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Berliner E-Werk wieder regelmäßige Partylocation

Das E-Werk, mein wochenendliches Wohnzimmer Mitte der 90er Jahre, das 1997 seine Türen schloss und später dann unregelmäßig und für mich auch nicht sonderlich interessant als Location genutzt wurde, bekommt neuen Feiernebel. Die Festivalreihe Pallas-Temporary-Club plant alle zwei Monate Partys, Raves und Konzerte in den geschichtsträchtigen Wänden zu veranstalten. Das erste Event ist für das Wochenende vom 24. bis zum 26. März geplant, könnte allerdings Corona-bedingt auch auf Mai verschoben werden. Auf dem Dach wird ein Fokus auf NFT-Kunst gelegt (okay). Eine perspektivische Planung gibt es wohl für die nächsten Jahre.

Insgesamt rechnen die Veranstalter*innen mit einem Durchlauf von 10000 bis 12000 Gästen pro Wochenende. Außerdem soll sich bemüht werden, das Ganze möglichst CO2-neutral zu gestalten.

Finde ich grundsätzlich spannend und werde ganz sicher mal vorbeischauen. Allein der alten Tage wegen. Und da es Tickets schon im Vorverkauf gibt, braucht auch keiner die Angst haben, an der Tür zu scheitern. Line Up sieht auch nicht uninteressant aus. Ich guck mal.
(via Groove)

11 Kommentare

  1. Matteo2. Februar 2022 at 16:35

    Sicherlich alles ganz dufte und wäre ich näher am großen B wäre ich dort bestimmt bald zu sehen. Die Nase rümpfen musste ich allerdings bei der Betrachtung dieses Logos. Ich las sofort PAULAS E-WERK. Nicht ganz so im Sinne des Erfinders …

    • Stin2. Februar 2022 at 19:41

      Dito. Kann mir aber vorstellen, dass das so gewollt ist. Sonst etwas unglücklich

      • Matteo3. Februar 2022 at 10:00

        Ein Gutes hat es definitiv: man redet darüber. Und falls der in den Kommentaren erwähnte Asteoriden-Fund »Paula« tatsächlich damit zusammenhängt – was ich bezweifle oder nicht kapiere – ist das Logo-Konzept immernoch zu weit gegriffen.

        Gerne möchte ich für die, die es interessiert, ein anderes Beispiel aufzeigen, wieso ein Logo zumindest richtig lesbar sein muss. Verfehlte Logo-Beispiele von Marken zu finden, die wir kennen, ist schwer, da solche Marken aufgrund dieser Schwäche selten Reichweite bekommen. Folgende Marke ist weltbekannt, der Mitte der 90er ein kleiner Fauxpas unterlief: Nikes Flaming Air Schuhe mussten vom Markt genommen werden, weil der Nike-Schriftzug in lodernder Feuer-Optik als »Allah« gelesen wurde. Selbst wenn das so gewollt gewesen wäre: im Sinne des Islams ist das aber verboten und so mussten fast 40.000 Schuhe geschreddert werden.Hier könnt ihr euch das Logo anschauen:
        https://whatculture.com/offbeat/12-biggest-brand-blunders-in-history?page=13

        Ich bin Designer und wenn ich solche Logos sehe kann ich nur die Nase rümpfen. So ein Logo sollte unmissverständlich gelesen und ausgesprochen werden können, sonst funktioniert es nicht; falsch wahrgenommene Bezeichnungen lösen nur Fragezeichen aus. Wie soll man sich den Namen denn sonst einprägen oder davon erzählen? Solche Aussprüche wie »Ich geh später ins Paula« oder »Du hast Allah-Schuhe?« können einfach nicht im Sinne der Macher sein.

        Hmm, dieses Logo inspiriert mich dazu, einen Blogartikel über solche Fauxpas zu schreiben …

  2. GPU @101%2. Februar 2022 at 18:17

    CO2-neutrale NFTs. Finde den Fehler m(

    • Stin2. Februar 2022 at 22:51

      …möglichst CO2-neutral… ;)

  3. OR2. Februar 2022 at 22:58

    Was gibt es an „Paula“ auszusetzen ? Klär mich mal auf bitte.

    Ich werde definitiv nicht hingehen – aber danke für die Info:
    • Das Programm außer vielleicht noch „Concrete“ zieht mich nicht.
    • Kann man sich vorstellen, dass so eine Halle mit „Gabber“ voll wird, noch dazu vom Schlage dieses Neo-Rave-Gehupes ? Ich schäme dafür, dass derart unter dem Label „Gabber Industries Berlin“ geführt wird. Jaja, Geschmäcker und so – schon klar. Berlin, wat haste dir faändat.
    • Gabber im EWerk …? okaaaay
    • Ich scheue es, durch die Konfrontation schöner alter nostalgischer wohlig-warmer Erinnerungen mit der harten Realität der Jetztzeit eine nicht so schöne Retrospektive zu erleben. Wer das mag, kann sich auch einen Maso-Kick durch den Besuch der Sammlung Boros geben. Oder sich angucken, wieviel Klingelschilder in der Leipziger 126a angebracht sind.

    • Neongrau3. Februar 2022 at 10:39

      Puuuh, ich hab auch gerade mal auf YT reingehört. Das klingt mir bisschen nach „Lalatrance Industries Berlin“ aber vielleicht bin ich einfach auch nur zu alt /shrug

    • OR3. Februar 2022 at 15:47

      und außerdem heisst dit Gabba

  4. Onkel Hotte3. Februar 2022 at 14:15

    10 bis 12.000 Leudde pro Wochenende ist aber auch Sportlich für solch einen kleinen Laden wo der Charme zu Tode Saniert wurde

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