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Kategorie: Doku

Arte-Doku: Becoming the Beatles

Arte hat offenbar gerade Beatles Wochen, da kommt ständig irgendwas. So sehr ich musikalisch gerne auf die Fab Four verzichten kann, so interessant finde ich ihre Geschichte. Wie sie in ihrer Zeit zu dem wurden, was sie für viele auch heute noch sind. Und genau darum geht es in dieser sehenswerten Doku.

Fast jeder kennt die Geschichte der Beatles, dieser vier netten Jungs aus Liverpool, die in den 60er Jahren quasi über Nacht berühmt wurden und die Geschichte der Popmusik beeinflussten wie kaum eine zweite Band. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte. In den Jahren zwischen 1956 und 1963 waren viel mehr Personen als John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr in den Aufstieg der Truppe involviert. Viele von ihnen sind seither in Vergessenheit geraten.
„Becoming the Beatles“ referiert eine Geschichte, die das Leben schrieb. Sie ist voller Umwege, Fehlschläge und Erfolge – und viel spannender als jeder fiktionale Film über eine Rockband. Es ist ein Film über John, Rod, Eric, Colin, Paul, George, Stuart, Pete und Richard. Und er erzählt, wie diese mit Hilfe von Norman, George, Tony und Ken von den Quarrymen zu den Beatles wurden.


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Wie Austin Vince 1995 mit ein paar Kumpels auf dem Motorrad um die Welt fuhr: Petrol, Food, Beer

Ich habe es ja nicht so mit Motorrädern, aber ich stehe total auf diese Art von Abenteuer.

Im April 1995 machte sich der Motorradnarr Austin Vince gemeinsam mit acht seiner Kumpels und ihren Enduromaschinen von London aus auf, um mit diesen um die Welt zu fahren. Das ganze ohne jegliche Art von Sponsoring, einfach so. Im Mai 1996, nachdem sie 44 Länder durchfahren hatten, kamen sie zurück. Während dieser Zeit filmten sie stetig die Stationen ihrer Reise. Dieses Video hier zeigt die prägnantesten Momente und mischt sie mit den Stimmen der Fahrer, die rückblickend diese tausenden Kilometer reflektieren. Eigentlich hatten sie immer nur drei Prioritäten während dieser Zeit: Benzin, Essen, Bier. Irgendwie voll toll.

http://vimeo.com/51402421
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Crowdfunding Doku-Projekt: 20 Jahre Distillery – Der Film


(via jfassbinder)

Ich glaube, ich war tatsächlich noch nie in dem wohl legendärem Leipziger Klub Distillery. Dabei ist der eigentlich gar nicht soweit weg, mittlerweile echt 20 Jahre alt und somit der älteste Techno-Club Ostdeutschlands außerhalb Berlins. Wie fast alle Klubs hat er Höhen und Tiefen gesehen – einmal wurde der sogar geschlossen. Die Betreiber und das Leipziger Feierkollektiv allerdings wollten das so nicht hinnehmen und fanden eine neue Location, in der der Klub jetzt seit 1995 betrieben wird. Viel Zeit um Feiergeschichte zu schreiben.

Ein kleines Team um die Redakteurin Janine Göhrin hat es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, diese 20 Jahre in einen Film zu packen, der die Geschichte der Distillery ausreichend zu würdigen weiß. Dafür hat sie auf Vision Bakery dieses Crowdfunding Projekt gestartet. Um den Film zu machen werden 6.714,00 € benötigt. Da haben Leute schon für weniger mehr Geld haben wollen. Das Projekt läuft noch 33 Tage und ich hätte gerne, dass es geschafft wird, diesen Film zu machen. Weil ich ihn nämlich sehr sehr gerne sehen würde. Hier noch die dazugehörige Facebook-Seite, für die immer frische Infos und Film-Snippets versprochen werden.

„20 Jahre Distillery – Der Film“ taucht ein in den Mikrokosmos der Leipziger Club-Legende. Insider beschreiben in exklusiven Interviews das Lebensgefühl der „Generation Techno“ und lassen das Erbe aus 20 bewegten Partyjahren lebendig werden. Der Film erzählt Club-Geschichten, die heute fast vergessen scheinen: Von den Anfängen der Distillery als illegales Partyprojekt, dem eine kleine Gemeinschaft junger Leute mit viel Herzblut, Kreativität und Energie Leben einhauchte, von der beispiellosen Protestwelle gegen die drohende Schließung des Clubs Mitte der 90er Jahre, vom Umzug und dem turbulenten Neustart an heutiger Stelle und vom Aufstieg in die Top Ten der besten deutschen Clubs. Bisher unveröffentlichte Videos und Fotos lassen den Zeitgeist der 90er Jahre wiederauferstehen.

Der Film widmet sich aber auch denjenigen, die das Erbe der letzten 20 Jahre bis heute erhalten, ihren Club immer wieder neu erfinden und die Party Wochenende für Wochenende weiterleben lassen – vor und hinter den Kulissen. Denn die Distillery ist für Crew, Gäste und DJs mehr als nur eine Party-Location: Sie ist ein Wohnzimmer mit Familienanschluss, ein Paralleluniversum mit bezaubernden Nächten, ein Schutzraum für musikalische Experimente.

Der Film versteht sich als Hommage an einen geschichtsträchtigen Ort Leipzigs und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch 20 Jahre Clubgeschichte bis in die Gegenwart. Der Trailer ist natürlich nur ein Vorgeschmack auf das, was Dich im Film erwartet. Du darfst gespannt sein!

In den kommenden Wochen folgen noch einige Interviewtermine, u.a. mit Matthias Tanzmann, Daniel Stefanik, Matthias Kaden, Chris Liebing sowie weiteren Gästen, Crew-Mitgliedern und vielen, vielen mehr.
Außerdem setzen wir alles daran, dass Du beste Film-Musik auf die Ohren bekommst! Wir konnten bereits einige DJs für unser Projekt begeistern und werden deren Tracks in unserer Doku verwenden, u.a. Pascal Feos, Sven Tasnadi, Juno 6 und Produktionen von Definition Records und Statik Entertainment Leipzig.

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Wie Skateboards gemacht werden

Ich hatte hier schön öfter diverse Filme, die das Handwerk von Skateboard-Manufakturen zeigen. Wie die Dinger allerdings industriell hergestellt werden, blieb mir bis eben verschlossen. Zumindest im höheren Preissegment nämlich ist auch da einiges noch Handarbeit.

Dmax hat bei Herstellern vorbeigeschaut und bringt gleich vorneweg noch einen kurzen geschichtlichen Anriss. Kann man sich geben. Trotz Dmax.


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Auf den Spuren von Jack Kerouac: On Jack’s Road

Als ich Mitte der 90er meine erste Ausbildung erfolgreich abschloss und meinen Zivildienst antrat, bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben unheimliche Lust darauf, Bücher zu lesen. Die Arbeit gab es her, die Baustellenknüppelei war Geschichte und ich wollte endlich mal was für meine noch nicht gefüllte Birne tun. Also las ich. Buch um Buch um Buch. Aus dieser Zeit gibt es drei Bücher, die mein Leben irgendwie nachhaltig prägten, wenn nicht gar grundlegend veränderten. Das war zum ersten Wallrafs „Ganz unten“, T. C. Boyles „Wassermusik“ und eben Jack Kerouacs „On the Road“. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt und mir immer vorgenommen, das mal nachzureisen. Habe ich bisher nicht geschafft. Dafür aber hat Arte vier junge Künstler losgeschickt, um auf den Spuren von Kerouac zu reisen.

Das ganze wurde in zwei Teile gesplittet und steht nun auf Arte+7 zum Ansehen bereit.

1951 schrieb Jack Kerouac „On the Road“ („Unterwegs“). Der Roman erfasste das Lebensgefühl einer Generation junger Menschen, die schon damals die „Beat Generation“ genannt wurde. Dieser Beat, der Lebensrhythmus, schlägt laut in Kerouacs Roman, der von seinen Reisen durch das Amerika der späten 40er Jahre erzählt. Der Autor formuliert darin nicht nur die Fragen und Bedürfnisse junger Menschen seiner Generation. Wie viele seiner Altersgenossen war er auf der Suche: nach der großen Freiheit, nach sich selbst, nach Drogen, nach Sex, nach dem nächsten großen Abenteuer. Auf seinen Reisen begegnete er anderen Suchenden, aber auch Menschen, die die Antworten auf ihre eigenen Fragen schon gefunden hatten. Er malt für den Leser mit seinen Worten das Bild von einem Land und einer Generation im Aufbruch und trifft damit nicht nur den Nerv seiner eigenen Generation, sondern vieler junger Menschen bis heute.
Im Jahr 2010 erschien erstmals eine Abschrift des Originalmanuskripts („die Urfassung“), das Jack Kerouac 1951 in einem dreiwöchigen Rausch auf eine 40 Meter lange, selbst gebastelte Papierrolle geschrieben hatte. Außerdem kommt 2012 die erste Verfilmung des Buches ins Kino. 2011 ist ARTE mit vier jungen Künstlern aus Europa nach Amerika aufgebrochen. Wie Kerouac damals haben sie sich auf die Reise von Ost nach West, von New York nach San Francisco begeben. Sie sind mit Autos, dem Greyhound-Bus und per Anhalter gefahren, sie haben Menschen getroffen, neue Freundschaften geschlossen und spontane und überraschende Erfahrungen gemacht. Dabei ist ein Roadmovie entstanden, das einer Collage aus Originalschauplätzen, Poetry Slams, Cinema Verité, Jam Sessions und neuen Abenteuern gleichkommt.

Teil 1:

Teil 2:

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The Junk King

Vince Hannemann, A.K.A. the Junk King, verbrachte einen Großteil seines Lebens damit, in Texas eine Kathedrale aus Trödel und Müll zu bauen. Aufgrund einer Verfügung der Stadt musste er 2010 die Hälfte des Dingens abreißen. Trotz dessen konnte er mit Hilfe jeder Menge Unterstützer sein Lebenswerk noch aufrechterhalten. Evan Burns hat ihn besucht.

http://vimeo.com/49786954
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