Wie es aussieht, werden die Tickets für 2021 nicht viel aufregender aussehen.
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Joko & Klaas haben ihre gegen Pro7 gewonnene Sendezeit von eigentlich 15 Minuten gestern Abend dazu genutzt, den Alttag der Pflegekraft Meike Ista aus ihrer Perspektive zu zeigen – und das sieben Stunden lang, ungeschnitten. Und ganz davon ab, dass die beiden damit ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geschrieben haben dürften, würde ich mir wünschen, dass derartige Aktionen dazu beitragen könnten, die Arbeitssituation im Pflegebereich für alle deutlich zu verbessern, auch wenn ich da nicht sonderlich optimistisch bin. Leider.
Pflege ist ein Thema, das uns alle betrifft, mitten aus dem Leben, und dennoch zu oft ganz am Rand der allgemeinen Wahrnehmung. Viele Themen im Leben bekommen erst dann den Stellenwert, den sie verdient haben, wenn man als Mensch die Gelegenheit bekommt sich in ein Leben hineinzuversetzen, das nicht zwangsläufig das eigene ist.
Hier die erste halbe Stunde der Sendung:
(Direktlink, via FernSehErsatz)
Am Wochenende kam es aufgrund eines umstrittenen Polizeigesetzes in Bristol zu Protesten, bei denen auch die Polizei zum Einsatz kam. Unter anderem wurde hier ein vermeintlicher Demonstrant von der Polizei angegriffen und geschlagen. Später stellte sich heraus, das der Mann Fotograf ist und dort seinen Job machen wollte. Wohl genau wie der Polizeihund, der einen seiner eigenen Kollegen angriff und vielleicht mit dafür sorgte, dass der angegriffene Fotograf sich befreien konnte.
https://twitter.com/chadloder/status/1375855008210579456
Ein KommentarWährend meiner zweiten Ausbildung musste ich gezwungenermaßen nachts immer von 2300 bis 0200 Uhr Pakete aus Containern auf Laufbänder verladen, die bei einem Paketdienstleister in Berlin Reinickendorf ankamen und dann von dort aus morgens weiter gingen. Damit schon damals eure Pakete pünktlich bei euch ankommen konnten, was mit den heutigen Lieferzeiten halt nichts mehr gemein haben dürfte, glaube ich. Ohne, das geprüft zu haben. Heute geht das alles sehr viel schneller.
Der Job war echte Knochenarbeit, aber recht gut bezahlt und das Kardio-Training gab es so sehr dazu, dass ich nach manchen Schichten vor Erschöpfung auf meinem Heimweg kotzen gehen musste. Zu Peak-Zeiten wie Weihnachten oder Ostern mussten nicht wenige von uns „Ausladern“ drei bis fünf Tonnen pro Schicht, die dann auch schon mal länger als geplant ging, aus den Containern auf die Laufbänder heben. Hat mir damals finanziell nicht nur den Arsch sondern die Familie gerettet. Ich habe es dennoch gehasst, wobei ich wusste, dass das für mich nur von geringer Dauer sein würde, weil meine Ausbildung, die ich unbedingt nochmal nachlegen wollte, dann auch bald vorbei sein würde – und ich keine Pakete mehr aus irgendwelchen Containern auf Laufbänder laden müsste. Das dachten dort damals einige Studenten auch mal, wie sie sagten, und vernachlässigten ihr eigentliches Studium ob der dortigen Schufterei so sehr, dass sie einfach nur noch schuften gingen und mitunter ihr Studium abbrachen, um das, was man wohl Karriere nennt, bei jenem Paketdienstleister machen zu können. So wurden aus angehenden Biologen mitunter schon mal Schichtleiter im Zusteller-Business. Aber auch das gut bezahlt.
Ich habe zu den Kollegen von damals keinerlei Kontakt mehr und weiß demnach nicht, wie die ihr Leben so weiter organisiert haben oder ob die in Reinickendorf immer noch dafür sorgen, dass eure Pakete täglich pünktlich zugestellt werden können. Aber bei Boston Dynamics haben sie mit „Stretch“ jetzt einen Roboter, der genau den Job übernimmt, den wir dort damals gemacht haben. Und der macht den, ohne danach kotzen zu müssen. Und – und das ist daran nicht ganz so geil – der macht den halt auch, ohne dafür gut bezahlt zu werden. Wobei, so ehrlich will ich sein, der halt auch keine Pakete durch die Lüfte wirft, wie damals jeder von uns. Für etwaige Schäden kam nämlich der Arbeitgeber auf.
4 KommentareWie diese von außen wirkt: „All is fine.“ Und so.
https://twitter.com/OdendahlC/status/1376435027597258752
Einen Kommentar hinterlassenDie »Ever Given« steht immer noch quer im Suezkanal, blockiert dort den kompletten internationalen Schiffsverkehr, alle Meme-Maschinen explodieren ob dessen. Jetzt stellt sich raus: der Kapitän des Schiffes hat vor seinem folgenschweren Faux Pax einen Penis ins Meer gemalt. Oder besser: den dort ins Meer gefahren. Und sonderlich gut sah der nicht aus…
Einen Kommentar hinterlassenAm Tag nach der Havarie macht der Frachter nun wieder Schlagzeilen – mit einem sonderbaren Video. Es zeigt die Bewegungen des Schiffs, die der elektronische Tracker aufgezeichnet hat, als der Kapitän auf das Signal zum Einlaufen in den Kanal wartete. Was anfangs wie sinnfreies Kritzeln wirkt, fügt sich im Zeitraffer des Videos zu einem deutlich erkennbarem Bild: Das 400 Meter lange Schiff malte einen noch längeren Penis in das Meer.
„The first rule of Dunning-Kruger Club is that you don’t know you’re in Dunning-Kruger Club.“
Einen Kommentar hinterlassenRadfahrer im Urbanen Raum kennen das so oder so ähnlich. „Radfahren ist easy“, haben sie gesagt…
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Süßer Fehlgriff der Pariser Polizei, die am Mittwoch bekannt gab, Ecstasy im Wert von einer Million Euro beschlagnahmt zu haben.
Zwei Tage später meldete die Staatsanwaltschaft nur knapp, dass das Pulver laut einer toxikologischen Untersuchung weder mit „Betäubungsmitteln noch anderen giftigen Substanzen“ zu tun habe. Tatsächlich handelte es sich um „zerkleinerte“ Schaumzucker-Erdbeeren von Haribo, die in Frankreich auch „Tagada“ genannt werden, präzisierte eine den Ermittlungen nahestehende Quelle.
Hooopsie.
Einen Kommentar hinterlassenKieran Baxters Kurzfilm „After Ice“ überlagert Bilder aus den Archiven des National Land Survey of Iceland mit aktuellen Aufnahmen von sechs Gletschern im Südosten Islands.
Glaciers reflect our past and reveal our future. This short film overlays imagery from the archives of the National Land Survey of Iceland with current day footage of six outlet glaciers in the Hornafjörður region of Southeast Iceland to reveal the breathtaking story of a rapidly disappearing frozen world.
(Direktlink, via Nag on the lake)