Ich wurde kurz vor Weihnachten gefragt, ob ich nicht mal das Acer Aspire Switch 11 testen wollen würde. Das traf sich gut, die Frau des Hauses will schon seit Monaten ein neues Tablet, da ihr Rechner irgendwie zu umständlich und das Telefon zu klein ist. Also sagte ich „Ja“ und ließ mir diesen Hybriden aus Tablet und Netbook zuschicken.
Ich bin nicht so der Nerd – ich will so ein Gerät auspacken, anmachen und ich will vor allem, dass es läuft, ohne das ich 3764 Einstellungen tätigen muss. Einer der Gründe, warum ich vor 10 Jahren von Windows zu OSX wechselte. Seitdem habe ich mit Windows nicht mehr soviel zu tun. Aber ich habe vorher einiges von Windows 8 gesehen und dachte, auf einem Tablet könnte sich das ganz gut machen.
Man schickte mir, was sich bald als etwas blöd rausstellte, die kleinste Ausgabe. Intel Atom CPU Z3745 mit 1,33GHz nebst 2 GB Ram und 32 GB SSD, auf der neben dem Betriebssystem nicht mehr wirklich viel Platz bleibt. Zum Testen reicht das, zum wirklich damit Arbeiten dürfte es ruhig eine der größeren Ausführungen sein, die – natürlich – dann auch etwas teurer sind, klar.
Haptisch ist das Gerät eine schöne Sache, es wirkt robust und liegt gut in der Hand, wenn man das so sagen kann. Ich mag die steckbare Tastatur sehr, da ich ungern auf einem Touchscreen schreibe. Was hier fehlt allerdings ist eine Beleuchtung, an die ich mich mittlerweile sehr gewöhnt habe. Die Tastatur kann in verschiedene Positionen gesteckt werden, so dass das Teil immer einen guten Stand hat. Das Display wird als „besonders robust“ verkauft, was ich nach vier Wochen in den Händen (m)eines Kindes durchaus so unterschreiben würde. Kein Kratzer, keine Schläge, einen ohne weiteres überstandenen Sturz aus geringer Höhe.
Für das, was ein Tablet so machen muss, ist das Aspire Switch mit dieser Ausstattung optimal. Surfen, Mails und Dokumente schreiben, Netflix, Audio-Streaming, wobei der Sound natürlich dem eines Tablets entspricht, und so was eben. Wir haben einige Apps geladen, die im Bereich Spiele zu haben sind. Primär kindlicher Natur.
Eigentlich hatte ich auch vor, Traktor zu installieren und damit zumindest testweise ein DJ-Set zu spielen, habe mich dann allerdings von der kleinen SSD davon abhalten lassen. Mittlerweile habe ich eine zweite Micro-SD-Karte dazu gesteckt, was anders als bei Apple ja wunderbar funktioniert. Der Nachteil daran ist, das man Systemabläufe, wie das Importieren von Fotos dann auf diese Karte routen muss. Also in den Einstellungen rumkrempeln, was ich ja halt so ungern tue. Denn wenn man die Windows 8 Kacheloberfläsche verlässt, ist halt doch alles noch ganz Windows. Auch musste ich in vier Wochen das Gerät „Neustarten“, weil sich irgendwo aufgehängt hatte. Das liegt aber wohl eher am Betriebssystem und weniger am Gerät selber.
Fazit: Ja, ich kann auch Windows auf einem Tablet haben. Und zwar so, dass das Spaß macht. Für den Preis kann man nicht wirklich viel verkehrt machen, auch wenn ich bezüglich der Ausstattung dann doch lieber etwas mehr ausgeben würde, was sich am Ende ganz sicher auch auszahlt. Die Frau des Hauses hat ein neues Tablet und auch das Kind ist sehr zufrieden damit.
Radio Fritz wird wohl die Sendeterminologie für den nächtlichen Nightflight umstellen. Verkürzen eher. Von bisher drei auf dann nur noch zwei Stunden, um noch früher Musik aus der Konserve dudeln lassen zu können.
Bei zwei Stunden fehlt dann halt ein Drittel der bisherigen Sendezeit und Tobi stampft deshalb dafür seine Mix-Reihe ein, die er locker über 1,5 Jahre wöchentlich gefahren hat. Das hier ist also der vielleicht letzte Nightflight Mix, der in Tobis Sendung laufen wird. Gemixt von Rudi & mir.
Nicht so wirklich mein Sound, aber allemal unterstützenswert. Der komplette Erlös, der sich aus diesem Song ergibt, geht an den Hellersdorf hilft e.V.
Der Song ist ein Statement gegen Rassismus, in dem ich meine Erfahrungen vom Hass gegen Asylbewerber, der Ideologie und Ursachen, die diesem Hass zugrunde liegen verarbeite. Nach der Nazi-Hetze gegen ein geplantes Asylbewerberheim in Berlin Hellersdorf im letzten Jahr habe ich zusammen mit anderen jungen Bewohnern des Bezirks den Verein „Hellersdorf hilft“ gegründet, um eine Willkommenskultur zu etablieren und den geflüchteten Menschen bei Ihrer Ankunft zu helfen: kaum einer von denen, die derart Hetze betreiben kennt die Geschichten und Schicksale, die geflüchtete Menschen erleiden und erlitten haben, genauso wenig wie die wertvollen Erfahrungen, die wir sammeln können, wenn wir uns öffnen und auf alle Menschen einlassen – denn die Schönheit der Welt definiert sich durch alle Farben.“
Wir freuen uns über rege Verbreitung des Songs und des Statements: Gegen Rassismus. Refugees Welcome!
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