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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die Kassierer haben ihren Song für den ESC eingereicht

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Viele hielten die Idee von Wolfgang Wendland und seiner Band eher für eine der schnapsigen Art, aber die Männer machen Ernst und haben tatsächlich einen Song als Bewerbung an den NDR geschickt. Der Arbeitstitel „Wer merkt das schon“ hat in der Hook jetzt nicht soviel Potenzial wie „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“, aber wer merkt das schon?

Die Pressemitteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

da sich mich gebeten hatten, Sie über weitere Entwicklungen unserer Bewerbung für den ESC zu unterrichten Mein Fax an den NDR vom 23. 11. wurde mit einem Brief beantwortet, der Samstag, den 12. 12. bei mir einging und insbesondere darauf verwies, dass eine Bewerbung für den ESC nur bis heute 12.00 Uhr möglich sei. Erst in einem Telefonat, welches ich am Montag, dem 14. 12. mit dem Sender führte wurde deutlich, dass zu diesem Termin auch schon das geplante Lied als mp3 zumindest als Demo vorzulegen sei. Die nächsten Tage gestalteten sich hier dann etwas hektisch, um rechtzeitig die vorliegenden Ideen zu einer Demo-Fassung zusammenzuführen. Unter dem Arbeitstitel „Wer merkt das schon“ liegt nunmehr dem NDR eine Demo-Aufnahme vor, die zwar noch etwas holprig daherkommt, aber sicher das Potential des, speziell für den ESC komponiert und geschrieben Lied verrät. Die eigentliche Produktion findet dann später in einem Tonstudio statt.

MfG Wolfgang Wendland

(via Ruhrbarone)

Weil der Song immer passt.


(Direktlink)

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Lametta ist nicht mehr

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Früher war in der Tat mehr Lametta, wie Loriot schon 1978 zu berichten wusste. Dennoch waren die silbern glänzenden Streifen aus Stanniol zu meiner Kindheit noch elementarer Teil des Baumschmucks.

Meine Schwiegermutter sammelt die Streifen immer noch jedes Jahr vom Baum und verstaut sie für das nächste Jahr im Schrank. Alle paar Jahre bügelt sie das Zeug – muss ja alles seine Ordnung haben und so, aber das ist eine andere Geschichte.

Jetzt beendet der letzte deutsche Lametta-Hersteller seine Produktion.




„Wir haben dieses Jahr das letzte Lametta produziert“, sagte Walter Enzenhöfer, Verkaufsleiter beim Unternehmen Riffelmacher & Weinberger im fränkischen Roth. Derzeit seien noch Restbestände im Handel, aber dann „wird es nicht mehr in Deutschland produziert“, sagte Enzenhöfer.

Er begründete den Ausstieg aus der Lametta-Produktion mit der nachlassenden Nachfrage. Er weine dem Lametta jedoch keine Träne nach, sagte Enzenhöfer. Stattdessen kämen nun neue Weihnachtsprodukte auf den Markt – etwa Girlanden aus Kunststoff.
Mit dem Ende des Lamettas aus Stanniol endet in Roth eine jahrhundertealte Fertigungs- und Wirtschaftstradition. Dort gab es einst mehrere Fabriken, die Lametta produzierten.

Wer trotzdem welches an den Baum hängen mag, muss entweder auf Kunststoff umsteigen, das alte immer wegpacken, oder auf andere Herstellerländer umsteigen. Vielleicht könnte der Vertrieb davon ja zukünftig zur Marktlücke werden.

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Petition fordert Einreiseverbot für Donald Trump

Manche Petitionen sind lustig. Also die meisten sind es, diese hier aber hat einen auch durchaus ernsten Hintergrund: Verbot der Einreise von Donald Trump in die Bundesrepublik Deutschland. Auch wenn sie nichts zu ändern vermag.

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Hintergrund unserer Forderung

Hr. Trump, der bereits zuvor mit seinen rassistischen Äußerungen für Furore gesorgt hatte, stellt jetzt aufgrund des jüngsten Terroranschlags in den USA alle Muslime unter Generalverdacht. Er fordert nicht weniger als ein Einreiseverbot für alle Muslime in die USA, selbst für muslimische US-Bürger, die das Land vorübergehend verlassen. Dieser Form des Extremismus müssen wir uns, nicht zuletzt aufgrund unserer historischen Erfahrung, mit allen Mitteln entgegen stellen.

Mit unserer Forderung wollen wir ein Zeichen setzen und greifen dabei bewusst die rhetorische Argumentationskette auf, derer sich Herr Trump selbst bedient.

Nein Herr Trump, wir leugnen nicht, dass es Extremismus und Fundamentalismus in unserem Land gibt und dass hiervon eine Gefahr für unsere Sicherheit ausgeht. Aus diesem Grund ist entschiedenes Handeln notwendig, nicht pauschal gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Glaubensgemeinschaften, sonder gezielt gegen einzelne Extremisten und Hassprediger. Zu diesen gehören auch Sie!

(via Das Leben ist kein Meg Ryan Film)

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Sibirien: Bürger wollen Katze als Bürgermeister

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(Symbolfoto: Tom Thai, CC BY 2.0)

Katzen-Content auf politischer Ebene. Im sibirischen Barnaul haben sie die Schnauze voll von der lokalen Politik und fordern einen neuen Bürgermeister. Eine Katze. Im Internet haben sich bei einer inoffiziellen Abstimmung knapp 91 Prozent der rund 5400 Wähler für die 18-monatige Schottische Faltohrkatze Barsik ausgesprochen. Katzen in die Parlamente! Ob diese Katze ihre Regierungsgeschäfte tatsächlich antreten wird, ist allerdings mehr als fraglich, schon weil es keine offizielle Wahl gab.

Weit abgeschlagen vor allen menschlichen Konkurrenten gewann die Katze Barsik den Bürgermeisterposten – bei einer inoffiziellen Wahl, die von einer populären, lokalen Social-Media-Plattform organisiert worden war.

Am Dienstag war die Abstimmung auf V-Kontakte, dem „russischen Facebook“, zu Ende gegangen – und sorgte nicht nur in der jungen Bevölkerung für Gesprächsstoff. „Die Leute wissen nicht mehr, wem sie trauen können“, sagte der Pensionist Yevgeny Kuznetov. „Sie sind zur Erkenntnis gelangt, dass sie den Behörden nicht trauen können.“

(via reddit)

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Wir packen Päckchen für Kids von Geflüchteten und könnten etwas Hilfe gebrauchen

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(Foto: Sheila C., CC BY-SA 2.0)

Hier um die Ecke, im Potsdamer Lerchensteig, ist ein Übergangswohnheim für Geflüchtete. Bis zu 200 Menschen sind dort vorübergehend untergebracht. Menschen mit Kindern.

Die Frau des Hauses und andere Nachbarn engagieren sich schon länger für und in dieser Einrichtung und so entstand die Idee, den Kindern dort zu Weihnachten, ein Präsentpäckchen zukommen zu lassen. Auch wenn dieses Fest als solches einigen vielleicht nicht geläufig ist, sollen sie wissen, dass auch dann an sie gedacht wird, wenn die offiziellen Hilfestellungen mal runterfahren, was sie über die Feiertage definitiv tun werden. „Urlaub, an sich und seine Familien denken, den Job mal ruhen lassen“ und so.

Die Frau des Hauses hatte also deshalb die Idee, ein paar Päckchen für diese Kids zu packen. Ein bisschen was Süßes, ein bisschen was Spaßiges.

Der Träger der Einrichtung, die AWO, ging vor ein paar Wochen, als meine Frau diese Idee gebar, von 10-20 Päckchen aus, die an Weihnachten zu vergeben wären. An sich nichts Großes. Die hatte sie recht fix beisammen.

Nun telefonierte sie vor ein paar Tagen mit dem Träger, welcher meinte, „Oh, sorry, wir werden zu dem Termin dann doch 40 Kinder im Alter von 0-14 hier im Haus haben.“ Das macht die Sache dann doch ein bisschen größer und so sammeln wir gerade für 20 weitere Päckchen zu je maximal 15,00 EUR.

Ich wollte daraus eigentlich eine kleine Crowdfunding-Aktion machen, aber die Zeit dafür reicht einfach nicht aus. An diesem Freitag müssen alle bis dahin gepackten Pakete in der Einrichtung abgegeben sein. Deshalb jetzt hier mit ganz heißer Nadel gestrickt und so schnell wie möglich zum Sammeln via Paypal.

Wer helfen mag, dass alle der 40 Kids ihr Päckchen bekommen, kann hier eins, zwei, drei oder auch fünf Euro da lassen. Ich lasse die Aktion bis Donnerstagabend laufen. Reicht es dann nicht für weitere 20 Päckchen, packe ich den Rest dazu. Sollte mehr Geld zusammenkommen, als wir für die 20 Päckchen brauchen, wird das ausnahmslos in Fußbälle und Skateboards für diese Einrichtung investiert.





Vielen Dank!

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Parkour bis nach Tschernobyl

Die Parkour-Läufer von Hit the Road waren diesen Sommer in der Ukraine unterwegs. Sie haben sich dort von lokalen Parkour Sportlern ein paar Bunker, Spielplätze oder Denkmäler zeigen lassen und diese für ihr Tun genutzt. Letztendlich haben sie sich bis in die Todeszone nach Pripyat bewegt. Bildgewaltig überinszeniert, aber dennoch irgendwie angemessen und dramatisch mit Sound von Lorn unterlegt. Passt bestens zusammen, auch wenn das Parkour-Laufen am Ende dann eher keine Rolle mehr spielt.


(Direktlink, via RBN)

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