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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Tortaler Krieg gegen die AfD: Beatrix von Storch getortet

[Update]
Offenbar wurde nach der Aktion tätlich gegen den Tortenwerfer vorgegangen, wie die HNA schreibt.

Gegenüber der Polizei gab der Festgenommene an, dass ihn vor dem Eintreffen der Polizei mehrere Personen geschlagen und getreten hätten. Diesbezüglich wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Der Tortenwerfer muss sich wegen Beleidigung verantworten.

Tortenbefehl.


(Direktlink)

Sogenannte besorgte Bürger sind die steinerne Grabplatte, unter der Demokratie und Menscherechte begraben liegen. Die Torte ist das Stemm-Eisen, mit dem man diese Grabplatte lüften kann.

Heute haben Menschen an der moralischen Außengrenze des Landes von der Torte Gebrauch gemacht. Bei einem Treffen der AfD am 28.2.2016 im Pentahotel in Kassel wurden Beatrix von Storch und ein weiterer AfDler getortet.

“Kein Aktivist will einen Politiker torten. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Sahnetorten. Und derzeit ist der Gebrauch von Torten das moralische Gebot der Stunde. Der Tortenwurf ist letztes Mittel am Grenzbaum zur Unmenschlichkeit und dringlichster Ausdruck direkter Demokratie.”


(Direktlink, via Katharina)

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Pilot schmeißt halben Junggesellenabschied aus London in Schönefeld aus dem Flieger

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(Foto: kuhnmi • CC BY 2.0 )

Junggesellenabschiede wirken von außen immer etwas befremdlich und laden gerne zum Fremdschämen ein. Also wenn man von außen davon etwas merken kann. Das konnte man die Tage während eines Fluges von London nach Bratislava auf jeden Fall. Zwölf Briten waren für einen Junggesellenabschied mit dem Flieger auf dem Weg von London nach Bratislava. Sie tranken, störten nach Angaben des Personals, die Sicherheit an Bord und ignorierten die Weisungen der Crew. Einer von ihnen zog sich aus. Als es für sie im Flieger nichts mehr zu trinken geben sollte, wurden sie wohl aggressiv.

Nähe Berlin, hatte der Pilot dann die Schnauze voll, landete in Schönefeld zwischen und schmiss sechs von ihnen – darunter den künftigen Bräutigam – aus dem Flieger.

Der Kapitän landete die Maschine mit 170 Fluggästen daraufhin auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Auf die Feierwütigen kommen nun wegen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz Geldstrafen von bis zu 25 000 Euro zu.

Ein teurer Abend für so einen Quatsch.

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Die AfD und die Pressefreiheit

Das muss diese „direkte Demokratie“ und dieser „Mut zur Wahrheit“ sein, von der die AfD immer redet.

Die AfD hat die Journalistin Röpke beim Landesparteitag in Demmin per Mehrheitsbeschluss vor die Tür gesetzt. Nicht das erste Mal, dass sich die AfD mit der Presse schwer tut.


(Direktlink)

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Der Dolmetscher aus dem Bus über den Abend in Clausnitz

Wolfram Fischer war als Dolmetscher bei den Flüchtlingen im Bus, als in Clausnitz der wütende Mob jenen Bus blockierte. Er erzählt, wie er diese Situation erlebt hat.

Wolfram Fischer über die Übergriffe in Clausnitz

Wolfram Fischer wird diesen Tag in Clausnitz nie vergessen! Er war als Dolmetscher bei den Flüchtlingen im Bus, als ein wütender Mob den Bus blockierte. Wie er die Situation erlebt hat und warum er noch immer erschüttert ist? stern TV hat er es erzählt.

Posted by stern TV on Donnerstag, 25. Februar 2016


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Adbusting-Aktion gegen Polizeikongress empört die Gewerkschaft der Polizei

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(Foto: Indymedia, CC BY-NC-SA 2.0 DE)

[Update] Eben kam eine Mail rein, die darauf hinweist, dass die unten zitierte Pressemitteilung gefälscht und so an diverse Medien rausgegangen ist. Darin heißt es:

„GdP distanziert sich von gefälschten Plakaten
Anlässlich des vom 23.2. bis zum 24.2. in Berlin stattfindenden
„Europäischen Polizeikongress“ ist die Gewerkschaft der Polizei Opfer
eines hinterhältigen Anschlages der linksextremistischen autonomen Szene
geworden. Rund um den Alexanderplatz, angrenzend an den Veranstaltungsort,
das Berliner Congress Center, haben bislang unerkannt gebliebene
linksradikale Chaoten auf einer bislang unbekannten Anzahl von
Werbeträgern ein gefälschtes Plakat mit unerlaubter Weise verwendetem Logo
der GdP angebracht.“

[…]

„Der Bundesvorsitzende
der GdP, Oliver Malchow, distanziert sich von der illegalen kriminellen
Aktion: „Ich dachte, ich trau meinen Augen nicht, als ich heute morgen
diese infame Frechheit gesehen habe! Wer rechtmäßige Polizeieinsätze als
Anschlag auf die Demokratie verunglimpft, hat unsere Demokratie nicht
verstanden!““

Der erste Satz ist albern und bricht den PR-Sprech. Der zweite Teil ist
ein Originalzitat von Rainer Wendt, dem Vorsitzenden der Deutschen
Polizeigewerkschaft (DpolG), der dies anlässlich von Kritik an den
Prügelorgien seiner Leute zum Castor-Transport 2011 sagte.

Eine gut geplante Fake-Aktion also, auf die auch ich reingefallen bin. Dennoch ein geschaffener Anlass, diese Thematik zu Diskutieren.

Ich bekam vorgestern eine Mail mit dem Hinweis auf diese Adbusting-Aktion, die sich in Berlin gegen den dort stattfindenden Polzeikongress und die Gewerkschaft der Polizei richtete. Ich fand das okay, aber auch nicht so geil, dass ich es hier drin haben wollte. Eigentlich. Denn es ist leider meistens so, dass nur wenige solcher Aktionen von denen wahrgenommen werden, an die sie tatsächlich adressiert sind. In Berlin ist das nun ganz anders, dort empört sich sich gerade die Gewerkschaft der Polizei über die Plakate, die aus Polizisten Gewalttäter machen. Treffer, versenkt.

Der Bundesvorsitzende der GdP, Oliver Malchow, war offenbar außer sich vor Wut: „Ich dachte, ich trau meinen Augen nicht, als ich heute Morgen diese infame Frechheit gesehen habe!“ Denn als miese Schlägertruppe sieht Malchow seine KollegInnen nun wirklich nicht.

In einer Pressemitteilung erklärte er, dass es ja wohl einen Unterschied gebe, ob jemand von einem Uniformierten oder einem nicht Uniformierten verprügelt werde. „Das eine ist gut, demokratisch und rechtsstaatlich, das andere ist verwerflich, gemein und ein verabscheuungswürdiger Angriff auf das demokratische Gewaltmonopol.“

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Bauer lagert 110 Kilo Drogen im Keller

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(Foto: David Hilowitz, CC BY 2.0)

Hier um die Ecke in Bad Belzig haben Zollfahnder einen Landwirt besucht. Er stand unter dem Verdacht des Zigarettenschmuggels. Außerdem soll er wohl seine Fahrzeuge mit Heizöl betankt haben. Deshalb wurde der Bauernhof des 60-Jährigen durchsucht. Im Keller fand man dann 110 Kilo verschiedenster psychoaktiver Substanzen. Das ist mehr Stoff als im Jahr 2014 im ganzen Bundesland Brandenburg hochgenommen wurde. Der Verkaufswert der Drogen beträgt rund 1,5 Millionen Euro.

„Im Keller stießen sie dann auf das gigantische Drogenlager: 72 Kilogramm Marihuana, 15 Kilogramm Haschisch, 10 Kilogramm Amphetamine, 7 Kilogramm Kokain und 6 Kilogramm Ecstasy stellten die Fahnder sicher.

Gegen den Landwirt wurde Haftbefehl erlassen.“

Brandenburger Bauern haben offenbar die dicksten Kartoffeln.

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