Erstmal den Rechner hi-jacken und das totale Chaos veranstalten. Das ist absolut großartig!
The struggle between a stick figure and its creator, a computer animator. In this fourth installment, the animator is finally shown in real life interacting with his computer monitor. The stick figure, resisting his tormentor, attacks his social life by hacking his Facebook account, traveling onto his iPhone via USB cord, and drawing animations of his own to dismantle the animation interface.
Die Zeit hat gerade jede Menge Infografiken und Datenvisualisierungen zum Thema Ost und West heute. Macht Spaß und ist sehenswert weil interessant: Mauerfall – das geteilte Land.
Die Deutschen haben sich nach 1990 bemüht, alle Spuren, die die deutsche Teilung hinterlassen hat, so schnell wie möglich verschwinden zu lassen. Von der Berliner Mauer stehen nur noch wenige Meter. Der Palast der Republik ist weg, vieles andere auch. Es ist, als sei die Teilung verschwunden. Uns bleiben nur die verschwimmenden Erinnerungen von 1989. Oder ist da mehr?
Wir haben Bilder gesucht, Grafiken und Statistiken, die von der Einheit erzählen – oder der fortbestehenden Trennung. Wir fanden Daten, die präziser berichten als mancher Zeitzeuge. Zum Beispiel statistische Landkarten. Manche werfen die Frage auf, ob sie vor 1989 oder danach entstanden – so deutlich sind die Umrisse der DDR zu erkennen.
Wer kann, der kann eben. Bitte drehen Sie den Ton aus und denken Sie sich dazu den passenden Dubstep-Track oder nehmen den von hier unten. Es sollten überhaupt mehr Menschen an roten Ampeln tanzen.
Ich war irgendwann mal vor 20 Jahren auf der Stubnitz, sie lag dort im Hafen von Rostock, glaube ich. Es gab dort eine Goa-Party, ich hatte keine Ahnung, wie genau ich dort hinkam und der Rückweg ist mir bis heute auch nicht ganz klar. Aber wir hatten in dieser Nacht ein exorbitant gute Fete, die wir später auf den dortigen Hafen auslagerten. Fragt nicht.
Nun liegt die Stubnitz in Hamburg und müsste eigentlich mal aus dem Wasser, um sich den Body wieder schön machen zu lassen. Das kostet – machen wir es kurz – Geld. Und das nicht zu knapp. 50.000 Tacken brauchen die Macher, um über die nächsten fünf Jahre zu kommen, 38.000 davon haben sie bisher zusammen. Das Crowdfundig Projekt läuft noch 9 Tage. Sollte die Kohle bis dahin nicht zusammen sein, könnte es sein, dass die MS Stubnitz für immer Geschichte ist. Sie würde wohl gar verschrottet werden. Verschrottet! Und das wäre viel mehr als einfach nur schade, weil es immer beschissen ist, wenn ein Stück Subkultur stirbt. Isso!
Dafür, dass sie auch weiterhin Wasser unterm Kiel hat: hier lang. Und wir alle geben jeden Tag viel mehr Geld für sehr viel weniger gute Sachen aus. Ja.
Die MS STUBNITZ wird zur Klassenerneuerung in die Norderwerft eingedockt, dadurch bleibt die Betriebsgenehmigung für weitere 5 Jahre erhalten. Im Trockendock werden Inspektionen und Instandhaltungen abgearbeitet, die für den Erhalt der Zulassungen notwendig sind. Die Stubnitz ist ein ehemaliges Kühlschiff der DDR-Hochsee-Fischerei und seit 1992 ein Seeschiff, was für öffentliche Veranstaltungen genutzt wird. Das Motorschiff ist regelmäßig im Nord- und Ostseeraum unterwegs.
Worum geht es in diesem Projekt?
Am 01.09.2014 wird die MS STUBNITZ zur Klassenerneuerung in die Norderwerft eingedockt – eine kostspielige Angelegenheit, die der Verein allein nicht stemmen kann. Die Crew hofft, dass eine breite Interessensgemeinschaft bereit ist, einen finanziellen Beitrag für den Erhalt der Kulturspielstätte zu leisten.
Durch eine Klassenerneuerung 2014 bleibt die Betriebsgenehmigung der MS STUBNITZ für weitere 5 Jahre erhalten. Bei der Dockung erfolgen Inspektionen für die das Schiff im Trockenen sein muss. Besichtigung von Wellenanlage, Propeller, Ruder, sowie Überholung der Unterwasserarmaturen und Inspektion der Außenhaut. Im Zuge dessen wird auch der Unterwasseranstrich erneuert.
Damit die Stubnitz weiterhin als Veranstaltungsschiff und maritimes Denkmal erhalten bleibt, ist unser voller Einsatz und eure Unterstützung nötig.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Alle kulturbegeisterte Menschen!
Wir sprechen zwar klar die Musik-, Kunst-, und Kulturszene an, möchten aber auch die Befürworter erreichen, die das Schiff als technisches Denkmal und den Verein unterstützen mögen.
Der MS Stubnitz e.V. – seit 22 Jahren Betreiber der Spielstätte – hat ein beträchtliches internationales Netzwerk aufbauen können. Wir hoffen, Liebhaber der Stubnitz aus Hamburg, Rostock, Kopenhagen, Amsterdam, London etc., zum Mitmachen zu motivieren.
Warum sollte jemand dein Projekt unterstützen?
Die Unterstützung bringt dem Kultur- und Denkmalschiff Stubnitz zum 50-jährigen Jubiläum eine Perspektive für die nächsten 5 Jahre.
Das Schiff ist eine originelle Location für vielfältige Veranstaltungen, Plattform für Musik- und Performance Kunst, Ort kultureller Dokumentation und Kommunikation, und wird in Hamburg und verschiedenen anderen europäischen Hafenstädten eingesetzt.
Drei ehemalige Laderäume werden als Veranstaltungsräume für Live-Musik, Ausstellungen, Performances und Installationen genutzt. Künstler und Mitarbeiter können an Bord untergebracht und verpflegt werden.
Im Januar schrieb ich über den ersten Teil von Sicherts dreiteiliger Serie „Urbex“: „In diesen Locations hat er dieses, wie ich finde, ganz großartige Timelapse aufgenommen. Hierbei paart er den baulichen Verfall mit optischem Hochglanz der Aufnahmen. Habe ich so noch nicht gesehen. Klasse!“
Nun hat er seine Serie mit dem dritten Teil zum Abschluss gebracht und ich bleibe dabei: diese Art von Timelapse-Aufnahmen ist nach wie vor nicht sonderlich verbreitet und ich mag sowohl die durchaus außergewöhnliche Motivsprache als auch die Detailtiefe der Videos sehr. Großartig! Hier noch mal Teil I und II.
Für jemanden wie mich, der im Schatten der Mauer aufwuchs und für den die Hauptstadt bis heute ihren Magnetismus nie gänzlich verloren hat, ist der Mauerweg der Berliner Morgenpost eine ganz wunderbare Sache, um die letzten 25 Jahre gegenüberzustellen. Vieles, was ich als Kind liebte, existiert heute so nicht mehr. Die Felder sind bebaut, die Wälder gerodet. Dafür aber steht die Mauer nicht mehr und nimmt im Sommer die Sonne.
Und so kann ich mich hier ganz wunderbar durch Stationen meines Lebens scrollen. Und es ist echt beeindruckend, wie sehr sich Berlin auch innerstädtisch gewandelt hat. Der damalige Lieblingsklub, die Sonnenallee, wo einst meine Berufsschule war und vor allem die ganzen Baustellen, auf denen ich in den 90ern rumgeeiert bin. Alles hat sich so verändert. Das ist womöglich nicht mal eine Berliner Spezifikation und nach 25 Jahren auch woanders ähnlich, aber am meisten hat sich die Stadt dann wohl doch an den Stellen geändert, an denen einst die Mauer stand.
Als Kind meine Hood:
Der erste Grenzübertritt bei Schönefeld am 17.11.1989:
Die erste eigene Bude in Schöneberg:
Die olle Butze direkt neben der Glienicker Brücke:
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