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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Indien: Affen überfallen Laboranten und verschwinden mit Corona Blutproben

(Foto: SandeepHanda)

Falls das wer verpasst haben sollte: In Nordindien haben vor zwei Tagen mehrere Rhesusaffen eine medizinische Fachkraft angegriffen und sind mit Blutproben, die für Corona-Tests vorgesehen waren, auf einen Baum geflohen. Das Überfallopfer, ein Laborassistent, hatte gerade die Blutproben entnommen und war auf dem Weg ins Labor. 12 Monkeys 2020.

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Während der Riots in Minneapolis nutzt jemand den Crosstrainer eines demolierten Fitnessstudios

„Gesundheit ist wichtig“, dachte sich dieser Herr vielleicht. „Auch, wenn dort draußen Riot ist. Gesundheit ist wichtig.“ Vielleicht aber wollte er auch einfach nur eine kostenlose Proberunde im Gym seiner eventuellen Wahl, in der ihn keiner der angestellten Personaltrainer vollquatscht. Ich weiß es nicht – hat halt jeder so seine Prioritäten. Andere plündern LEGO.


(Direktlink)

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arte-Doku über die Geschichte des globalen Drogenhandels: Der große Rausch

Sehenswerte, dreiteilige Doku-Serie, die noch drei Tage im Stream zu sehen ist. Wer also die Zeit hat und sich nehmen mag; bitte schön.

Heroin und Kokain haben in der Weltwirtschaft genauso viel Gewicht wie Erdöl und Textilien. Für die Entstehung der mächtigen Drogenkartelle sind die Kolonialmächte ebenso verantwortlich wie Pharmaunternehmen, Bankensysteme und Geheimdienste der ganzen Welt. In drei Folgen zeichnet ARTE die Geschichte des globalen Drogenhandels nach. Im 19. Jahrhundert breitete sich Opium auf Betreiben der Kolonialmächte in ganz Asien aus. Zur gleichen Zeit entdeckte die pharmazeutische Industrie des Westens mit Morphium, Kokain und Heroin neue Wundermittel. Während sich die Rauschgiftabhängigkeit zum weltweiten Problem entwickelte, wurden Drogen nach und nach verboten. Infolge der Prohibition entstanden die ersten Drogenkartelle, die immer wieder den Schutz der Staaten suchen sollten. Einen beispiellosen Boom erlebten diese kriminellen Netzwerke während des Kalten Krieges, als Geheimdienste Drogen politisch instrumentalisierten. Die USA mussten das teuer bezahlen: Ein Drittel ihrer Soldaten in Vietnam waren 1970 heroinabhängig. Im Jahr darauf rief US-Präsident Richard Nixon in einer historischen Rede den „Krieg gegen die Drogen“ aus.

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Lil Dumpster Fire rollt während der Quarantäne auf Mac DeMarcos „Chamber of Reflection“ durch Kalifornien

Lil Dumpster Fire, das inoffizielle Maskottchen des Jahres 2020, rollt während der Quarantänezeit brennend über die Straßen Kaliforniens und sammelt ein paar Eindrücke. Die Animation kommt von Truck Torrence aka 100% soft, der sie wunderbar passend mit Mac DeMarcos „Chamber of Reflection“ unterlegt hat.

https://vimeo.com/422448390
(Direktlink, via Designboom)

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Explosion: Beim Versuch, Cannabisöl herzustellen, hob ein Dach ab

(Foto: DavidCardinez)

Kinners, wenn ihr die Chemie nicht ganz im Griff habt, macht doch nicht solchen Blödsinn für ein bisschen Butan-Haschischöl.

Düren: Am Freitagabend erschütterte eine Explosion das Dachgeschoss eines Hauses im Stadtteil Birkesdorf. Dabei entstand nicht unbeträchtlicher Sachschaden. Nur durch unglaubliches Glück blieben der Verursacher und weitere Hausbewohner körperlich unversehrt.

Gegen 20:45 Uhr misslang einem 42 Jahre alten Dürener in seiner Dachgeschosswohnung die Herstellung von Cannabiskonzentrat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hantierte er im Badezimmer mit Hanf, einem Metallrohr und einer größeren Menge Feuerzeuggas. Möglicherweise sollte „BHO“ erzeugt werden (Butan-Haschischöl), dessen Herstellung in einschlägigen Magazinen wegen der Explosionsgefahr als riskant bezeichnet wird.

Als Folge der unsachgemäßen Behandlung kam es versehentlich zu einer Explosion, die das Dach des Hauses in Teilen förmlich abhob und mehrere kleinere Brände in der Wohnung freisetzte. Dachziegel wurden teilweise bis auf die andere Straßenseite geschleudert; zudem entstanden einige Risse und Gewerkebeschädigungen. Auch die Bedachung eines Nachbarhauses wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Der Beschuldigte selbst und weitere im Haus aufhältige Personen erlitten alleine durch Glück KEINE körperlichen Schäden. Die Brände konnten er und Zeugen noch vor Eintreffen der Feuerwehr größtenteils selbst löschen. Allerdings entstand Gebäudeschaden, insbesondere am Dachaufbau, der jedoch noch taxiert werden muss.

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