Ich bin immer noch der Meinung, dass es eine Illusion wäre, zu glauben, dass 2017 zwangsläufig besser werden müsste, nur weil 2016 dann vorbei ist. So wird das nicht laufen. Ganz sicher nicht. Hoffnung hin, Hoffnung her. Aber: dieser Trailer fasst 2016 als kommenden Horrorfilm dennoch ziemlich treffend zusammen.
Ich bin nicht Berlin. Ich bin mittlerweile Brandenburg. Aber kann gut nachvollziehen, was Philipp Michaelis da zum Ausdruck bringen will, der sich mal eben Luft macht. Dafür haben die paar Jahre Berlin zu sein gereicht.
In Berlin Charlottenburg ist vorhin ein LKW in einen Weihnachtsmarkt gerast. Es gab, nach bisherigem Erkenntnisstand, 9 Tote und 50 Verletzte. Die Berliner Polizei spricht von einem Anschlag, weiß aber noch nichts Genaues. In den Kommentarspalten der vermeintlich sozialen Medien schreien schon wieder die, die am liebsten gleich mit Heugabeln und Fackeln für ihr „Abendland“ durch die Straßen ziehen wollen würden. Oder zumindest Merkel die Schuld für das jetzt Geschehene geben wollen, wobei – keine Überraschung – auch die AfD munter mitschwurbelt.
„Ein Lkw ist am Montagabend in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg gerast. Neun Menschen starben, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. Laut ersten Berichten wurden rund 50 Menschen verletzt. Die Polizei sprach bereits Minuten nach dem ersten Bekanntwerden von Informationen von einem Anschlag.
Ein Polizeisprecher sagte dem Sender N24, man habe den mutmaßlichen Fahrer des Lkw festgenommen. Der Beifahrer soll den Angaben zufolge tot sein.“
Was genau auch immer passiert sein mag: am härtesten trifft diese Scheiße die direkt Betroffenen und ihre Angehörigen.
Alles andere wird die Ermittlungsarbeit ans Licht bringen. So lange gilt so oder so oder dann gar erst recht:
Ich glaube nicht, dass das richtige Mittel gegen Menschen, die durchdrehen, Durchdrehen ist.
„Merry Christmas! Here’s 11,000 penguins VS 4000 Santa Clause’s. This video showcases some of the new features to the crowd rendering system. Units now navigate complex terrain, Bodies now pile up, movement and avoidance improved and smoothed.“
Ich höre mir selber eher selten beim Schlafen zu. Weil ich schlaf da ja dann halt auch und kann derweil deshalb eher wenig gut hören. Das führt dazu, dass Teile meiner Umwelt behaupten, dass ich schnarchen würde, was ich so gar nicht glaube, weil ich das selber noch nie gehört habe, während ich schlafe. Klar. Und im maximalsten Fall schnurre ich höchstens. Vielleicht!
Als Vater allerdings weiß ich ziemlich genau, was schlafende Kinder in der Nacht so vor sich hinbrabbeln – und das ist mitunter schon etwas amüsant, weil meistens halt der dazu erlebte Kontext fehlt, den die Kids dann aber ja doch wohl irgendwie haben müssen. Oder so. Mitternachtsmonologe.
Adam Rosenberg jedenfalls hat ein Jahr lang Aufnahmen von dem gesammelt, was er im Schlaf verbal so von sich gibt. Ganz schön was los.
Dem niederländischen Filmstudent Anthony van der Meer wurde sein iPhone geklaut. Er versuchte dann, den Dieb und das Phone per „Find my iPhone“ ausfindig zu machen, was jedoch nicht gelang. Er machte sich Gedanken darüber, was das wohl für Leute sind, die einem das Telefon klauen und dann das halbe Leben eines anderen in seinem Telefon umhertragen. Fotos, Videos, Kontakte, Nachrichten, alles.
Aus jenen Gedanken entstand ein durchaus interessantes Filmprojekt. Er besorgte sich ein Android-Telefon, installierte eine Spyware, lies sich das Telefon klauen und verfolgte den Dieb über einen gewissen Zeitraum. Spooky daran: was einem mit ein paar Fähigkeiten an Überwachung möglich ist. Von zu Hause aus. Die Frage auch, wie sehr das missbräuchlich eingesetzt wird.
In the Netherlands, 300 police reports a week are filed for smartphone-theft. Besides losing your expensive device, a stranger has access to all of your photos, videos, e-mails, messages and contacts.
Yet, what kind of person steals a phone? And where do stolen phones eventually end up?
The short documentary ‘Find My Phone’ follows a stolen phone’s second life by means of using spyware.
Although you’ll meet the person behind the theft up close and personal, the question remains: how well can you actually get to know someone when you base yourself on the information retrieved from their phone?
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