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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Animation Short: Five Cents

Kurze Konsumkritik, handgezeichnet.

A consumer finds himself in over his head after a string of purchases gets out of control.

Drawn by hand on thousands of market data pages from The New York Times, The Wall Street Journal and the Financial Times with ink, white-out, gouache paint, gold leaf and other materials.

Winner of the 2022 South by Southwest Animated Short Audience Award

https://vimeo.com/816283616
(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Fotograf reicht mit KI erzeugtes Werk ein, gewinnt Foto-Preis und lehnt diesen ab

Der Berliner Fotograf Boris Eldagsen hat mithilfe Künstlicher Intelligenz ein Bild geschaffen und dieses bei den renommierten Sony World Photography Awards ohne den Hinweis auf KI als Foto eingereicht und prompt einen Preis damit gewonnen, den er nun aber nicht annehmen will.

SpOn:

Er erklärte auf seiner Internetseite , er habe das KI-Werk testweise eingereicht, um zu prüfen, ob Wettbewerbe wie dieser darauf vorbereitet seien. »KI-Bilder und Fotografie sollten nicht in Auszeichnungen wie dieser miteinander konkurrieren. Sie sind unterschiedliche Dinge«, schrieb er in seiner Begründung, warum er den Preis nicht annehme. Stattdessen wolle er damit eine aus seiner Sicht dringend notwendige Debatte beschleunigen. »Wir brauchen in der Fotowelt eine offene Diskussion darüber, was wir als Fotografie betrachten wollen und was nicht.«

Es bleibt spannend.

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Zwei Tonnen Kokain im Meer treibend vor Sizilien gefunden

Italienische Behörden haben während einer Kontrollfahrt vor der Küste Siziliens knapp zwei Tonnen Kokain entdeckt und sichergestellt. Die Rauschgiftpakete trieben da so im Meer rum und wurden durch ein paar Netze zusammengehalten. Der Drogenfund zählt zu den größten des Landes. Der Marktwert der Ladung wird mit 400 Millionen Dollar beziffert und ich würde mich wundern, wenn diese Ladung nicht irgendwer vermissen würde und vielleicht sogar ein klitzekleines Bisschen sauer sein könnte.

Laut Bericht war das Rauschgift wasserdicht verpackt und somit vor dem Eindringen von Meerwasser geschützt. Die Pakete trieben an der Wasseroberfläche. Die Stelle war mit einem Leuchtsignal gekennzeichnet. Die Behörde sprach von einem der größten Drogenfunde, der jemals in Italien gemacht wurde.

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Ein Kochbuch mit Rezepten, die man betrunken kochen kann

Klingt erstmal ganz amüsant, hat aber den ernsten Hintergrund, dass in Neuseeland (und wahrscheinlich nicht nur dort) häufig Brände entstehen, weil Leute betrunken kochen, die das offenbar nicht gut unter Kontrolle haben. Um dem vorzubeugen geht die neuseeländische Feuerwehr diesen durchaus ungewöhnlichen Weg und bringt im Rahmen ihrer „You’re Cooked“ Kampagne ein virtuelles Kochbuch raus, in dem Rezepte stehen, die man auch betrunken oder stoned hinbekommt, ohne das Risiko die Küche anzuzünden.

„1 in 4 house fires start in the kitchen, and 50% of all fatal house fires involve alcohol or drugs. So this is a cookbook for all of those at-home chefs under the influence. A buffet of recipes that don’t require an oven or stovetop, helping satiate the late night cravings without burning the house down. If you’re cooked, stay off the stove.“


(Direktlink, via Maik)

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Gestaltwandelnder Roboter

Forscher haben einen Miniaturroboter geschaffen, der sich verflüssigen und sich wieder in seine ursprüngliche Form zurückbilden kann, sodass er Aufgaben auf engstem Raum erledigen oder sogar hinter Gittern entkommen kann. Möglich machen das Magnetpartikel: Magnetoactive liquid-solid phase transitional matter.

Natürlich erinnert das unweigerlich an den T1000 und ich hoffe, dass ChatGPT davon nichts mitbekommt, was allerdings recht unwahrscheinlich sein dürfte.


(Direktlink
, via Book of Joe)


(Direktlink)

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Apples „Find My iPhone“ führt immer wieder Menschen zu einem Haus, in dem die iPhones nicht sind

Ein Softwarefehler führt dazu, dass Apples „Find My iPhone“ immer wieder fremde Leute zum Haus von Scott Schuster in Richmond, Texas, führt, die dann ihre Telefone dort vermuten und diese gerne von Schuster wiederhaben wollen. Der aber hat die gar nicht im Haus und ist verständlicherweise wenig darüber amüsiert. Er hat Apple kontaktiert, die bisher nicht reagiert haben.


(Direktlink, via Neatorama)

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Plattenlabel veranlasst Löschung eines KI-generierten Videos, in dem Eminem über Katzen rappt

Bei der Universal Music Publishing Group versteht man wenig Spaß, wenn es ums Urheberrecht und einen Katzen-Rap geht, den ChatGPT geschrieben und gerappt hat und so hat man einen Copyright-Strike gegen Youtuber Grandayy veranlasst. Universal behauptet, dass das Video, das eine KI-generierte Version von Eminems Stimme verwendet, um ein von ChatGPT generiertes Lied über Katzen rappen zu lassen, das Urheberrecht verletzten würde. Rechtlich ist die Sache allerdings alles andere als klar. Zum einen war das nun gesperrte Video als Parodie gekennzeichnet, zum anderen gibt es für den Umgang für durch KI generierte Werke noch keinerlei rechtskräftige Grundlagen, was ganz sicher noch mehrere Rechtsstreitigkeiten mit sich bringen wird. Es bleibt also turbulent.

“I definitely think it was an extreme reaction, especially considering the fact that they didn’t just block the video but they also sent a DMCA takedown, which gives my YouTube channel a strike,” Grandayy told Motherboard. “Since AI blew up in a relatively quick manner, the laws surrounding it are still ambiguous, so legally it’s difficult to say for sure if they even have the right to block AI-generated content or not. But regardless of that, I still don’t think it was right to take down my video and give my channel a strike, considering that the video was a satirical parody and was clearly labeled as AI-generated content (both in the title and the actual video itself).”

Unabhängig davon ist der durch ChaptGPT als Eminem gerappte Katzensong jetzt auch gar nicht mal so übel, dass man ihn gleich aus dem Internet kicken müsste.


(Direktlink)

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Fleischbällchen aus Mammut-DNA

Australische Wissenschaftler haben aus der DNA eines Mammuts ein Fleischbällchen gemacht und es im Nemo Science Museum der Niederlande gezeigt. Grundsätzlich sind Mammuts für mich ja der einzige Grund, um an alten DNAs herumzufummeln, aber doch nicht, um daraus dann Fleischbällchen zu machen! Ich hätte sehr viel lieber zwei bis drei davon im Garten.

Food Scientists in Australia are bringing back a meat not seen in thousands of years — the Wooly Mammoth. A company called Vow injected mammoth DNA into the muscle cells of a sheep. For the missing strains of genetic code, the scientists added African elephant DNA because they’re the mammoth’s closest non-extinct relative. Mammoth meat won’t be on sale any time soon, or possibly ever. The creators say they haven’t even tasted it.


(Direktlink)


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Italien sperrt ChatGPT

Gründe dafür wohl Daten- und Jugendschutz. Und wir werden zukünftig mehr davon lesen, denke ich.

Die italienische Datenschutzbehörde zieht dem Chatbot ChatGPT vorerst den Stecker. Die Software des amerikanischen Entwicklers OpenAI dürfe die Daten italienischer Internetnutzer „mit sofortiger Wirkung“ nur noch eingeschränkt verarbeiten, heißt es in einer Stellungnahme. Das Textverarbeitungsprogramm habe Datenschutz- und Jugendschutzregeln nicht eingehalten. Es wurden Ermittlungen eingeleitet.Die Software ChatGPT verarbeitet Texteingaben mithilfe künstlicher Intelligenz (KI). Nutzerinnen und Nutzer können mit dem Programm wie mit einer realen Person eine Unterhaltung führen, Fragen stellen oder Befehle eingeben. Für die Bearbeitung greift ChatGPT auf riesige Datensätze aus dem Internet zurück und setzt diese eigenständig in einen passenden Kontext.

Und ChatGPT so dazu:

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