Die Filmemacher Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange haben mit B-Movie einen viel beachteten Film gemacht, der das West-Berlin der Achtzigerjahre portraitiert. Gestern lief dieser Arte und ist dort jetzt in der Mediathek gelandet.
„B-Movie“ ist ein Dokumentarfilm über Musik, Kunst und Chaos im wilden West-Berlin der 80er Jahre. Bevor der Eiserne Vorhang fiel, tummelten sich hier Künstler und Kommunarden, Hausbesetzer und Hedonisten jeder Couleur. Die eingemauerte Stadt war ein kreativer Schmelztiegel für Sub- und Popkultur, geniale Dilettanten und Weltstars. „B-Movie“ erzählt die letzte Dekade der geteilten Stadt, von Punk bis zur Love Parade, mit authentischem Filmmaterial und Originalinterviews.
1980: Mark Reeder aus Manchester ist 20, als er die legendäre Musikszene um Joy Division verlässt, um nach West-Berlin zu kommen. Der britische Musiker, Produzent, Schauspieler und Autor ist fasziniert von der deutschen elektronischen Musik und taucht ein in den Großstadtdschungel der geteilten Stadt. Schnell ist Reeder mittendrin – als Roadie, Türsteher, Musiker, Manager und als Schauspieler in Kurz- und Undergroundfilmen. Alles ist immer in Bewegung, neue Bands gibt es in ständig wechselnden Konstellationen, und Reeder trifft sie alle, die Helden für einen Tag, von denen Bowie sang. Niemandem geht es hier um den langfristigen kommerziellen Erfolg, sondern nur um den Moment, das Hier und Jetzt. Am Ende des Jahrzehnts steht der nächste musikalische Urknall unmittelbar bevor: House und Techno, die letzte musikalische Innovation. Reeder ist auch einer der 100 Teilnehmer der ersten Love Parade, die als Demonstration über den Ku’damm zieht. Wochen später ist West-Berlin Geschichte.
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„Du Hurensohn“ – bitte ruf nicht bei meinen Eltern an
Fanpost ist ja immer so eine Sache. Ich bekomme manchmal welche per Post. Mit einer CD, Keksen, Wein und manchmal kommt auch eine Flasche Schnaps. Darüber freue ich mich dann sehr. Die, die hin und wieder anonym in meinen digitalen Postfächern landet, ist mitunter weniger freundlich, aber das ist okay – man kann ja nicht jeden zum Freund haben.
Das Thema Tättowierungen scheint ein ganz besonders emotional beladenes zu sein, so dass die FB-Seite Tattoofrei – Es ist schön, keine Tattoos zu haben auch Leute anzieht, die dieser Meinung alles andere als tolerant gegenüberstehen und schon mal etwas unfreundlicher werden. Kommt da öfter mal vor. Manchmal auch welche, denen man sagen möchte, „Mach mal dein Facebook zu, dein Leben guckt raus!“, so wie in diesem Fall. Und bei denen kann man dann auch schon mal Mama und Papa über das rüpelhafte Verhalten ihres Schützlings informieren. Dann werden sie manchmal ganz handzahm. Die Kleinen.
(via Tattoofrei)