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Autor: Ronny

Party-Livestream sorgt für Polizei-Großeinsatz

(Foto: TheDigitalArtist)

In Berlin Friedrichshain sorgte ein Party-Livestream am Samstagabend für einen Großeinsatz der Polizei. Eine „besorgte“ Frau meldete sich über den Notruf bei der Polizei. Sie hatte bei Facebook einen Livestream gesehen, der eine Party mit 200 Gästen zeigte. Die Polizei rückte aus und fand: nichts.

Die Polizei reagierte sogleich und rückte mit einem Großaufgebot mit Beamten aus unterschiedlichen Abschnitten – bei der erwarteten Anzahl von Personen eine normale Vorgehensweise – zu dem Club in Friedrichshain aus. Es war bereits Musik aus dem Club zu hören. Die Polizisten umstellten das Gebäude und klingelten an der Eingangstür. Zunächst tat sich nichts. Ein Blick durch die Fenster war ebenso nicht aufschlussreich. Ein Verantwortlicher öffnete schließlich die Tür und ließ die Beamten das Gebäude durchsuchen. Das dauerte nur wenige Minuten, denn sie konnten nichts vorfinden. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Party, die die Frau mitverfolgen hatte, keine „echte“ Party war, sondern lediglich ein Livestream mit DJs. Die rund 200 Gäste waren alle virtuell zugeschaltet und verfolgten die Party höchstwahrscheinlich aus ihren Wohnungen mit. Es handelte sich sogar um eine offiziell angekündigte Internetveranstaltung, die die Nutzerin offenbar falsch verstanden hatte.
Die Polizisten zogen sich mit einer Entschuldigung wieder zurück und die virtuelle Corona-konforme Technoparty durfte weiterlaufen.

(via Jens)

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Sich bei 117 km/h auf Skiern mit einer Pirouette aus einem Sturz retten

Der Franzose Maxence Muzaton fuhr bei der aktuell in Italien stattfindenden Ski-WM mit 117 km/h einen Hang hinab als er ausgehebelt wurde und offenbar die Kontrolle verlor. Alles sah nach Sturz aus. Aber irgendwie schaffte der Mann es, sich aus der brenzlichen Situation zu retten, in dem er einen 180er hinlegte und rückwärts weiter fuhr. Zumindest kurz noch. Er hatte sich an Knie und Knöchel verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.


(Direktlink)

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Willi Amthor

Ist mir bisher nicht aufgefallen, aber jetzt, wo ich es sehe, lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit nicht leugnen.

https://twitter.com/herr_o/status/1360583946967384069

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90-Jähriger schaltet für 10.000 Dollar eine Zeitungsanzeige, um sich über das langsame Internet seines Providers aufzuregen

(Foto: blickpixel)

In den USA hat ein 90-Jähriger eine viertelseitige Anzeige im „Wall Street Journal“ geschaltet, in der er sich über seine langsame Internetverbindung seines Anbieters AT&T ausließ. So eine Anzeige kostet nicht weniger als 10.000 Dollar. Die aber haben sich offenbar ausgezahlt, wenn man das in dem Fall so schreiben mag.

Der Mann war 60 Jahre lang Kunde bei AT&T und bekam bloß eine Anbindung von 3 MBit. Nach jener Anzeige gab es dann Glasfaserverbindung mit 300 MBit. Ganz schön teure Aktion.

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