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Bye, bye Mubarak

Es bleibt dabei; mir ist, als hole mich die Geschichte ein. 89 DDR, heute Ägypten. Und auch wenn das natürlich nicht wirklich vergleichbar ist, zumal die DDR mit der BRD eine ganz andere Ausgangslage, sehe ich heute im Netz all die Dinge, die ich damals nur erahnen konnte oder aus dem statischen Papier der Zeitungen kannte. Oder dem Heute Journal. Oder der Aktuellen Kamera.

Kurz nachdem Mubarak endlich seinen Abgang bekannt gab, ging Ramy Rizkallah mit seiner Kamera auf die Straße und filmte diese Szenen in seiner Stadt. Vergesst Autokorsos nach irgendwelchen Fußballspielen – die sind so unwichtig.


(Direktlink, via The Daily What)

9 Kommentare

  1. muck12. Februar 2011 at 22:16

    Freut echt, das zu sehen! :)

  2. quartmonde12. Februar 2011 at 22:19

    Nein, Ägypten ist nicht DDR 1998….und es wird da auch keine Demokratie (Demokraturr)
    nach amerikanischem Vorbild geben.Eher Bürgerkrieg…

  3. NonRobespierre12. Februar 2011 at 22:39

    @quartmonde

    Wie wärs mit ner europäischen ‚Demokraturr‘ nach französischem Vorbild? Alle Konsequenzen für alle Beteiligten inklusive?

  4. NonRobespierre12. Februar 2011 at 22:47

    Nachtrag: Ein wenig Menschenrechte gibts genau so wenig wie ein wenig Schwangerschaft…

  5. NonRobespierre12. Februar 2011 at 22:58

    @Ronny

    Und das betrifft dann auch gleich noch Deinen Satz, die DDR hätte 1989 ’schon lange nicht mehr‘ existiert…

    Ich zumindestens erinnere mich noch recht deutlich daran, wie ein gewisser Herr im Berliner Lustgarten verkündete, die ‚Wende‘ sei nun eingeleitet worden…

  6. quartmonde17. Februar 2011 at 17:49

    `tschuldigung wegen `98, ich meine natürlich ´89….und es gab auch Leute, die mit ihrem Jagdgewehr zur Demo gelatscht sind, ein Wunder, dass das so friedlich abgegengen ist

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