Da haben die Werber ganze Arbeit geleistet. Sicher ist sicher.
Ich kann nicht mehr! Beim Kauf von einer Packung Durchfalltabletten gibt es einen Sattelschoner gratis: pic.twitter.com/kDYRArdlFV
— Anke (@litchi7) July 22, 2015
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Zum Inhalt springenDa haben die Werber ganze Arbeit geleistet. Sicher ist sicher.
Ich kann nicht mehr! Beim Kauf von einer Packung Durchfalltabletten gibt es einen Sattelschoner gratis: pic.twitter.com/kDYRArdlFV
— Anke (@litchi7) July 22, 2015
Ich habe im letzten Jahr gemeinsam mit jungen, syrischen Flüchtlingen versucht, diese irgendwie in Arbeit zu bringen. Das ist alles gar nicht so einfach – und die Absagen zu erklären, fiel mir nicht nur sprachlich mitunter etwas schwer.
Offenbar sehen da auch andere Handlungsbedarf. Philipp Kühn und David Jacob haben mit workeer eine Jobbörse für Flüchtlinge ins Netz gebracht, die dort die Wege für Arbeitgebende und Arbeitsuchende zu verkürzen versucht.
Wer also einen Job oder Ausbildungsplatz über hat, gerne dort registrieren. Bisher sieht das Angebot eher „überschaubar“ aus.
workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Flüchtlinge richtet. Mit der Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft.
Die Jobbörse ist als Abschlussprojekt im Rahmen unseres BA Kommunikationsdesignstudiums an der HTW Berlin im Sommer 2015 entstanden. Wir planen die Weiterführung und -entwicklung über unseren Abschluss hinaus fortzuführen. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen oder andere Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

(via Martin)
Ich find‘ es ja gut, dass es offenbar mittlerweile doch häufiger mal vorkommt, dass irgendwelche Arschlochmenschen Konsequenzen bezüglich ihrer vermeintlich privaten Kommentare auf Facebook zu spüren bekommen. Ganz nach meinem pädagogischen Credo: „Die Konsequenzen aus dem eigenen Handeln tragen lernen.“
Porsche hat jetzt einen seiner Azubis fristlos gekündigt, der auf Facebook mindestens einen Arschlochkommentar hinterlassen hat.

(Foto: Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen)
„Nach dem Einzug von 78 Flüchtlingen in die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule in Bergheim machten wir uns bei der Feuerwehr Gedanken wie wir ihnen zeigen können, dass sie bei uns herzlich willkommen sind. So kam Lukas Reisinger, Leiter des Lotsen und Nachrichtendienstes, die Idee bei dem heißen Wetter, von bis zu 36 Grad im Schatten, für Abkühlung zu sorgen. Von den Asylwerbern kommen 39 aus Syrien, 14 aus dem Irak, 14 aus Afghanistan, 4 aus Pakistan und 2 sind staatenlos (palästinensische Autonomiegebiete)“.
Der junge Mann hat unter diesen Fotos, die von der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen an der Donau nach einem abkühlenden Nachmittag ins Netz gestellt wurden, einen Kommentar mit dem Inhalt dass man statt mit Wasser „lieber mit Flammenwerfern“ auf die Flüchtlinge zielen sollte hinterlassen. Facebook-User meldeten sich daraufhin bei seinem Arbeitgeber, der den Mann sofort fristlos kündigte. Die Konsequenzen aus dem eigenen Handeln tragen lernen. Und erzählt mir nichts von Meinungsfreiheit, denn mit „Meinung“ hat das genau gar nichts zu tun. Für derartig viel Menschenverachtung kann man schon mal eine Kündigung rausschicken. Wer schließlich möchte schon solchen Angestellten?
So schrieb ein 17-jähriger Lehrling auf Facebook, dass ein „Flammenwerfer“ eine bessere Lösung gewesen wäre. Ein klarer Aufruf zu Gewalt, den zahlreiche andere Nutzer an den Arbeitgeber des Lehrlings weiterreichten. Der auszubildende Kfz-Techniker hatte nämlich angegeben, bei Porsche zu arbeiten. Dort zog man nun die Notbremse – und beendete den Lehrvertrag mit sofortiger Wirkung. „Wir lehnen jegliche Art der Diskriminierung ab. Dieser Vorfall hat uns daher zum Handeln gewzungen“, sagt ein Sprecher der Porsche Holding zum Kurier.
(via Mobile Geeks)
20 KommentareWeil ich es schon lange hier nicht mehr hatte – und weil es gerade mal wieder sein muss. Weil das Leben so ist, wie es halt gerade sein mag. Und weil es in seiner Natur liegt, nicht zu fragen, wie du es denn gerade gerne hättest. C’est la vie.
Aber wir kriegen auch das wieder hin. So wie alles bis hierher. One love.
Und irgendwann cover ich diese Nummer. Mit all der Liebe, die ich zu geben vermag.
3 KommentareEin paar Leute von Dies Irae waren letzte Nacht in Freital unterwegs und haben 21 Werbe-Plakate gegen Plakate mit Motiven gegen Fremdenhass getauscht. Die sind leider nicht alle gelungen, einige aber ganz schön und ein durchaus wahrzunehmendes Zeichen.
FREITAL startet den Tag mit 21 hübschen Plakaten.
Bisher meine größte Intervention in einer verhältnismäßig kleinen Stadt, in der ein kleiner brauner pöbelnder Mob so viel unangenehme Aufmerksamkeit herbeiführte.
Nun prangen auf der Hauptverkehrsstraße zwischen S Hainsberg und S Potschappel zehn unterschiedliche Motive gegen Rechts.
Das Problem heißt immer noch Rassismus.

(via Urbanshit)
„Als DJ musst du vor 10 Leuten genau so gut spielen können, wie vor 1000.“, haben sie im gesagt. Dieser isländische Kollege hier hat das folgendermaßen interpretiert. Rave on!
(Direktlink, via Say OMG)
Heute klingt das, was im Regelfall aus Reihen der CDSU zu hören ist, leider ganz anders.
Das Plakat stammt im Original von der CSU (sic!) und wurde zur bayerischen Landtagswahl am 1. Dezember 1946 ausgehangen. Ein Schelm, der denkt, dass die hier angesprochenen Flüchtlinge nur deshalb willkommen waren, weil sie damals aus ehemals deutschen Gebieten flüchten mussten.

(via reddit)
Das zweierlei Maß, mit dem Facebook Beiträge bewertet
Wir wissen alle, dass Facebook sich mit nackter Haut schwer tut und schnell mal den digitalen Radiergummi ansetzt. Mitunter auch dann, wenn tatsächlich nichts wirklich Anstössiges zu sehen ist.
Ganz anders agiert Facebook bei menschenverachtenden, rassistischen oder gar zur Gewalt aufrufenden Inhalten oder Kommentaren. Oder besser: manchmal agiert Facebook halt gar nicht. Nazi-Seiten können sich dort meistens recht lange halten und ihre Propaganda fahren – einige Kommentare, die nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten, werden trotz des Meldens nicht gelöscht. Nichts Neues, aber anhand dieses Beispiels sehr gut dokumentiert.
Martin Schmitt hat vor ein paar Tagen diesen Kommentar gemeldet:
Facebook sah sich nicht gezwungen, dort irgendwie zu interagieren, der Kommentar blieb stehen.
Einen Tag später meldete Schmitt dann ein Foto zweier leicht gekleideter Menschen. Dieses wurde prompt entfernt. Mehr Doppelmoral geht kaum.
Offenbar findet Facebook es problematisch, sich liebende Menschen zu zeigen. Menschenverachtende Hasskommentare hingegen lässt man dort ohne weiteres stehen.