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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Also dem Tüpen, die diese merkwürdigen Automatendinger erfunden hat, an denen man in Supermärkten alles selber scannt, um dann sein Geld in eine Maschine zu stecken und somit zu bezahlen, der Tüp also, der auch dafür verantwortlich sein wird, wenn die Servicekräfte, die diesen Mumpitz beobachten, um gegebenenfalls einzugreifen, wenn so eine bekloppte Maschine vor sich hinpiept, weil sie wieder nicht verstanden hat, was man, als Kunde von ihr will, durchdreht und dadurch unsere Krankenkassen belasten wird, diesem Tüpen also, könnte man eigentlich mal mit irgendetwas auf den Hinterkopf klopfen. Gerne auch mit einem Holzbrett.

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Alles normal?

„Die Punks von Halberstadt erzählen noch viele solcher Geschichten in ihrem Unterstand. Es sind liebe, fröhliche, freundliche Jungs und Mädels, und selbst wenn man nur die Hälfte oder weniger glauben möchte, lässt sich der Rest so zusammenfassen: Es ist nicht leicht, ein Punk zu sein in Halberstadt. Richtiger ist wahrscheinlich: Es ist lebensgefährlich.“

Es gibt so Momente, dass muss ich zugeben, in denen vergesse ich durchaus mal meine, eigentlich humanitären und gewaltfreien, Lebensgrundsätze. Das war schon immer und ich kann nichts gegen tun. Wahrscheinlich will ich das auch gar nicht. Ich glaube, in einer Stadt wie Halberstadt könnte das schneller passieren, als es mir lieb wäre und das finde ich, ehrlich gesagt, mehr als zum kotzen.

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Abflug

Bisher war ich ja ziemlich zurückhaltend, zumindest verglichen mit den letzten Jahren. Das mag auch daran liegen, dass ich im letzten Jahr den Eindruck gewonnen hatte, dass sich die ganze Chose da in den letzten Jahren immer wieder entwickelt hat. Nicht nur zum Besseren. Ich hatte – ehrlich jetzt – schon ein wenig Angst, dass sich das auch nicht mehr ändern würde. Heute aber hat es mich voll erwischt. Ich bin aufgeregt. Sehr aufgeregt sogar. In zwei Tagen geht es endlich wieder los, das Fest der Feste steht an und ich freu mich wie ein kleiner Junge. Auf den Spirit, den es da immer noch gibt, der das alles da ausmacht. Auf die Abende am Feuer, mit den Freunden, die man viel zu selten sieht mittlerweile, auf die endlosen Runden durch das unendliche Getümmel, auf die vielen Fotos, die ich wieder machen werde, auf Jan von Disrupt, mit dem ich einen trinken werde, auf die Turmbühne, die erstmalig am Donnerstag öffnet – mit Steve Bug, Marc Houle und Magda -, auf das Steppen in der Sonne, oder dem Regen (das ist egal), auf den, endlich mal wieder, fantastisch bestückten Psy Trance-Flor in diesem Jahr, auf das Kino, auf das Theater, auf das Neuland und überhaupt. Leute: Ich bin hibbelig. Ich will losfahren! Noch zwei mal schlafen, dann startet die Rakete, zum – für mich nun – neunten Mal.

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Wir machen uns die Gesetze selber,

denken sich offenbar die Volksvertreter im Abgeordnetenhaus von Berlin. Es gibt eben Menschen und es gibt Abgeordnete. Dreist, wie ich finde.

Die Luft wird dünn für Raucher in Berlin. Es sei denn, Nikotinsüchtige haben das Glück, als gewählte Volksvertreter im Abgeordnetenhaus zu arbeiten. Denn ausgerechnet die Parlamentarier, die demnächst höchstwahrscheinlich mehrheitlich ein strenges Rauchverbot in der Gastronomie sowie in öffentlichen Einrichtungen und Behörden beschließen werden, wollen in ihren Büros auch in Zukunft nicht auf Tabakgenuss verzichten.

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Stell Dir vor,

es gäbe einen Radiosender, auf dem jede/r der Moderatoren/innen nur genau das spielt, was ihm/ihr am Herzen liegt, was ihm/ihr sein Leben lang wichtig war/ist. Ich meine, so ohne Heavy Rotation-Gedöns… Ich glaube, ich würde nichts anderes hören. Ich habe vor einer Weile sowas in der NEON gelesen, von einem Sender in den Staaten, der so Etwas als Konzept verfolgt. Dort spielen sämtliche Radio-Deejays nur das, was sie selber mögen. Ohne Vorgaben, ohne Rechner. Die rennen echt in ihren Sendungen hin und her und holen CDs oder Vinyls aus ihrem Archiv um die/das zu spielen. Das ist so verdammt romantisch und macht mit Sicherheit ein fantastisches Programm, nur ich finde dazu keinen Link. Ich habe schlichtweg vergessen, wie der Sender hieß.

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Was auch immer dieses „Emo“ sein soll…

Genau so ist es immer! Irgendwann kommt so eine verkackte Jugendpostille und lässt von so geltungsbedürftigen Hampelmänner/innen erklären, warum ausgerechnet das, was die da treiben nun unbedingt für jeden mal aufgeklärt werden müsste. Warum man sich so anzieht, warum man diese Musik hört, warum das auch mal jeder wissen müsste, bla bla bla… Und so eine peinliche Doppelseite kommt dann dabei raus, die man – eigentlich – gar nicht ernst nehmen kann. Auch dann nicht wenn man junge 15 ist. Oder doch? Keine Ahnung, bin ja keine 15 mehr und dieses „Emo“ tangiert mich auch nicht so richtig. Ich weiß nur was ein Emu ist und das ist ja auch etwas. Das nämlich fehlt einigen 15jährigen. Da sollten die mal eine Doppelseite drüber machen.

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Als ich eben bei Kaufland war, standen an der Kasse zwei Klieschee-Hippies vor mir an der Kasse. Ein Pärchen. Mit Kindern. Sie hatten ihren Korb vollgepackt mit jeglich erdenklichen Bio-Artikeln. Zwieback, Milch, Joghurt, Reis, Nudeln, Ketchup, Brot, Waffeln und alles was es da sonst noch so gibt. Einzig die Windeln waren eher unökologischer Natur. Diese nämlich waren von der Hausmarke des Kaufhauses. Man muss ja auch nicht unbedingt übertreiben und die Öko-Windeln sind ja auch doppelt so teuer. An der Kasse kam dann von der Kassiererin, die rein rhetorische Frage, ob denn beim Einkauf „auch alles in Ordnung war“. Das hätte sie lieber bleiben lassen, denn ich stand genau hinter dem Pärchen und wollte eigentlich doch nur mal ganz schnell Bier holen. Die Beiden schwadronierten über die miserable Ausstattung des Marktes, das alles schlecht ausgeschrieben sei, alles nicht an einem Ort steht, „was ja praktischer wäre“, und überhaupt Bioartikel eigentlich sowieso nicht in so einen Supermarkt gehören würden. Die Frage, was sie denn, wenn dem so wäre, anstattdessen gekauft hätten, habe ich mir geklemmt, in der Hoffnung, dass diese wenigstens von der Kassiererin gestellt werden würde. Wurde sie aber nicht. Die Beiden redeten sich so richtig in Stimmung und ich verlor die Geduld. An einer anderen Kasse ging es nämlich schneller und das obwohl dort doch mehrere Leute anstanden. Nachdem die Zwei dann endlich fertig waren, gingen sie schnurstracks an die Information, um sich auch da nochmal über Bio-Artikel im Kaufland Markt auszulassen, – lauthals auszulassen. Ich hoffte, die Dame an der Info würde fragen, wie, zum Geier, die darauf kommen, dass das Bio-Angebot bei Kaufland mit dem von LPG, auch nur vergleichbar wäre. Ich verliess den Markt und hörte sie auch vor der Tür noch keifen.

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Post von Google. Kriegt man ja auch nicht jeden Tag.

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