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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Gibt es nicht.

Wer jetzt gerade dabei ist, ein Auto an, – oder umzumelden darf sich gerne mal nach dem Wunschkennzeichen XX – G8 erkundigen. Das ist nämlich gesperrt, ebenso wie XX – GG – 8, was noch interessanter wäre. Warum die das so machen, weis wohl niemand so genau.

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Stau, überall Stau. Sie können hier nicht durch!

Als ich vorhin auf der Autobahn gut eine Stunde im Stau steckte und überall das Blaulicht sah, kam mir die Idee, dass die Damen und Herren Demonstrationsrechtbeschneider auch so etwas versuchen könnten, was sie nie machen würden. Aber sie könnten. Auf jeder Autobahn, die gen Norden führt, wird ein Unfall simuliert und die Autobahn vollgesperrt. Ebenso auf den großen Bundes,- und Landstrassen. Dann kommt in Rostock gar keiner an. So nach dem Motto; „Stell dir vor, es ist G8 und keiner kommt durch.“ Aber so etwas würden die niemals machen. Übrigens waren heute jede Menge Wasserwerfer und andere Einsatzwagen Richtung Berlin unterwegs. Die standen auch im Stau.

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Also die von toom,

Tuhm, Tohm oder wie auch immer die sich aussprechen, die von den Baumärkten da eben. Die haben eine ganz andere Art und Weise damit umzugehen, wenn ihre Kundschaft nicht pünktlich zahlt.
Man kennt das ja: Man geht irgendwo was einkaufen, bezahlt mit seiner EC-Karte, weil man davon ausgeht, das genug Pinunsen auf dem Konto sind, fährt nach Hause, verarbeitet die Materialien und gut ist. Baumarkt, ick liebe dir und, dich, EC-Karte sowieso. Soweit so gut. Wenn dann aber unerwarteterweise ganz zufällig und überraschend, das Finanzamt die Autosteuern oder sonstwas von deinem Konto holt, kurz bevor du mit der EC-Karte gezahlt hast, ist es anders. Dann nämlich ist nicht genügend Geld für, wie in diesem Beispiel, toom auf dem Konto. Gut, die schreiben dann einen Brief und bitten darum, dass man die 16,55 € doch bitte überweisen soll. Nun wäre der einfachste Weg natürlich der, dass so schnell wie möglich zu begleichen. Man will ja keine Schulden haben und so. Gut, manchmal hat man auch andere Dinge im Kopf und verpeilt sowas. Sind ja nicht mal 20,00 €, könnte man sich denken. Aber die bei toom sind ja ehrlich und schicken noch eine zweite Zahlungsauforderung, die man aber , aus welchen Gründen auch immer, nochmal verpeilt. An dem Betrag kann es nicht liegen, denn der ist ja doch das, was man in wenigstens zwei Wochen für irgenwelchen Coffee-to-go ausgibt. Nun wäre der eigentliche Weg ja der, dass toom irgendein Inkasso-Büro oder einen Anwalt damit beauftragt, dass Geld für sie einzutreiben. Aber toom macht etwas Anderes. Die nämlich gehen zur Polizei und erstatten Anzeige wegen Kreditkartenbetrugs und Hehlerei. Dann bekommt man eine Vorladung von der Kripo, die sich dann mit genau diesen 16,55 € auseinandersetzen muss, ebenso wie die Staatsanwaltschaft.
Toom, ihr habt ja auch Wege. Echt mal.
Achso: Das ist nicht mir passiert.

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Ihr Radfahrrennpfeifen,

die Ihr nie zugeben wolltet, dass Ihr Euch schon seit Jahren irgendwelchen Rotz in den Körper ballert: Ich habe Euch nie geglaubt. Wisst Ihr, ich saß auch mal auf so einem Sattel, den wir damals „Ritzenputzer“ nannten. Die Trainer verteilten immer so Tabletten und sagten, dass seien „Flourtabletten und die sind gut für die Zähne.“ Ich glaubte ihnen das, ich war zehn. Genau wie meinem Handballtrainer. Der hatte auch solche Flourtabletten, die es ja aber ohnehin schon täglich in der Schule gab. Aber soweit dachte damals keine Sau. Und nun wolltet Ihr erzählen, ausser Vitaminen sei nichts gewesen? Für wie blöd haltet Ihr die Leute, die das glauben sollen?
Der Ullrich, die alte Flachzange, hatte ja wenigstens kurzeitig noch ein bisschen Sympathie verdient. Weil der auch mal anständig eine Ecxtasy geklingt hat und aus der Nummer nicht mehr rauskam, was ihn ja auch irgendwie authentisch machte. Gut, er war im falschen Laden und ein Vollspaten war er hinterher immer noch. Aber immerhin. Ulle in Love, für eine Nacht. Ich könnte mir vorstellen, dass der noch mehr Leichen unterm Sattel hat. Genau wie ein Großteil derer, die jedes Jahr durch irgendwelche Turniere hüpfen und jedem erzählen wollen, sie seien sauber. Ihr spinnt doch alle.

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Die Sache mit dem Schuster und den Leisten.

Immer wenn ich zu meinem Pressehändler im Bahnhof gehen, was ja auch täglich der Fall ist, fällt mir auf, dass die Angestellten in dem Laden immer die Selben Zeitungen lesen. Mittags eher weniger, denn da ist immer ziemlich Betrieb, dafür aber Abends um so mehr, weil da kaum noch was los ist, was natürlich auch relativ gesehen werden sollte, da der Laden gut 300 m² Fläche hat. Die dortigen Angestellten, seien es nun, Aushilfskräfte studentischer Natur, ausgebildete Pressefachverkäufer, Azubis oder, von mir aus auch, 1-Euro Jobber lesen immer das Selbe. Egal auch wer von denen. ich meine, ohne übertreiben zu wollen, die haben ein einen Teil des Weltwissens dort vor sich stehen, denn die verkaufen auch Bücher und das nicht zu knapp. Jede Menge Klassiker sind zu haben, aber auch neue Literatur jeglicher Couleur. Da kann eben auch eine ganze Großfamilie einschlagen und findet für jeder ihrer innelebenden Generation das passende Buch. Ich weiß, dass es nicht PC ist, aber ich kaufe eigentlich alle meine Bücher mittlerweile in diesem Laden. Auch deshalb, weil eine äusserst kompetente Mitarbeiterin irgendwie alles ranschaffen kann, was auch nur in irgendeiner Form zwischen zwei Buchdeckel gepackt wurde. Selbst so richtige Schätze kann die Dame im handumdrehen bestellen. Das finde ich gut und vor allem parktisch, da ich ohnehin fast jeden Tag in dem Laden bin.
Man hat die Auswahl zwischen circa zweihundert Tageszeitungen, auch wenn ich hier ein wenig übertreibe. Aber fünfzig sind es ganz sicher. Man kann je nach Vorliebe also, deutsche, russische, englische, amerikanische, chinesische, italienische, französche sowieso und sogar vietnamesische Tageszeitungen lesen, wenn man der dafür nötigen Fremdsprache habhaft ist, was zugegeben, ja nun nicht jeder ist. Macht ja nichts. Alternativ dazu kann man sich aber auch so gut wie jede Zeitschrift in diesem Laden kaufen, ergo: lesen, die der deutsche und auch europäische Markt hergibt. Ausser die De:Bug übrigens, was ich denen auch ein wenig übel nehme, aber da will ich jetzt nicht so sein. Tut auch nichts zur Sache. Fast täglich gehe ich in den Laden, greife mir ein Magazin meines Interesses und lese 15 bis 20 Minuten in diesem, weil meine Anschlussbahn sich nun mal nicht nach mir orientiert, was aber auch jede Menge Geld spart. So ähnlich könnten es die dort Angestellten ja auch machen, wenn grade kein Kunde bedient werden will. Aber nein, die lesen immer die Selben Blätter und zwar genau die, die bei ihnen direkt auf dem Tresen liegen. So Sachen wie die größte deutsche Boulevard-Zeitung, oder die kleine Berliner Schwester von der. Auch so ein Berliner Wurstblatt, was so etwas ähnliches wie „Zusteller“ in seinem Namen trägt, wird immer regelrecht verschlungen. Nun mittlerweile auch die Zeitung die nicht nur einen anderen Namen für die Erde trägt, sondern auch noch den Zusatz „kompakt“ und ein Springerblatt ist. „Kompakt“ sieht hier nicht etwa nur für das Format, sondern vielmehr für den Ihnhalt, der wie auch bei all den anderen dieser Blätter in die kleine KondomKlimpergeldtasche an jeder Jeans passen würde. Eben diese, wo das bunte, großflächige Bild immer mehr zählt, als die gute Reportage, zum Beispiel.
Das verstehe ich nicht. Ich mein, man trinkt doch auch keinen Beuteltee, wenn man bei Daniel´s Tea-House arbeitet. Oder aber, eben genau deswegen. Und das nich schon anspringende Argument, dass Leute in einem richtigem Bücherladen so etwas tun würden, lass ich schon mal nicht gelten. Naja, obwohl… Doch. Eigentlich schon. Aber das ändert eben auch nichts daran, dass ich diesen Umstand nicht verstehen kann.

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Ja, wo denn nun?

Eigentlich ist die Möglichkeit fünf bis zehn Rechner benutzen zu können ein absoluter Graus. Auf jeder der Kisten liegt irgendwas, was irgendwann mal wieder wichtig sein könnte. Meistens sind das genau die Dateien, von denen man das bei der Erstbenutzung am wenigsten erwarten würde. Fotos, zum Beispiel. Die packt man immer auf den Rechner, auf den die eben rauf gehören. Wenn man aber dann irgendwann überraschend feststellt, dass die Kamera voll und der dafür gedachte Rechner eben nicht verfügbar ist, zieht man die auf einen, der grade in der nähe ist. wenn man dran denkt, und nur dann, zieht man sie eventuell noch auf den angedachten. Man will ja auch ein wenig Ordnung halten. So weit, so gut. Alles an seinem Platz. Wenn dich dann ein halbes Jahr später jemand anruft und sagt; “ Du, schick mir bitte mal die Fotos, die auf der Page sind, die du damals gemacht hast.“, wird es brenzlig. Du erbittest dir drei Tage (mindestens) Zeit, gibst den Optimisten und versicherst, dass du die finden wirst. Schon dabei bescheißt du dich ein Stück weit selber, denn die Bilder waren ja nicht für dich, sondern für irgendjemand anders und du dachtest dir eben; „Rauf auf die Page. Die Dinger brauchst du niemals nicht wieder. Vergiss sie einfach, waren auch keine Highlights. Sowieso nicht“. Dann fängst du an zu suchen. Erst auf einem Rechner, dann auf dem Zweiten, Dritten, Vierten und am Fünften stellt du dann fest, dass die gemeinten Bilder in einer Collage stecken, die du damals schnell mit Photoshop zusammengeklatscht hast, in der Annahme, das sich eh keiner drum scheren würde. Nun gut, kann ja nicht so schwer sein, herrauszubekommen, welche Bilder du genommen hattest.
Doch: kann es, denn die heißen immer DSC-irgendwas, oder 1000567466.jpg, oder ähnlich. Dann schaust du dir sämtliche Bilder auf sämtlichen Rechnern an und stellst nach circa 18000 Bildern fest, dass die nirgendwo drauf sind, obwohl du weißt, dass sie irgendwo drauf sein müssen.
Du schwörst dir, in Zukunft mehr acht auf sowas zu geben und weißt genau, dass du das in spätestens fünf Tagen schon wieder vergessen hast…
Verdammte Axt, wooooooooooo sind diese Bilder?

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