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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Und wenn Ihr, liebe Journalisten, euch mal früher konsequent und vor allem nachdrücklich für eine Kennzeichnungspflicht der Pollis in Großeinsätzen stark gemacht hättet, wüsstet Ihr heute um Gorleben womöglich auch, wer Euch das Pfefferspray oder den Tonfa in die Fresse gehauen hat oder Euch dazu zwang, die Bilder auf Euren Kameras zu löschen. Wenn Ihr sie überhaupt behalten durftet. Von denen, den das schon immer so erging, will ich gar nicht erst anfangen – die haben Euch ja nicht weh getan.

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Freakshows – Menschen als Zirkussensationen

Einestages hat einen sehr lesenswerten Artikel über die Unmenschlichkeit, mit der man es einst schaffte, Menschen mit Fehlbildungen wie Tiere im Zirkus auszustellen.

Die „erstaunlichsten Ungeheuer aller Zeiten“ versprachen skrupellose Schausteller Anfang des 20. Jahrhunderts ihrem Publikum – und stellten Menschen mit Fehlbildungen aus wie exotische Tiere. Die Sensationsgier kannte keine Grenzen, manche der sogenannten Freaks wurden noch nach ihrem Tod ausgebeutet.

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Wie die Bundeswehr sich selber sieht

Ein Clip der Bundeswehr um frisches Fleisch für sich zu rekrutieren. Eigentlich war es ein offizell auf Youtube geladenes Video der Kameraden wurde dann aber nach vielfacher Kritik wieder gelöscht. Auch, da es nach Aussage des stellvertretenden Regierungssprecher Georg Streiter nicht “in die Sprache” des Youtube-Kanals der Regierung passe. So ist es aber trotzdem gut zu wissen, mit wem man es da zu tun hat.

Und bitte sagt mir, dass das Gitarrengeschrammel nicht von RATM ist!


(Direktlink, via Daniel)

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Die Fotos von 24 Stunden Flickr ausgedruckt

Sehr beeindruckende Installation von Erik Kessels, der so viele Fotos dafür ausgedruckt hat, wie in 24 Stunden auf Flickr hochgeladen werden. Das sind mehr, als in ein Album passen.

As you might imagine, this results in a lot of images, that fill the gallery space in an avalanche of photos. „We’re exposed to an overload of images nowadays,“ says Kessels. „This glut is in large part the result of image-sharing sites like Flickr, networking sites like Facebook, and picture-based search engines. Their content mingles public and private, with the very personal being openly and un-selfconsciously displayed. By printing all the images uploaded in a 24-hour period, I visualise the feeling of drowning in representations of other peoples‘ experiences.“

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