.

The powerful vortex vacuum feature will deliver every dog hair, cheerio and grain of dirt directly into the trash bag. No more stopping, no more scooping, just place the broom in front of the vacuum inlet to start the suction and Bruno will do the rest. Bruno will also remind you to take the trash out on trash day, and alert you when you are low on Bruno Bags. How smart is that ? (Bruno will also accept standard kitchen trash bags)

(via swissmiss)

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Gehste tauchen, findeste zwei Skelette beim Teetrinken

Da hat sich wohl wer einen morbiden Scherz erlaubt. Ich hätte die Beiden beim Tee nicht finden wollen.

On May 4, 2015, at approximately 10:00 hours, the La Paz County Sheriff’s Office was dispatched to the area of Cienega Springs boat launch in regards to a report of found human remains. The reporting person stated that he/she was out snorkeling when they noticed skeletal remains at the bottom of the river.
Sheriff’s Office personnel met with members of the Buckskin Fire Department who sent one of their divers down to investigate. The diver took an underwater camera and video recorded the footage as he saw it.
When Firefighter Foerstner located the alleged remains, he found it to be an underwater tea-party with two fake skeletons sitting in lawn chairs. See video-footage.
Although the call itself was resource intensive, both the Sheriff’s Office and Buckskin Fire were happy to find that the remains weren’t real and thanked the reporting party for making the call.


(Direktlink, via Devour)

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Wahlplakate from Hell in Bremen

Der Wahlbeobachter Martin Fuchs hat mal wieder die ganz schlimmen der eh schon schlimmen Wahlplakate zusammengesammelt. Diesmal für die Bremer Bürgerschaftswahl.

https://twitter.com/wahl_beobachter/status/578838175138844672

https://twitter.com/wahl_beobachter/status/590762491631775744

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Spielfilm „Kriegerin“ in der ZDF Mediathek

Gestern lief beim „kleinen Fernsehspiel“ des ZDF David Wnendts Film „Kriegerin„. Der 2011 gedrehte Spielfilm begleitet eine neonazistische Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Hauptfigur ist die 20-jährige Marisa.

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Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt. Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden pakistanischen Asylbewerber Jamil und Rasul fremdenfeindlich beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt. Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur Neonazi-Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der Clique. Marisa, die ihr von Hass und Gewalt dominiertes Umfeld und ihre patriarchal geprägte Beziehung zu ihrem Freund immer mehr in Frage stellt, bleibt schließlich nur die Wahl eines plötzlichen und radikalen Bruchs mit ihrem ehemaligen Leben.

[…]

Gedreht wurde der Film im August und September 2010 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Es ist David Wnendts Regiedebüt und sein Diplomfilm. Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Dem Film ging eine zweijährige Recherche voraus, währenddessen sich der Regisseur intensiv mit der Szene auseinandersetzte und Interviews mit Neo-Nazi-Gang-Mitgliedern führte. Marisas Charakter wurde von wahren Gegebenheiten inspiriert.
(Wikipedia)

Der Film hat schwache aber auch starke Momente. So erinnern die hier mitunter aufbereiteten Klischees doch sehr an die 90er Jahre. Die ganze Angelegenheit ist heute bedeutend Komplexer, Neonazis sind nicht nur die ewig saufenden Prügelknaben und Rassismus ist auch in der gesellschaftlichen Mitte zu einem echten Problem geworden, das uns alle angeht und das wir nicht auf ein paar tätowierte Kids mit Glatze und in Stiefeln beschränken können. Die Zeiten sind vorbei.

Dennoch ist der Film sehr sehenswert. Wer im Osten der 90er großgeworden ist, wird hier mit Sicherheit die ein oder andere Parallele finden können. Außerdem ist er ein wunderbares Beispiel dafür, wie absurd mitunter Jugendschutz sein kann. Laut den Kriterien der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat dieser Film eine 12er Freigabe, womit dem Jugendschutzgesetz ausreichend Rechnung getragen wird. Ansehen würde ich diesen Film mit keinem oder keiner 12-jährigen.

Kriegerin kann sich noch bis zum 11.05.2015 in der ZDF-Mediathek angesehen werden.

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