So was passiert, wenn man Politik machen will, aber sich der Medien verweigert – die nämlich hatten darüber berichtet.
Man bedenke, diese Leute wollen politisch gestallten, verweigern sich aber offenbar ganz gerne mal der Realität. Da wird mir ein bisschen Angst und Bange. Die erzählen uns bestimmt auch irgendwann, dass das Morgenrot eher ein Morgenblau ist – nur, dass wir es nie gemerkt hätten. Oder so.
„Um Wurst ging es allem Anschein nach Dieben, die in den frühen Mittwochmorgenstunden (04.01.2017) in eine Metzgerei in der Heidelberger Landstraße eingebrochen waren. Mit Gewalt hebelten die Kriminellen eine Fenster zu einem rückwärtig gelegenen Lagerraum der Metzgerei auf. Über eine weitere aufgebrochene Tür verschafften sich die Täter schließlich Zutritt zu weiteren Räumen. Aus einem Kühlraum entwendeten sie mindestens 10 Kilogramm Fleischwurst und rund 20 Kilogramm Mettwurst. Als der Einbruch gegen 07.00 Uhr bemerkt wurde, fehlte von den Tätern bereits jede Spur.“
Schönes Beispiel für Argumentationskultur bezüglich der Vegetarier-nicht-Vegetarier-Debatten. Ich lass das mal weitestgehend unkommentiert und amüsiere mich als Fleischfresser über die in der Luft verpuffenden Versuche eines Salami-Liebhabers. Könnte ja sein, dass einige den Geschmack auch haben wollen, ohne Tier in der Wurst zu haben, nech.
Adrien Cothier hat mit seinem Team ein paar Jugendliche in Mumbai besucht, zu deren Hobbies das Surfen auf den dortigen Schnellzügen gehört. Er hat sie eine Weile bei ihrem Treiben begleitet und allerhand an die Nerven gehende Aufnahmen gemacht. Hier ein Interview mit Cothier, in dem er über diese Doku spricht.
Darauf hat die Welt gewartet: Kissinger, eine iPhone-Schnittstelle die sensorisch Knutscher überträgt. Und jetzt weiß ich es auch nicht.
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In Mainz hat die Polizei einen Mann im Auto angehalten und dann festgestellt, dass jener Fahrer sich die TÜV- und Zulassungsplakette für sein KFZ-Kennzeichen selber gemalt hat. „Fast“ nicht zu erkennen.
(Foto: Polizei Mainz)
„Ein Zeuge meldete einen Schlangenlinien fahrenden Fahrzeugführer auf der B9 in Fahrtrichtung Mainz. Der Wagen sei außerdem dunkel und habe keine Heckscheibe. Dann gab er das Kennzeichen durch. Auf der Anfahrt stellt die Polizei schon einmal fest, dass dieses WI-Kennzeichen nicht einliegt. Als sie den Kombi in der Wormser Straße erreicht hatten, stellten sie fest, dass das auf dem Fahrzeug angebrachte WI-Kennzeichen mit einer selbst gezeichneten TÜV-Plakette sowie zwei selbst gezeichneten Plaketten der Landeshauptstadt Wiesbaden versehen war. (Man achte auf die Schreibweise – siehe Bild). Der Fahrer gab an, dass Fahrzeug gerade gekauft zu haben. Er konnte einen Kaufvertrag vorzeigen, der telefonisch beim Verkäufer verifiziert wurde. Ein Alkoholtest ergab, dass er 0,0 Promille hatte, die Schlangenlinie rührten von der „ausgeschlagenen Lenkung“ des Fahrzeugs her. Allerdings stellte die Polizei fest, dass gegen den Mann noch ein offener Haftbefehl bestand, was zur Folge hatte, dass der 56-jährige Wiesbadener erst einmal in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. Die Nummernschilder wurden sichergestellt.“ Polizeipräsidium Mainz
Interessante Anekdote zu den Kosten der Graffiti/Street Art-Entfernung bei der deutschen Bahn. Im April mauerten MOSES & TAPS™ in Hamburg die Tür einer S-Bahn mit Ytong-Steinen zu. Großes Ding, nicht nur im Netz, weil wer mauert schon mal eben die Tür einer S-Bahn zu? Richtig! Niemand.
Die Nummer ging zurecht viral steil. Die Bahn fand das nicht ganz so geil und bezifferte den da durch entstandenen Schaden auf „mehrere Zehntausend Euro.“
Wie das halt immer so ist, wenn die Bahn entstandene Schäden beziffert. Darunter stört sich ja daran keiner. Der Rückbau von ein paar Steinen in der Tür kosten dann halt eben mal mehrere Zehntausend Euro.
Jetzt taucht eine Rechnung auf, die den tatsächlichen Preis der Abtragung dieser Mauer sehr eindeutig beziffert – und zwar mit 1458 Euro. Jetzt nicht ganz so in der Nähe von „mehreren Zehntausend Euro“, aber die machen natürlich viel mehr her, wenn Leute an die nächsten Preiserhöhungen ihrer Tickets denken.
Mag sein, dass der Ausfall des Zuges an dem Tag durchaus noch einmal weitere Kosten verursacht haben mag, die so nicht auf der Rechnung stehen, aber hiernach liegt durchaus der Verdacht nahe, dass die Deutsche Bahn ihre Kosten für „Vandalismus“ gerne mal aus der Luft greift, um damit für Verständnis für steigende Kosten bei den Verbrauchern zu werben. Man könnte nun fast glauben, dass die von der Bahn dafür angegeben Kosten generell eher so aus der Luft gegriffen werden. Könnte man…
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Salami-Liebhaber verwundert über vegetarische Salami
Schönes Beispiel für Argumentationskultur bezüglich der Vegetarier-nicht-Vegetarier-Debatten. Ich lass das mal weitestgehend unkommentiert und amüsiere mich als Fleischfresser über die in der Luft verpuffenden Versuche eines Salami-Liebhabers. Könnte ja sein, dass einige den Geschmack auch haben wollen, ohne Tier in der Wurst zu haben, nech.