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Autor: Ronny

Dicker Sampler für umme: Ghostly Essentials – Rarities One

Was mich ja immer noch tierisch abnervt, ist der Umstand, dass man sich für einen Download irgendwo mit seiner Mail-Adresse registrieren soll, um an die Trüffel zu kommen. Auch weil Trüffelschweine ja gar keine Mail-Adresse haben – geschenkt.

„A compilation of rare, unreleased, and hard-to-find music from our vaults. Highlights include Matthew Dear’s „Don’t Go This Way“, a tasty leftover from the Asa Breed sessions; Michna’s „Quadruple Gold Dipped“, an alternate version of the Magic Monday album-opener; and The Sight Below’s „Blown“, another piece of perfect melancholia from the prolific producer.“

Mail-Adresse angeben und ab geht es. Lohnt sich sogar, wie ich finde.

Download: Ghostly Essentials – Rarities One

Tracklist:

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Globus in schwarzweiß

Manchmal wünsche ich mir, dass alles in dieser Welt in schwarzweiß zu betrachten wäre. Also entweder in schwarz oder in weiß. Das macht dass alles viel einfacher. So, als wäre man nochmal 16. Entweder, oder. Ohne Nuancen, ganz ohne Grautöne. Die verschieben eben nur Standpunkte, machen diese milder, weicher, und schwammiger auch. Beliebig mitunter gar. Grau bedeutet im Regelfall mehr Verständnis für alle Seiten aufzubringen, was in der Konsequenz meistens leider auch bedeutet, mit allen am selben Tisch sitzen, die selben Menüs zu bestellen und ewig rumzueiern um billige Kompromisse zu finden. Aber was quatsch‘ ich?

Der Japanische Designer Nendo hat mal optisch probiert, da einen Anfang zu machen und hat einen Globus entwickelt, der nur zwei Farben kennt: schwarz und weiß. Schwarz steht für Land, weiß steht für Wasser. Ganz einfach und verdammt politisch, wie ich gerade finde. Und, und das ist das eigentlich Diametrale, zu dem was ich oben schrieb, voller Grautöne. Denn Land bedeutet hier menschliches Leben, Wasser eher das Gegenteil. Aber auch da machen wir Menschen ja gerne Unterschiede. Nicht umsonst hat ein herkömmlicher Globus mindestens so viele Farben, wie das Aquarell-Besteck meiner Großen herzugeben vermag. Aber das wird jetzt alles viel zu kompliziert und politisch und… Vergesst das einfach. Ich will einen dieser Globen haben.

Oh my, ist das alles kompliziert.

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It is an audiovisual composition

Ich habe dieses Tab jetzt schon seit drei Tagen offen und um es endlich mal schließen zu können, packe ich das jetzt hier rein. Ich mag das total und weiß nicht mal genau warum. Liegt wohl an der Buntheit (und ja, Buntheit ist kein allgemein anerkanntes Substantiv). Buntheit. Buntheit. Buntheit.

„It is an audiovisual composition that is based on a single set of MIDI notes. Those notes influence both music and graphics at the same time. We did not take the usual route of creating a piece of music first and then find some visualization for it; instead both elements have been developed at the same time. When we decided to change something with the graphics, the changes immediately influenced the music as well.“


(Direktlink)

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Download: Krill.minima – Thinner Ambient Dub-Mix

Marsen Jules aka Krill.Minima hat gleich nochmal nach gelegt und einen ganz wunderbar dubbigen, nahezu epischen Ambient-Mix auf Mixcloud geladen, welcher einzig aus Tracks besteht, die auf Thinner veröffentlicht worden sind. Nice one again.

(Direktlink, Direktdownload)

Diesmal mit Playlist:
Danny Kreutzfeldt – Core 2
Digitalverein – Abend Am Gasometer (Rktics Endlos Variation)
Blamstrain – Misfire
Krill.Minima – Palmengasse
Deluge – L’Étoile A Pleuré Rose
Pheek – There You Are
Tlon – Close Distance
Benfay – Blüten Konfetti
Mikkel Metal – Abank
Lufth – Rotes Dortmund
Rasmus Møbius – Vintage
Off The Sky – Niello Tryst
Deluge – After The Flood
Danny Kreutzfeldt – Core 1

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Download: LaptopBattle Dresden

Ich habe seit längerem schon das Bedürfniss, mich mit fünf, sechs Leuten in einen Raum zu stellen, alle Rechner zu synchen, diese dann über ein Pult zu schleifen und quasi mit allen gemeinsam zu musizieren. Bisher scheiterte das immer daran, dass jeder irgendwie andere Produktionsweisen mitbringt, andere Software und daran, dass es leider immer noch mit dem Synchen einfacher gesagt als getan ist. Aber das ist auch eine ganz andere Geschichte.

Beim LaptopBattle in Dresden geht es darum, die Hörerschaft davon zu überzeugen, dass man einzig mit einem Laptop und einem Midi-Controller bewaffnet besseren Sound zu machen in der Lage ist, als die anderen Teilnehmer mit gleichem Equipment. Geschehen im Oktober 2009 im „Alten Wettbüro“ in Dresden. Heraus kam dabei eine durchaus hörenswerte EP, welche jetzt unter CC-Lizenz auf Phonocake veröffentlicht wurde. „Enjoy a mix of phat midtempo broken Elektro-Acid-IDM.“ Nehm‘ ich.

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Sonnenaufgang auf norwegisch

Ich als geläuterter Naturromantiker und Freund von Sonnenaufgängen sehe mir das hier gerne auch zwei oder drei Mal an. Und Schnee… Schnee geht ja immer, davon können wir hier ja alle gar nicht genug bekommen. Nur das der in diesem Film gezeigte so ganz anders aussieht als jener, den ich hier vor der Tür liegen habe.


(Direktlink)

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Just my daily two cents

Niall O’Briens Punk-Fotografie | Nerdcore
„Rüde, verroht, abgefuckt, versoffen, ungewaschen. Gleichzeitig zart, feinfühlig, liebevoll. Mit einem Wort: Grandios.“
Dem ist nichts hinzuzufügen! Großartig.

Sonic Iceland – Wir machen eine Reise | Stylespion
Klingt großartig! Ich bin gespannt. Außerdem könnten die beiden gleich Fräulein Augenschmelz einpacken. Die spricht sogar isländisch und will sowieso wieder dahin.

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