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Bandcamp lässt Musiker in 8 Jahren $150 Millionen verdienen

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Ich mag das Konzept von Bandcamp sehr und kaufe dort einen großen Teil meiner Ambient/Downbeat/Bass-Music. Eigentlich fast alles aus diesen Genres. Zum einen, weil es manches davon nur auf Bandcamp gibt, zum anderen aber auch, weil ein im Vergleich zu anderen Plattformen doch lohnenswerter Teil meiner Zahlungen direkt bei den Künstlern ankommen.

Laut Billboard haben die dort vertreibenden Musiker seit dem Start von Bandcamp im Jahr 2008 $150 Millionen an verdient. $4.3 Millionen allein in den letzten 30 Tagen. Ich habe da jetzt keine Vergleichsmöglichkeiten und weiß auch nicht, wie sich das letztendlich auf die im Moment eine Million User verteilt. Auch nicht, inwiefern Musiker selber mit dem Vertrieb auf Bandcamp zufrieden sind, aber irgendwo muss die Kohle ja ankommen.

According to Billboard, digital retailer Bandcamp has paid artists $150M in eight years. This is a major number for an independent platform, particularly amidst such stiff competition like iTunes.

As Billboard notes, Bandcamp prides itself on transparency with the artists, taking only 15% from profit before decreasing to 10% after $5000 sold annually and 10% from physical goods, such as merch, vinyl and cassettes.

(via FACT)

5 Kommentare

  1. René8. April 2016 at 11:16

    Halo, Ich habe die Plattform auch eine Zeit lang genutzt, vor allem um zu verkaufen. Leider hat bc keine Möglichkeit im Angebot, die europäischen Richtlinien für online Verkäufe umzusetzen und so verstößt jeder Verkauf aus Europa gleich gegen mehrere Gesetze. :(
    Daher musste ich meine Angebote dort offline nehmen.
    Liebe Grüße René

  2. PeterSellie9. April 2016 at 00:10

    René,

    Hallo René, inwiefern ist es denn gesetzeswidrig in EU auf BC zu verkaufen ?
    Das würd ich zu gerne mal wissen. lG

    • Rene9. April 2016 at 01:02

      Hallo PeterSellie,
      Sorry, da das schon ein paar Tage her ist und ich das Thema nicht weiterverfolgt habe, kann ich mich nicht mehr so recht erinnern.

      Das taucht aber noch auf: http://www.it-recht-kanzlei.de/software-musik-app-download-widerrufsrecht-2014.html#abschnitt_20

      Das Widerrufsrecht muss man mit so kleinen anklickbaren Checkboxen umsetzen. 2014 hat mir bc geschrieben, dass sie das auch nicht umsetzen wollen.

      Mit Wohnsitz außerhalb der EU wäre da natürlich kein Problem. Dann braucht man auch nicht in jedem Land eine Steuerklärung abgeben, in der der Download erfolgte.

      Liebe Grüße René

  3. weitergedacht9. April 2016 at 17:31

    Rene,

    Würde Bandcamp wie Google ein großes „Sie verzichten auf Widerrufsrecht“ einblenden ginge das. Das mit den vielen verschiedenen Steuererklärungen stelle ich mir auch nervig vor. Das könnte man vermutlich sofern Bandcamp kooperativ wäre recht automatisiert generieren…

    Auf Bandcamp kauf ich gerne ein, weil man da einfach sein Format auswählen kann und es statt ner billigen Amazon-MP3 auch mal unkomprimiertes Wave gibt…

  4. rene9. April 2016 at 19:41

    Hallo weitergedacht, Ja, die Verzichtserklärung wäre natürlich auch eine Option.
    Viel Freude an der Musiken! :)
    Liebe Grüße René

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