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Autor: Ronny

Wenn Emo-Tweets zu Farben werden: Monolitt

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Diese Idee, wunderschöne Farbsammlungen in sich laufen zu lassen, ist nicht ganz neu, die Impulse eine bestimmte Farbe über einen Tweet zu triggern hingegen schon. Syver Lauritzen und Eirik Haugen aus Oslo kamen drauf und haben daraus eine interaktive Installation gemacht. Wie eine Twitterwall aus Farben. Fantastisch! Auch und besonders der dazu ausgewählte Sound von Einar Stabenfeldt, der durchweg überaus hörbare Sachen produziert.

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MONOLITT is an interactive installation that quite literally paints the mood of the city, using social media feeds as an input. The installation takes electronic signals and lets them manifest themselves in the physical world. Using sentiment analytics, the installation links tweets to corresponding colored paints in realtime, feeding them out through the top of the sculpture, letting them flow into a procedurally generated three-dimensional painting.


(Direktlink, via Vassility)

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Frits Wentink – Exclusive Nightflight Guest Mix – 15.09.14

Frits Wentink schickt seine Definition von Detroit und House aus den Niederlanden um die Welt und veröffentlichte vor kurzem bei den Jungs von Detroit Swindle. Letzte Nacht lies er diesen Mix in Tobis Nightflight laufen, heute ist er im Netz. Und Wentink mag es mit unter auch schon einmal ein bisschen derber.


(Direktlink)

Tracklist:
01. OL – Cover – Faces Records
02. Dairmount feat Nowakowski – Dust Devil – Room With A View
03. Camp Inc. – The Wrong Direction – Low Hanging Fruit
04. Taron Trekka – Pasterkopp – Milnor Modern
05. KMFH – Skeeter! – Wild Oats
06. Linkwood – Fate – Firecracker
07. The Legendary 1979 Orchestra – Spirala – Legendary Sound Research
08. Monomite – Hang On Your Life – ???
09. Marcos Valle – Chup Chup I Got Away – Verve Records
10. Malvoeaux – Targets – L.I.E.S.
11. James Duncan – D Jam – Real Soon
12. Friend Der Familie – Porentief (Aera’s Skindeep Dub) – Freund der Familie
13. Manmade Science – You’re My Heart – Philpot

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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Error

Ein nichts- oder gar vielsagendes Mural von SpY auf einer Wand in Stavanger, Norwegen. Hier mehr Fotos vom Entstehungsprozess.

The word „ERROR“ painted large scale on the facade of a building in a neighbourhood of the city of Stavanger (Norway).

Nuart Festival 2014


(via Notcot)

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B. Fleischmann – 02/00

Lieblingslied. Schon sehr lange.

Ich habe mir den Wahlspruch zu eigen gemacht: »Die beste Regierung ist die, welche am wenigsten regiert«; und ich sähe gerne, wenn schneller und gründlicher nach ihm gehandelt würde. Wenn er verwirklicht wird, dann läuft es auf dies hinaus — und daran glaube ich auch: »Die beste Regierung ist die, welche gar nicht regiert«; und wenn die Menschen einmal reif dafür sein werden, wird dies die Form ihrer Regierung sein. Eine Regierung ist bestenfalls ein nützliches Instrument; aber die meisten Regierungen sind immer – und alle sind manchmal – unnütz.
(Henry David ThoreauÜber die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat)


(Direktlink)

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Woher kommen die Wähler der AfD?

Und damit ist dann hier auch erstmal für lange wieder Ruhe mit Wahlkampfthemen. Schön ist das alles nicht. Weder in Brandenburg, noch in Thüringen. Ich gehe davon aus, dass es perspektivisch auch nicht wirklich besser werden wird. Vermutlich eher im Gegenteil.

CDU und SPD werden versuchen, rechte Positionen in ihre „Mitte“ zu holen, um nicht noch mehr an die AfD zu verlieren. Die FDP ist tot, die NPD glücklicherweise zuckt nur noch. Vorerst. Rechtspopulismus kommt jetzt nicht mehr von den vermeintlichen Deppen vom Dorf, sondern von den Wirtschaftsliberalen und Marktradikalen aus gutem Hause und mit noch besserem Monatseinkommen. Verpackt in hochwertigen Anzügen, verbreitet mit einem schmierigen Lächeln. Und die Linke muss jetzt wohl auch erstmal gucken, in welchem Wald genau sie sich zumindest in Brandenburg über die Jahre verlaufen hat. Zeit wird’s. Die Piraten kannste seit den sich selber so nennenden „Sozialliberalen“ in einen Stall mit der FDP und der JU stecken, aber wählen kannste die nicht mehr. Auch traurig. Alles stagniert. Alles scheint immer irgendwie egaler zu werden.

Und ja, ich habe Verständnis für jeden Nichtwähler. Für jeden einzelnen! Ich schleppe mich da abends kurz vor Feierabend der durchweg geronten Wahlhelfer an die Urne, sitze vor dem Zettel und weiß einfach nicht, was ich darauf ankreuzen soll. Irgendwie fühle ich mich von niemandem vertreten und eigentlich gehe ich auch nur noch deshalb wählen, weil ich auf die Frage der Kinder, ob ich denn wählen war, mit „Ja“ antworten möchte. Der Verantwortung wegen. Warum ich die gewählt habe, die ich gewählt habe, mag ich nicht beantworten. Am Ende weiß ich es selber nicht mal ganz genau und entscheide mich nur für das mir so vorkommende „kleinste Übel“. Auch traurig. Alles stagniert. Alles scheint immer irgendwie egaler zu werden. Und ein bisschen schäme ich mich auch dafür.

Und ich habe oben die Grünen vergessen. Die Grünen! Hahahahaha!

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