Gestern Abend verirrte sich auf dem Weg zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden ein russischer Kampfpanzer, der auf einem Schwerlasttransporter gefahren wurde. Bei dem Panzer handelte es sich um einen „Josef Stalin 3“ aus der IS-Serie. Über das alles in der Summe lache ich noch nächste Woche.
(via Karolin)
Die Licht-Graffiti Künstlerin Vicki DaSilva hat sich auf der Wall Street in New York unter ein Schild mit dem Wort „Trump“ gestellt und mit einer Lampe „Loser“ in die Dunkelheit geschrieben.
Die Grünen waren eine der erstes Parteien, die sich offiziell für die Legalisierung von Cannabis und eine generelle Liberalisierung der Drogenpolitik ausgesprochen hatten. Als Teil des Parteiprogramms. Cem Özdemir punktete vor zwei Jahren noch mit Cannabis auf dem Balkon.
Nun wurde Volker Beck mit einer „drogenähnlichen“ Substanz erwischt und hat im Zuge dessen sofort all seine Ämter niedergelegt. Souveräner Umgang mit den Tatsachen, wenn auch es mir viel lieber wäre, wenn Politiker, die seit Jahren eine Liberalisierung der Drogenpolitik fordern, in so einem Fall einfach mal klare Kante zeigen und erklären würden: „Ich nehm‘ halt auch mal was. In meiner Freizeit. Fragt ja auch keiner, wie oft in der Woche ich besoffen bin. Der Konsum schließlich ist nicht verboten.“ Der Besitz hingegen schon. Immer noch.
Beck hat das nicht getan. Wohl auch der Loyalität seiner Partei gegenüber, die derweil geradezu schnappatmig den Konsum der Droge geißelt, die Beck wohl gerade gekauft und bei einer Polizeikontrolle dabei gehabt haben soll. Es ist Wahlkampf.
Da heißt es wohl: „Gute Drogen, schlechte Drogen“ – und Beck hatte, der seiner gerade wahlkämpfenden Parteiwichtigen nach, offenbar in jenem Moment die falsche Substanz in der Tasche. Wobei immer noch keiner genau weiß, was das denn nun gewesen ist. Außer er selber wahrscheinlich, aber egal.
Morgen auf dem Titel der taz
Derweil ziehen die Grünen in den Umfragen, zehn Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg, der CDU mit 32 Prozent davon und könnten erstmals stärkste Partei in einem Landtag werden. Und das obwohl der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute Morgen ob der Beck-Sache noch Angst um seine Stimmen hatte und in dem Zuge Beck „schweres Fehlverhalten“ vorwarf.
Und so sieht es halt da draußen aufm Dorf mitunter wirklich aus. Einer der Gründe, warum die Kids so schnell wie möglich dort weg wollen. Dieses Beispiel kommt vom Rhein Nahe Nahverkehrsverbund. Hier auf dem Brandenburger Land sieht es nur mitunter besser aus. Dann heißt das „Rufbus“, den man zeitlich angemessen erstmal bestellen muss, so dass der einen dann auch abholen kommt. Wenn da irgendwer gerade verfügbar ist.
Einer der vielen Gründe für einen fahrscheinlos, steuerfinanzierten ÖPNV, der immer nach Plan fährt. Auch wenn mal gerade gar keiner zusteigen will.
Um welche Substanz es sich bei dem Fund genau handele, könne man zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, so Steltner weiter. „Das werden chemische Untersuchungen ergeben.“
Es steht die Vermutung von Crystal Meth im Raum. Volker Beck legt in diesem Zuge all seine Ämter nieder.
„Hiermit stelle ich meine Ämter als innen- und religionspolitischer Sprecher meiner Fraktion und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe, die mir die Fraktion verliehen hat, der Fraktion zur Verfügung. Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten. Zu den gegen mich erhobenen Vorwürfen wird mein Anwalt zu gegebener Zeit eine Erklärung gegenüber der Staatsanwaltschaft abgeben. Ich werde mich dazu öffentlich nicht einlassen.“
Nachdem ein Clown vom Peng Collective der Berliner AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch eine Sahnetorte ins Gesicht parkte, veröffentlichte sie ein Foto und den Namen des Mannes. Ein digitaler Pranger. Ihre Gefolgschaft reagiert und veröffentlicht später Kommentare mit der Adresse des Werfers und seiner Telefonnummer. Daraufhin erhält der Mann Morddrohungen. Wegen einer Sahnetorte. Von Anhängern einer Frau, dies es in Betracht zieht, mit Waffengewalt gegen Flüchtlinge vorzugehen.
Deutsche reagieren auf das „Torten“ eher humorlos, so auch die AfD. Es hat schon einen sahnig-ranzigen Beigeschmack, dass eine Partei, die öffentlich Gewalt gegen Flüchtlinge verherrlicht, auf eine Torte mit „Gewalt, Gewalt!“-Empörung reagiert.
Der Guardian erzählt in diesem Film die Geschichte von Muhammed Achmed Faris, der 1987 auf der Sojus TM-3 als erster und einziger syrischer Kosmonaut im Weltraum war.
Muhammed Faris besuchte die Militärfliegerschule in Aleppo. Nach seinen Abschluss 1973 arbeitete er als Pilot der syrischen Luftstreitkräfte. Er gilt als Navigationsspezialist.
Am 30. September 1985 wurde Faris als Kosmonaut ausgewählt und in das Interkosmos-Programm aufgenommen. Im Juli 1987 flog er mit Sojus TM-3 als Forschungskosmonaut der ersten Gastmannschaft der Raumstation Mir ins All. Nach seiner Landung mit Sojus TM-2 eine Woche später schied Faris als Kosmonaut aus.
Als Assad gegen seinen Sohn vorging, wandte er sich den syrischen Rebellen zu und flüchtete 2012 in die Türkei, wo er bis heute lebt.
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