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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wasserzeichen aus Stock-Fotos entfernen

Irgendwelche Geeks bei Google haben einen Weg gefunden, Wasserzeichen aus Stock-Fotos unsichtbar zu machen. Im besten Fall natürlich nur für den privaten Gebrauch, aber das scheint offenbar zu funktionieren. Erstmal und für drei Wochen bis zu vier Monaten. Oder so.

The vulnerability of current watermarking techniques lies in the consistency in watermarks across image collections. Therefore, to counter it, we need to introduce inconsistencies when embedding the watermark in each image. In our paper we looked at several types of inconsistencies and how they affect the techniques described above. We found for example that simply changing the watermark’s position randomly per image does not prevent removing the watermark, nor do small random changes in the watermark’s opacity. But we found that introducing random geometric perturbations to the watermark — warping it when embedding it in each image — improves its robustness. Interestingly, very subtle warping is already enough to generate watermarks that this technique cannot fully defeat.


(Direktlink, via reddit)

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Samstags in Spandau Nazis blockieren ✔

Ich war vorhin mit der Frau des Hauses in Spandau. Neonazis hatten dort zu einem Gedenkmarsch für Hitlers einstigen Parteistellvertreter Rudolf Heß mobilisiert – und das muss man ja nun wirklich nicht unwidersprochen hinnehmen. Das sahen andere wohl auch ähnlich und so versammelten sich gut 2000 Gegendemonstranten, um den 400-500 Leuten, die Heß mit Fahnen der Reichsfarben des Deutschen Reiches gedenken wollten, die Route zu versauen. Das gelang recht gut. Die selbsternannten „nationalen Widerständler“ liefen erst um die 300 Meter, standen dann gut zwei Stunden in der Sonne rum und mussten dann aufgrund mehrerer Blockaden erst eine sehr viel kürzere Alternativ-Route laufen, um kurz darauf begleitet von der Polizei zum Bahnhof gebracht zu werden. Lief nicht.

Es gab da heute Passanten, die meinten, dass man nicht gleich ein Rechter sei, weil man an einem Rudolf Heß-Gedenkmarsch teilnimmt.‬ Mir fehlt irgendwie die Perspektive, darauf zu kommen, dass Leute, die einem Nazi gedenken, keine Rechten sein könnten. Für mich sind das keine Patrioten, keine Besorgten oder AfD-Wähler, sondern schlicht Neonazis.

‪Es gab junge Araber mit Pali-Tüchern, die deutsche Shoah-Relativierer lauthals aus der Gegendemo gedrängt haben, was mich tatsächlich beeindruckt hat‬.

‪Es gab in der Blockade besoffene Nazis, die die Sitzblockierer vollgepöbelt haben und dann gerade so ungeschoren davon kamen.‬ Also so ganz knapp mit den Beinen in den Händen.

‪Es gab eine philippinische Frau, die anmerkte, das die eingesetzte Polizei zu 99,00 % aus Weißen besteht.

Es gab einen jungen Polizisten, der die Demo der Heß-feiernden „Nazi-Demo“ nannte. ‬

‪Und es gab eine sehr bunte Kultur des Gegenprotests. Alte, Junge, Laute, Leise, geeint in der Entschlossenheit, den Arschlöchern nicht die Straßen zu überlassen. ‬

‪Stabil, Spandau, stabil! ‬Ein guter Samstag.

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Kraftklub, Broilers und Feine Sahne Fischfilet spielen „Blitzkrieg Bop“

Vorhin in Winterthur, Schweiz: Kraftklub, Broilers und Feine Sahne Fischfilet spielen „Blitzkrieg Bop“ der Ramones.

Wir haben das Ding noch nicht verloren. Glaube ich. Hoffe ich. Wir müssen halt weiterhin wachsam sein. Und laut. Ich Morgenfrüh in Spandau. Gegenüber der Rudolf Heß feiernden Knetbirnen.

Hey, ho, let’s go!

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Augsburg: Marihuana-Plantage in Baumkronen aufgeflogen

(Foto: Polizeipräsidium Schwaben Nord)

In einem Wald nähe Augsburg hatte schon im Juli ein Spaziergänger eine außergewöhnliche Marihuana-Plantage entdeckt. Diese hing mit 275 Pflanzen in den Baumkronen eines Waldes.

Die dort, von wem auch immer, angebauten Pflanzen hatten bis dahin eine Höhe von bis zu einem Meter und wurden von der Feuerwehr geborgen und später wohl vernichtet. Dabei war die Idee gar nicht mal die schlechteste. Wenn nur dieser missgünstige Spaziergänger nicht gewesen wäre…

Ein Spaziergänger fand Ende Juli an einem Waldrand im Haunstetter Wald seltsam aussehende Pflanzen in Töpfen. Nachdem ihm durch eigene Recherchen bewusst war, dass es sich hierbei offenbar um Cannabispflanzen handelte, verständigte er die Polizei.

[…]

Die weitere Absuche ergab dann, dass auch in den Baumwipfeln (in rund 25 Metern Höhe) noch etliche weitere Töpfe mit Pflanzen befestigt waren. Diese konnten allerdings nur mit Unterstützung der Höhenretter der Berufsfeuerwehr Augsburg geborgen werden.

Insgesamt wurden in dem Waldstück 275 (zwischen 15 und 100 cm große) Marihuana-Pflanzen sichergestellt. Die Kripo Augsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nun nach den unbekannten „Gärtnern“.

(via MAZ)

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Schwarzenegger an Trump und die Nazis von Charlottesville

Schwarzenegger als Republikaner über das, was in Charlottesville geschehen ist und was Donald Trump danach darüber von sich gab. Er steht mit seiner kritischen Haltung Trump gegenüber in den Reihen der Republikaner nicht alleine da. Dort hält man Trump mitunter für unfähig das Präsidentenamt auszufüllen.

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Polizeieinsatz: Katze im Baum mit Sturmgewehr?

In Newport, Oregon, hat jemand die Polizei gerufen, weil er dachte, dass eine Katze mit einem Sturmgewehr im Anschlag im Baum sitzen würden. Nachrichten, wie es sie nur aus Amerika geben kann. Scharfschützenkatzen zum Weltkatzentag. Miau.

The Newport, Oregon Police Department was recently alerted to a cat who appeared to be armed, possibly with a semi-automatic weapon, and had situated itself high in a tree.


(via Misha)

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Escape from Syria: Rania’s odyssey

Die 21-jährige Rania Mustafa Ali hat ihre Flucht aus dem syrischen Kobane nach Österreich filmisch dokumentiert. Mit allem „Drum und dran“. Ich hoffe sehr, es geht ihr gut.

Rania Mustafa Ali, 20, filmed her journey from the ruins of Kobane in Syria to Austria. She is cheated by smugglers, teargassed and beaten at the Macedonian border. She risks drowning in the Mediterranean, travelling in a boat meant to hold 15 people but stuffed with over 50. Her footage shows what many refugees face on their perilous journey to Europe.

[Update:] Rania lebt mittlerweile in Wien. Sie fühlt sich In Sicherheit, aber allein. (Danke, Johnny!)

Wenn das erledigt ist, will sie studieren und Journalistin werden. Rania Mustafa Ali wurde vom Bundesasylamt subsidiärer Schutz gewährt. Drei Jahre kann sie bleiben, dann wird wieder über ihren Asylstatus entschieden.

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Shahak Shapira sprayt nicht gelöschte Hass-Tweets vor die deutsche Twitter-Zentrale

Man kann darüber diskutieren, ob das ein Weg sein kann, Hass im Netz einzudämmen. Ob es einer der richtigen Wege sein kann. Man kann sich auch fragen, warum Twitter es bis heute nicht schafft, Dreck wie diesen einfach zu löschen, oder wenigstens darüber, warum sie keine Auskunft darüber geben, warum sie es nicht tun. Und man kann durchaus radikale Wege gehen, um das in eine öffentliche Diskussion zu ziehen. Shahak Shapira hat einen solchen Weg gewählt. Vor der deutschen Twitter-Zentrale in Hamburg. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei Twitter angekommen sein könnte.


(Direktlink, via René)

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