Als 15-Jähriger schenkte mir irgendwer, und ich weiß wirklich nicht mehr wer genau, eine solche Kassetten-Box mit den ersten Alben der Toten Hosen. Die Kassette war von der CDs abgehängt worden und für viele obsolet. Ich hörte „Opel-Gang“ rauf und runter. Für mich heute eine der wichtigsten deutschsprachigen Platten überhaupt. Bis „Opium fürs Volk“ war ich noch dabei, dann trennten sich unsere Wege irgendwie und Techno wurde wichtiger. Vieles danach habe ich dann nicht mehr gehört, aber mit „Opel-Gang“ war ja eh schon fast alles gesagt.
Die Kassetten-Box vergammelte samt Kassetten später dann im WG-Keller an der Glienicker Brücke, was mich rückblickend etwas traurig werden lässt.
In ein paar Tagen erscheint mit „Trink aus, wir müssen gehen!“ ein letztes Album der Hosen. Anlässlich dessen gibt es in der ARD-Mediathek die Doku Die Toten Hosen – Das letzte Album. Unten der Trailer dazu.
So nah und persönlich wie nie zuvor: Die Toten Hosen, eine der prägendsten und erfolgreichsten deutschen Bands, haben sich im Studio bei den Aufnahmen zu ihrem letzten Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ begleiten lassen. Der preisgekrönte Regisseur Eric Friedler filmte Campino, Andi, Breiti und Kuddel beim Komponieren und Texten an ihrem musikalischen Nachlass.
„Die Vorstellung, das ist das letzte Mal, dass wir ein Album machen, das ist schon etwas Besonderes“, hebt Bassist Andi Meurer die Tragweite des Vorhabens hervor.

Wir haben als 13/14jährige unsere ersten gemeinsamen Konzerte bei den Hosen zelebriert und ich bin rückblickend sehr, sehr dankbar über diesen Beginn unserer musikalischen Sozialisation. Es ist schade, dass diese Ära nun zu Ende geht und macht mich sehr sentimental. Liebe geht raus an die Band – Danke für alles <3