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Kategorie: Doku

Doku: William S. Burroughs, A Man Within

Sehenswerte Doku von Yony Leyser über das Leben des wohl legendären William S. Burroughs. Lief gestern auf Arte und steht jetzt für sieben Tag auf Arte+7 zur Verfügung.

Kultfigur der Beat-Generation, Pionier der Gegenkultur, Drogenpapst: William S. Burroughs riss die Grenzen des Mainstreams ein, erhob den Drogenrausch zum künstlerischen Medium und wurde zum ungewollten Wortführer der schwulen Befreiungsbewegung. Sein Roman Naked Lunch wurde zur Bibel von Punks, Hippies, der Queer-Bewegung, von Revolutionären, Künstlern und Musikern in aller Welt.


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Flying Lotus Doku “Fly First”

Pitchfork war mit Flying Lotus auf zwei aufeinanderfolgenden Festivals unterwegs und hat ihn dabei begleitet, wie er sich auf die vorbereitet und diese dann natürlich auch spielt. Macht einen sehr geerdeten Eindruck, der Mann. Auch trifft er auf einige andere Künstler, die gleich ins Bild kommen. Nebenbei geht es natürlich um seine Arbeit und seine Vorlieben für Weed. Was er sonst noch so reintut, wird nicht gezeigt, aber die eine Szene da im Auto… Nun ja. Auf jeden Fall mischt er sich wohl vor einem Gig gerne unter die Crowd um das Feeling eines Festes auszunehmen. Kuhler Tüp.


(Direktlink, via Johannes)

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Doku: Wie Rassismus entsteht

Kurze aber eingängige Arte-Doku, die sich mit der Entstehung von Rassismus beschäftigt.

Die Annahme, es gebe mehrere Menschenrassen und von diesen seien manche weniger wert als andere, führt bis in die heutige Zeit zu Spannungen und Diskriminierungen. Vom Sklavenhandel über die Rassentheorien des 19. Jahrhunderts bis hin zur Apartheid — MIT OFFENEN KARTEN untersucht, warum es auch heute noch rassistische Vorurteile gibt, und entlarvt den Rassismus als ein kulturelles und politisches Konstrukt.


(Direktlink, via daMax)

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The Gaslamp Killer, DJ aus Leidenschaft

Eigentlich trifft es die Headline nicht mal halb, denn The Gaslamp Killer ist mehr als ein DJ: er ist Musik-Enthusiast, Skillmaschine, Produzent und Vollfreak in einem. Außerdem trägt er jede Menge Punkrock in sich, die rauszulassen er sich nicht zu schade ist. Er hat diese allumfassende Leidenschaft und das brennende Feuer in sich, wenn er mit Musik in Berührung kommt, ja selbst, wenn er nur über diese sprechen kann. Dieses Feuer, was vielen der Nachwuchs-DJs abgeht. Klasse Tüp.

Serato haben bei sich gerade eine kleine Reihe, in der sie Musikliebhaber über ihre Leidenschaft sprechen lassen. Einer von denen ist eben The Gaslamp Killer.


(Direktlink, via martONE)

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Doku: Innenansichten – Deutschland 1937

Sehr empfehlenswerte Doku über eine Doku, die der amerikanische Dokumentarfilmer Julien Bryan mit einer Sondergenehmigung 1937 in Deutschland gemacht hat. Die taz hatte dazu gestern diesen Artikel. (Wenn das Dingen auf YouTube auftaucht, bitte mal Bescheid geben.)

1937 ist Hitlers Diktatur nach innen gefestigt, alle Regimegegner sind emigriert oder mundtot gemacht. Die Wirtschaft erholt sich von der großen Krise, die Volksgemeinschaft fühlt sich zunehmend wohl. Das nimmt auch das demokratische Ausland in Europa und Übersee zur Kenntnis. Aber kritische Geister sind sicher, dass sich hinter dem schönen Schein eine Realität von mörderischem Rassenwahn und kriegslüsterner Revanchepolitik verbirgt. Im Sommer 1937 erhält der amerikanische Dokumentarfilmer Julien Bryan eine Sondergenehmigung, das Dritte Reich zu bereisen und dort Filmaufnahmen zu machen. Er will den Amerikanern die Wahrheit über Deutschland zeigen. Bryan fährt im September und Oktober 1937 mit seiner Kamera durch weite Teile des Landes. Natürlich darf er nur genehmigte Schauplätze filmen, trotzdem gelingt es ihm immer wieder, auch den Machthabern unbequeme Szenen zu drehen. Mit ungewöhnlichen Motiven und Perspektiven schafft Julien Bryan eine unvoreingenommene Darstellung im Sinne des Dokumentarfilms der 30er Jahre als Gegenstück zum Propagandafilm Riefenstahlscher Prägung.


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Doku: Psychedelic Trance – Music Is My Drug (1996)

Diese Doku, die ich damals tatsächlich auf Arte sah, suche ich seitdem ich das Internet habe verzweifelt. Also seit gut 10 Jahren. Jetzt mailt mir Fridolin mit dem Hinweis auf die Doku. So, als hätte er davon gewusst.

Alles, was mich damals in den 90ern musikalsich bewegte, steckt in dieser Stunde. Wer wissen will, was den Psy Trance damals ausmachte; bitte schön. Und bei 20:05 blässt euch dann musikalisch auch alles um die Ohren. Yeah!


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Party hard 1986

Hier bin ich raus, denn dafür bin selbst ich zu jung und ein Großteil der populären Musik der 80er verschafft mir heute noch regelmäßig Albträume. Einen Schrott, den die Leute sich da im Radio angehört haben. Aber lustig sahen sie aus damals und getanzt haben sie auch nicht so übel. Party hard 1986.

This is how people dressed and danced in the 80’s. The club is STRATUS DANCE CLUB in California.  I remixed the footage to match the music and remixed the song to make it an extended version. This isn’t the original music they danced to…but in same era.


(Direktlink, via reddit)

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Trailer für eine Doku über die Roland TR-808: “Planet Rock and Other Tales of the 808″

Geil! Im Jahre 2013 wird es eine Doku geben, die sich nur mit und mit und nichts geringerem als der alten Rumpelbox TR-808 beschäftigen wird und wie diese die Musik veränderte (darunter kann man es in dem Kontext auch gar nicht machen): “Planet Rock and Other Tales of the 808″. Das freut mich gerade wirklich sehr und ich hoffe, dass die diese um einiges besser schneiden als diesen Trailer hier. Der nämlich kommt schon ziemlich bekloppt nervös rüber, was die alte dicke Tante 808 gar nicht verdient hat.

Ich liebe sie. Immer noch, auch wenn ich sie lange nicht mehr unter meinen Fittichen hatte. Wer sie dort mal etwas länger hatte, vergisst sie so schnell nicht. Nämlich.


(Direktlink, via Stepcamera)

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Doku: Die DDR und die Rolling Stones – Heiße Rhythmen, Kalter Krieg

Berlin, 7. Oktober 1969. Die DDR feiert ihren 20. Geburtstag. Doch viele Jugendliche beschäftigt ein ganz anderes Ereignis. Die Rolling Stones sollen an diesem Tag auf dem Dach des Westberliner Verlagshauses Springer ein Konzert geben, so verkündete der RIAS. Natürlich wissen auch Polizei und Staatssicherheit bald von dem Gerücht. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass der Glanz der Jubiläumsfeier durch langhaarige Beat-Fans in der Nähe der Staatsgrenze getrübt wird. Am Morgen des 7. Oktober sind in Berlin Hunderttausende zum Festumzug auf den Straßen.

Und Hunderte Rolling Stones-Fans sind auf dem Weg in Richtung Spittelmarkt, von wo aus man das Springer-Haus im Westen gut sehen kann. Die Atmosphäre ist voller Spannung: Wann kommen die Stones? Wird man überhaupt etwas sehen und hören können? Die Volkspolizei ist nervös, versucht die Beatfans abzudrängen und beginnt mit Verhaftungen. 120 Festnahmen sind bis zum Abend verzeichnet. Einige der Jugendlichen werden kurze Zeit später wieder frei gelassen, andere bleiben monatelang in Haft. Und die Rolling Stones selbst?

Sie haben von all dem nie etwas erfahren. Ein Rias-Moderator hatte in seiner Sendung am 20. September 1969 erwähnt, dass er die Vorstellung ungemein komisch fände, die Rolling Stones würden auf dem Dach des Springer-Hochhauses spielen, und das ausgerechnet am 7. Oktober, dem 20. Jahrestag der DDR. Er hatte nicht damit gerechnet, dass irgendjemand diesen Scherz ernst nehmen würde. Doch das Gerücht – einmal in der Welt – ließ sich nicht mehr ausräumen.


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