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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Bob Marley-Doku: Marley

Marley

Ich hatte dazu schon so einiges im Blog, Murdelta hatte die Doku hier vor drei Jahren schon verbloggt, kurz bevor sie auf YouTube weggefickt wurde. Am letzten Wochenende nun hatte arte die Doku laufen und lässt sie für noch ein paar Tage on Demand im Netz.

Bob Marley, für mich bis heute einer der größten Musikanten aller Zeiten. Weil sie ohne Marley wahrscheinlich eine noch viel schlechtere wäre.

One Love.

Bob Marley liebte Frauen, Fußball sowie Marihuana und war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Er zog seine politische Mission seinen eigenen Kindern vor, pflegte teilweise fragwürdige Kontakte zu Kriminellen und ließ seine Krebserkrankung aus Glaubensgründen zu spät behandeln. All dies zeigt Kevin Macdonald in seinem Dokumentarfilm „Marley“ anhand von Konzertausschnitten, Interviews, bislang teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial – und offenbart so eine zutiefst ambivalente Persönlichkeit. Der faszinierende Film lässt keinen Raum für blinde Heiligenverehrung, schafft jedoch ein tieferes Verständnis für einen außergewöhnlichen Künstler.

Der „Spiegel“ fasst den Dokumentarfilm treffend zusammen: „Der Film zeigt Marley nicht als strahlenden Helden. Besonders in den 70er Jahren, als Jamaika kurz vor einem Bürgerkrieg steht, irrt dieser Mann, der in seiner Musik immer richtig und falsch benennt, durch sein Leben. Nicht nur von Frau zu Frau. Er ist mit Politikern befreundet, deren Unmoral er in seinen Songs geißelt. Er duldet Gangster in seinem Umfeld, obwohl er Gewaltlosigkeit predigt. Am Ende stirbt er, weil er sich kraft seines Glaubens weigert, die Krebserkrankung ernst zu nehmen.“


(Direktlink, via Tanith)

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Wer über dem jugendlichen Bett von Markus Söder (CSU) hing

Die Art von Jugendlichen, mit denen schon damals keiner außerhalb von Bayern hätte feiern gehen wollen. Und dann noch diese Krawatte!

Söder macht per Facebook mobil. Ach. Du. Scheiße!

Das war das Poster übr meinem Bett in der Jugendzeit was hing bei euch?

Posted by Markus Söder on Freitag, 17. Juli 2015


[Update]

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Du hast gegen den Hunger in der Welt etwas in der Hand – Dein Smartphone #ShareTheMeal

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Share The Meal ist eine App, die auf einfachstem Wege dazu beitragen kann, seinen kleinen Teil gegen den Hunger in der Welt beizutragen. Das ändert nur wenig an den Ursachen – klar. Sich aber immer nur darauf zu berufen, hilft den weltweit Hungernden nun mal gar nicht. Und parallel gegen beides was zu unternehmen, kann schließlich auch nicht schaden.

Ich lade mir eben mal die App.

Hunger beenden: Mit 40 Cent!

Hunger beenden: Mit 40 Cent! #ShareTheMeal war uns auf den Fersen und zeigt, dass wir jeden Tag gemeinsam Hunger beenden können. Bitte teile den Spot und hier geht's zur App: http://onelink.to/p2g7bu

Posted by ShareTheMeal on Donnerstag, 16. Juli 2015

Worum geht es bei ShareTheMeal?
Mit ShareTheMeal wollen wir Menschen die Möglichkeit geben, ihr Essen mit Kindern in Not zu „teilen“. Mit jeder Spende von 40 Cent können wir 1 hungerndes Kind 1 ganzen Tag lang ernähren. Die Mahlzeiten werden vom United Nations World Food Programme (WFP) verteilt. Unser erstes Ziel ist es sicherzustellen, dass alle bedürftigen Schulkinder in Lesotho (rund 50.000 Kinder brauchen momentan Hilfe) mit Schulmahlzeiten versorgt werden.

Lesotho zählt weltweit zu den Ländern mit der geringsten Ernährungssicherheit: Mehr als 40% aller Kinder leiden unter Hunger. Als erstes konzentrieren wir uns auf Schulmahlzeiten. Kurzfristig bekämpfen sie Hunger, langfristig fördern sie Bildung und helfen dabei, den Kreislauf aus Hunger, Armut und mangelnder Bildung zu durchbrechen. ShareTheMeal ist eine gemeinnützige Initiative des WFP.

Was ist das Ziel?
Wir wollen die Ernährung so vieler Menschen wie möglich sichern. Für den Anfang konzentrieren wir uns auf nur auf ein Land und können so gezielte, nachhaltige Hilfe leisten – für eine Gemeinschaft nach der anderen. Schritt für Schritt können wir so Hungernden weltweit helfen, damit sie sich langfristig selbst ernähren können.

Unser erstes Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Schulkinder in Lesotho mit Mahlzeiten versorgt werden – 50.000 Vorschulkinder bekommen momentan keine Schulmahlzeiten. Wenn wir diesen Kindern helfen können, erhalten alle Kinder in öffentlichen Schulen in Lesotho Mahlzeiten von WFP in Kooperation mit der Regierung, insgesamt über 400.000.

Alle weiteren Infos zu dem Projekt finden sich auf Share The Meal.

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Deutschland 2015: Zwei Orte, zwei Flüchtlingsheime

Natürlich gibt es auch in Freital Menschen, die sich für die dortigen Flüchtlinge einsetzen und diese willkommen heißen. Natürlich wird es auch in Boostedt Menschen geben, die Flüchtlingen gegenüber weniger freundlich oder gar ablehnend gegenübertreten. Dieser Beitrag von Panorama überspitzt demnach ein wenig die Situationen. Um sie gegenüber zu stellen allerdings, kann man das schon machen. Übertreiben macht bekanntermaßen anschaulich.

Was mir als Ostler ja mittlerweile ein wenig peinlich ist, ist der Umstand, dass gerade die Alten in Freital 1990 der D-Mark wegen CDU gewählt haben dürften. Primär des Geldes und des Sozialsystems wegen. Diese Schmarotzer.


(Direktlink, via Christian)

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Angela Merkel „tröstet“ ein palästinensisches Mädchen, das mit ihrer Familie nach vier Jahren abgeschoben werden soll

So macht das die Frau Bundeskanzlerin. Bisschen „streicheln“, „haste toll gemacht“ und weiter im Text. Sie hätte noch sagen können, „Kopf hoch, wird alles wieder gut.“

„Gut leben in Deutschland.“

Mir fehlen die Worte.


(Direktlink, via ESIB)

Die Presseabteilung von „Gut leben in Deutschland“ stellt das ganze im Nachgang so dar:

“Vor lauter Aufregung musste das Mädchen schließlich weinen und wischte ihre Tränen mit einem Taschentuch weg. Angela Merkel ging auf die Schülerin zu und tröstete sie mit den Worten: “Du hast das ganz toll gemacht”. Daraufhin gab es großen Applaus für die junge Libanesin.”

Vor lauter Aufregung kriecht mir gerade ein bisschen Kotze den Hals hoch. Und seit wann sind Palästinenser denn Libanesen?

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Deutschland 2015: Neonazis in Halle und Bitterfeld

Es wirkt ein wenig so, als hätten die 90er wieder mal angerufen. Dabei ist das Ganze viel profaner: die 90er waren nie wirklich weg, sie haben sich dafür noch weiter in die politische Mitte manövriert.

Frontal 21 war in Halle und in Bitterfeld unterwegs und hat sich über die neonazistischen Umtriebe ein Bild gemacht. Übel.

„In der Region um Halle an der Saale sind seit mehreren Monaten gewaltbereite Neonazi-Gruppen aktiv. Sie nennen sich “Brigade Bitterfeld“ und “Brigade Halle“. Im Stadtteil Halle-Silberhöhe machen sie gezielt Jagd auf dort ansässige Roma-Familien.

„Sie haben meinen Kinderwagen angezündet“, erzählt eine Frau. „Dann haben zehn Nazis die Fensterscheiben eingeworfen, auf der Straße haben sie Böller nach mir geworfen.“ Mehrere Opfer berichten, dass Rechtsextreme ihre Wohnungen belagert und sie auf der Straße mit Messern und Elektroschock-Geräten bedroht hätten: „Seitdem gehen wir abends nicht mehr raus“, sagt ein Anwohner, der aus Rumänien stammt. Mehrfach gelang es den Rechtsextremen, im Stadtteil Silberhöhe Aufmärsche gegen Roma und andere Ausländer zu organisieren.“


(Direktlink, via FSF)

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In Portland hängen aktuell hunderte Dildos über den Stromleitungen

Keiner weiß wieso, aber die Dinger hängen da halt seit Tagen so rum. ¯\_(ツ)_/¯

„Unbekannte hängten die ungewöhnliche Dekoration am Wochenende an die Strommasten des Ortes und sorgten damit für einige Lacher und wilde Spekulationen.

[…]

Eine Theorie besagt, dass der Brauch von Soldaten stammt, die aus der Armee entlassen wurden und aus Freude über ihre Heimkehr ihre Schuhe zusammenbinden und in die Luft werfen.

Welches Ereignis nun den in Portland zu Hunderten zusammengebundenen Dildos zugrunde liegt, bleibt der Fantasie der Betrachtenden überlassen.“

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Als Campino 1994 die Jugendministerin Angela Merkel interviewte

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(Fotos: Saginet55, CC BY-SA 3.0 | Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0)

Das ist gerade im Hinblick auf das heutige LeFloid-Interview mit der jetzigen Kanzlerin ein schönes Fundstück. Interessant, ein bisschen amüsant, aber irgendwie auch ein wenig traurig. Gedruckt wurde es 1994 im Spiegel Special über Pop & Politik. Vom ersteren verstand Frau Merkel selbst nach ihrer Jugend nicht sonderlich viel.

CAMPINO: Waren Sie überhaupt irgendwann einmal jung?

MERKEL: Bei mir war das irgendwie anders. Ich habe viele meiner Freunde beneidet. Die konnten Musik hören und dabei ihre Schularbeiten machen. Ich habe das nie geschafft, und doch erschien mir das als erstrebenswert, weil die meisten jungen Leute das können. Auf Feten war ich unheimlich traurig, daß ich mich nicht in die Musik reinsteigern konnte. Ich war immer das Mädchen, das Erdnüsse ißt und nicht tanzt.

CAMPINO: Waren Sie mal auf einem Popkonzert?

MERKEL: Na, ich werde wohl mal bei den Puhdys gewesen sein, die waren ja neben Karat die bedeutendste DDR-Gruppe. Ich habe auch Beatles gehört und auch mal „Smoke on the Water“ von Deep Purple so ist es ja nicht. Mich hat es bloß nie vom Hocker gerissen. Ich bin immer mehr so mitgegangen.

[…]

CAMPINO: Waren Sie mal richtig betrunken? Ich meine: Hat es mal einen Zeitpunkt gegeben, an dem Sie jung waren und richtig betrunken?

MERKEL: Ja.

CAMPINO: Können Sie uns das mal erklären?

MERKEL: Was heißt erklären? Waren Sie noch nie betrunken?

CAMPINO: Ich würde sagen: Die Frage ist dumm. Ich gebe sie an Sie zurück.

MERKEL: Ich bin mal aus einem Boot gekippt. Das war nachts, vier Uhr früh, nach der Abiturfeier. Ich war damals achtzehn. Ich hatte zuviel von dem Kirsch-Whisky getrunken, und dann hatte ich plötzlich einen Aussetzen. Für einen Moment hatte ich vergessen, daß ich ins Wasser falle, wenn der neben mir aufsteht.

[…]

CAMPINO: Glauben Sie, daß es Gründe gibt, stolz auf dieses Land zu sein?

MERKEL: Ich finde, daß man sich freuen kann, Deutscher zu sein, so wie sich ein Franzose darüber Freuen kann, daß er Franzose ist.

CAMPINO: Und worüber definiert sich das? Über den Paß?

MERKEL: Nein.

CAMPINO: Vielleicht über einen ordentlichen Kartoffelsalat?

MERKEL: Der ordentliche Kartoffelsalat stirbt langsam aus.

CAMPINO: Warum? Weil es zu viele Pizzabäcker gibt?

MERKEL: Ja. Auch.

CAMPINO: Au. Au. Wenn das die Italiener lesen.

MERKEL: Also, passen Sie mal auf: Meine ersten 4.50 DM West habe ich für einen guten Döner ausgegeben, weil ich ein großer Döner-Freund bin.

Das komplette Interview gibt es hier zu lesen: Zuviel von dem Kirsch-Whisky – Tote-Hosen-Sänger Campino interviewt Jugendministerin Angela Merkel.
(via reddit)

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