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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die Proteste in Hongkong aus Sicht einer Drohne

Ordentlich was los auf den Straßen in Hongkong und es sieht nicht so aus, als würden sich die Protestierenden da ohne weiteres von ihren Forderungen abbringen lassen. Go, Hongkong, go!

„In Hongkong harren Zehntausende Demonstranten auf den Straßen aus. Studentenführer haben gedroht, die Proteste noch auszuweiten, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie verlangen unter anderem den Rücktritt des örtlichen Regierungschefs Leung Chun Ying und die Rücknahme einer umstrittenen, nur begrenzten Wahlreform bis Mittwoch.

[…]

Das geplante Feuerwerk zum chinesischen Nationalfeiertag am Mittwoch wurde abgesagt. Die Behörden in Hongkong haben den Zugang zur Fotoplattform Instagram gesperrt. Soziale Medien wie Twitter, Facebook oder auch YouTube und Google-Dienste sind in China ohnehin nicht erreichbar.“


(Direktlink, via Tanith)

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30.09.1989, Deutsche Botschaft Prag


(Direktlink)

Es gibt viele Momente aus dem Sommer/Herbst 1989 die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind. Der Abend des 30.09.1989 hat sich besonders tief festgesetzt. Ich weiß noch heute, wie ich den Auftritt von Genscher im Fernsehen sah. Er haute mich schlicht um, auch wenn ich damals nicht beschreiben hätte können, was genau da in mir vorging. Das kann ich, glaube ich, bis heute nicht so ganz.

Wir sahen zu Hause seit Wochen nur noch Westnachrichten. Nach den Ereignissen in Ungarn hatten alle Angst, dass die Sache in Prag eskalieren könnte, aber es kam anders und alle wussten, dass ab da nichts mehr so sein würde wie bisher. Die Mauer sollte in ihrer Funktion keine zwei Monate mehr durchhalten.

Im Vorfeld der Revolutionen von 1989 wurde das Gelände der Botschaft als Zufluchtsort von Flüchtlingen aus der DDR bekannt. Im Sommer jenes Jahres wagten es weitere DDR-Bürger, vom Prager Hauptbahnhof den Weg über die Moldau hinweg in die bundesdeutsche Botschaft zu gehen. Am 19. August 1989 lebten rund 120 Flüchtlinge dort, täglich kamen 20 bis 50 weitere hinzu. Am 23. August schloss Botschafter Hermann Huber auf Weisung des Außenamtes das Barockpalais für den Publikumsverkehr. Die Konsularabteilung wurde vorübergehend in ein Prager Hotel verlegt, um den Botschaftsstatus aufrechterhalten zu können.

Der Ansturm auf das Botschaftsgelände ging jedoch weiter, weitere Flüchtlinge erzwangen sich Zutritt, teils an den nachlässiger werdenden tschechoslowakischen Polizisten vorbei durch das Tor, oder durch Klettern über den Zaun, was teilweise zu Verletzungen führte. Im Park der Botschaft wurden Zelte und sanitäre Anlagen aufgestellt und sogar ein Schulbetrieb für die Kinder eingerichtet. Verlassene Fahrzeuge der Marken Trabant und Wartburg prägten das Bild der Umgebung; die DDR bemühte sich alsbald um einen Abtransport der stummen Zeugnisse. Die sanitären Bedingungen in der Botschaft spitzten sich im Laufe des Septembers zu, zeitweise hielten sich 4000 Flüchtlinge gleichzeitig auf dem von Regenfällen durchnässten Gelände auf. Hauptbeschäftigung war das stundenlange Schlange stehen vor den WCs, in knöcheltiefem Schlamm. Teils heftige Auseinandersetzungen fanden mit Personen statt, die man der Stasi-Tätigkeit verdächtigte.

Der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher traf am Abend des 30. September 1989 ein. Er kam von Verhandlungen mit dem damaligen Außenminister der Sowjetunion Eduard Schewardnadse und anderen am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Versammelten Journalisten sagte er, er möchte ihnen keine Mitteilung machen, da er zunächst mit den Deutschen aus der DDR sprechen wolle. Um 18:58 Uhr gab er vom Balkon des Palais aus bekannt:

„Liebe Landsleute,
wir sind zu Ihnen gekommen,
um Ihnen mitzuteilen,
dass heute Ihre Ausreise
(Tausendfacher Aufschrei und Jubel)
… in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden ist.“

Das Satzende ging unter mit dem auf das Stichwort „Ausreise“ hin aufbrausenden Jubel der im Hof kampierenden, ausreisewilligen DDR-Flüchtlinge.
(Wikipedia)

Hier die Tagesschau vom 30.09.1989.


(Direktlink)

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THC-Pizza vom Lieferservice

Stoned-Oven

Ich weiß Ich hörte mal davon, dass sich Leute mitunter Dope oder Gras in Plätzchen machen und diese dann bei Gelegenheit zu sich nehmen. „Bei Gelegenheit“ meint nicht den Kaffeetisch mit Oma.

Was in Keksen oder Kuchen geht, geht in Pizza schon lange, dachte man sich wohl bei Stoned Oven Edibles und schickt von dort aus jetzt eine Pizza ins Lieferrennen, die mit 250 mg THC beim berechtigten Endverbraucher ankommt. Das ballert wohl ganz ordentlich. Guten Appetit!

Medical marijuana patients can buy the frozen pizzas for just $10 at dispensaries all over Los Angeles, or have them delivered right to their door. Patients can see which dispensaries carry the pizzas at the Stoned Oven Gourmet website. And, assuming everyone at the party is a valid medical marijuana patient, the company also offers catering services.

stoned-oven-gourmet-marijuana-infused-pizza


(via Christian)

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Morgen ist Montag. Wochenende vorbei! Endlich wieder arbeiten!

Das nenne ich mal oppositionelle Haltung. Unter all den Montagshassern – und ich nehme mich da nicht aus – die jede Woche aufs Neue über den Montag jammern (Ich morgen früh auch wieder.) kommt einer und brüllt sich freudig auf den Montag ein. Getreu dem Motto, „Wenn alle nackt sind, wer ist dann der Rebell?“ Ich glaube allerdings, der faket das. Ein bisschen.


(Direktlink, via Oderik)

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Nach einem Rave in England 1993

Die 90er haben gerade angerufen und meinten, ich sollte mir in diesem dafür symbolischen Video ruhig noch mal ansehen, wie es damals so war, wenn ich sonntags meine Freunde davon überzeugen wollte, dass doch genau jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, um endlich von Hannover/Hamburg/Frankfurt/München/Leipzig oder wo wir sonst gerade waren, nach Hause zu fahren. Die waren damals meistens genau so gut drauf. Ich nicht. Einer musste ja den Rückweg im Überblick haben. Natürlich.

Und trotzdem war das alles eine verdammt großartige Zeit. Vielleicht auch genau deswegen. Aber so ganz genau weiß ich das bis heute nicht.

Die Party, die hier im Nachhinein mit der Kamera besucht wurde, wurde von Fantaziaveranstaltet. Es war wohl eine Neujahrsparty im Jahre 1993 mit 16.000 Gästen. In Hungerford, Wiltshire. Es war noch vor dem Criminal Justice Bill, der England 1994 in seine Zange nahm. Und tanzen ging ja auch sowieso schon immer auch ohne Musik. Natürlich. Und wenn ich mir so einige Sonntage auf einigen Partys oder Montage auf bestimmten Festivals ansehe, hat sich da bis heute nicht sonderlich viel dran geändert. Nö.


(Direktlink, via Dangerous Minds)

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Kurzfilm: La Carnada

La Carnada ist ein wohl zurecht mehrfach ausgezeichneter Kurzfilm von Josh So­skin, der Manny, einen 13-jährigen Jungen aus Tijuana bei seinem ersten Drogenschmuggel zeigt.

„La Carnada“ is a short film that follows a 13 year old boy from Tijuana (Manny) as he embarks on his first drug smuggle across the „Devil’s Highway,“ a notoriously fatal stretch of desert on the Arizona/Mexico border.


(Direktlink, via r0byn)

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Videoaufnahmen aus dem vom IS besetzten Rakka in Syrien

Eine syrische Studentin hat in Rakka, einem Ort im Nordosten Syriens, diese Videoaufnahmen gemacht. Die Stadt wurde im Jahr 2013 vom IS eingenommen und wird seit dem vom selbigen kontrolliert. Nun hat sie das Video zwei französischen Fernsehsendern übermittelt, die seine Echtheit versichern. SpOn hat dazu diesen Artikel.

A Syrian woman from Raqqa chose to carry a hidden camera to record what life is like inside the northern Syria city after it was taken over by Islamic State almost 18 months ago.

Filmed in February and April this year, the footage shows men – and women – carrying weapons as they go about their business in busy streets. A veiled woman with an AK-47 slung over her shoulder can be seen holding a child’s hand as they enter a playground.

At one point a man in a car pulls up and beckons to the undercover videographer to come forward before berating her for not sufficiently hiding her face under her veil.
The video, which was aired on France 2 this week, also shows French women talking with relatives in France in an internet cafe. They insist they are happy in the city and have no intention of returning, despite their families‘ desperate pleas.
(Telegraph)


(Direktlink)

Hier das Video auf Französisch mit englischen Untertiteln.

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