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Kategorie: Doku

Wie die Stones „Sympathy For The Devil“ aufnahmen

Schönes kurzes Filmchen, was die Stones dabei zeigt, wie sie „Sympathy For The Devil“ einspielen. Part 1 von 2, der wohl die Tage nachkommt.

“sympathy for the devil is also the title of a producer’s edit of a 1968 film by jean-luc godard whose own original version is called one plus one. the film, a depiction of the late 1960s american counterculture, also featured the rolling stones in the process of recording the song in the studio.”


(Direktlink, via Wire to the ear)

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Doku: Wittstock statt Woodstock – Hippies in der DDR

Auch das gab es in der DDR. Auch wenn die Sehnsucht ganz offensichtlich größer als die Möglichkeiten war. Irgendwie war es anders, aber der Grundgedanke und der Wunsch nach Freiheit waren ebenso verankert, wie im Westen. 40000 Kilometer durch die DDR zu trampen ist schon wirklich awesome, und ich benutze dieses Wort so gut wie nie. Allerdings war auch das Risiko staatlichen Repressionen ausgesetzt zu werden so hoch, wie man im Westen sich das wahrscheinlich nicht mal annähernd hätte vorstellen können. Und kiek an, der Fotograf Harald Hauswald, der ganz zu Recht immer wieder mal durchs Netz wabbert, war quasi der fotografische Chronist der Blueser, Tramper, Kunden, Hippies der DDR. Tolle Doku, die ich mal in eine Playlist gepackt habe.

Oft konnte man Hippies trampender Weise am Straßenrand sehen, oder ihre für Außenstehende oft archaisch wirkenden Trinkgelage auf Volksfesten oder in Dorfsälen beobachten. Einig war man sich in dieser Szene in der Ablehnung zukunftsfroher DDR- und FDJ-Weisheiten und bei der Suche nach einem anderen, echten, „nichtspießigen“, nicht konsumorientierten Leben sowie der Sehnsucht nach einem feuchtfröhlichen Dasein. Die Tramperbewegung erreichte in der zweiten Hälfte der 70er Jahre ihren Höhepunkt. Die Hippies waren überall. Zu Ostern in Prag, im Sommer am Schwarzen Meer oder am Balaton und im Herbst in Krakau. Sie vergötterten die damalige westliche Popkultur: Jimi Hendrix, The Doors, Bob Dylan genauso wie die Sehnsucht nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Wie ging der Staat mit diesen Aussteigern um? Und wie war die Szene organisiert?
„Hippies in der DDR“ zeichnet das Bild einer „unruhevollen Jugend“ in der DDR. Namhafte Publizisten, Musiker, Alltagsforscher und Szene-Aktivisten berichten aus unterschiedlichen Perspeketiven über historische Entwicklungslinien, einschneidende Ereignisse und den Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Verblüffende Geschichten relativieren das Klischee der „geschlossenen Gesellschaft“.


(Direktplaylist)

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Ein alter Burger-Laden in Manhattan

This must be the place waren wieder mal unterwegs und haben einen der ganz außergewöhnlichen Plätze portraitiert. Dieses mal geht es um den in Midtown Manhattan liegenden Burger-Laden Prime, der dort 1938 eröffnet und seit Beginn der 60er Jahre nicht mehr verändert wurde. Die Mitarbeiter sind schwerst in Loyalität zu ihrem Laden verwachsen und lieben sowohl ihren diesen als auch ihren Job.


(Direktlink)

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BBC Doku: The Story of Rough Trade

Tolle Doku, die sich 90 Minuten lang um nichts anderes außer dem wohl berühmtesten Record Store der Welt kümmert.

The Rough Trade story begins more than thirty years ago on 20th February 1976. Britain was in the grip of an IRA bombing campaign; a future prime minister was beginning to make her mark on a middle England in which punk was yet to run amok; and a young Cambridge graduate called Geoff Travis opened a new shop at 202 Kensington Park Road, just off Ladbroke Grove in west London. The Rough Trade shop sold obscure and challenging records by bands like American art-rockers Pere Ubu, offering an alternative to the middle-of-the-road rock music that dominated the music business.

In January 1977, when a record by Manchester punk band Buzzcocks appeared in the shop, Rough Trade found itself in the right place at the right time to make an impact far beyond that of a neighbourhood music store. When Spiral Scratch was released in 1977, the idea of putting out a single without the support of an established record company was incredible. But Rough Trade was to become the headquarters of a revolt against this corporate monopoly – it was stocking records by bands inspired by the idea that they could do it themselves.

But selling a few independent records over the counter was not going to change the world. Early independent labels had to hand over their distribution to the likes of EMI or CBS. But one man at Rough Trade challenged that monopoly. Richard Scott joined Rough Trade in 1977 and became the architect of a grand scheme that was nothing short of revolutionary: independent nationwide distribution.

The shop could now offer experimental musicians the chance to sell records nationwide and so it was inevitable that Rough Trade became a record label in its own right. In 1978 the Rough Trade label was born and by the end of the year it had released a dozen singles by an eclectic mix of post-punk artists and become not just an alternative ideological force, but genuine competitors in the commercial music world.


(Direktlink, via Mursuppe)

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Kurz-Doku über den Spiral Tribe in den 90ern

Schöne, wenn auch etwas kurze Doku von Marcus Kanter über das Soundsystem Spiral Tribe. Kanter zeigt hierbei die Aktivitäten der Protagonisten im Österreich Mitte der 90er.

Spiral Tribe ist ein internationales Soundsystem, das zu den Protagonisten des Freetekno und der Rave-Bewegung zählt.
Spiral Tribe trat für ein überregionales Publikum erstmals in den frühen 1990er Jahren durch die Veranstaltung mehrtägiger bis mehrwöchiger (!) unangemeldeter Tekkno-Events (Teknivals) in Erscheinung. Die meisten Aktivisten der losen Vereinigung stammen aus England, hinzu kamen Aktivisten aus Frankreich, Österreich, Deutschland und Italien. Spiral Tribe hat stets unabhängig und im Untergrund agiert. Nach einem unangemeldeten Festival in Castlemorton (England) im Mai 1992 mit 30.000 Besuchern wurden 23 Aktivisten verhaftet. Durch den nachfolgenden langwierigen Prozess wurde die Gruppe einer großen Öffentlichkeit bekannt.
Nachfolgend fanden zunächst viele Veranstaltungen auf dem europäischen Festland, insbesondere in Berlin und Paris statt, aber aufgrund rechtlicher Probleme wurden Veranstaltungen in Deutschland selten und die stets halblegalen Veranstaltungsaktivitäten verlagerten sich nach Prag oder an verschiedene Orte in Frankreich. Die Gruppe agierte auch nicht mehr geschlossen, sondern eine Vielzahl von Zellen verteilte sich über Europa und prägte international den Begriff Teknival für subkulturelle Techno-Events.


(Direktlink)

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Bob Dylan Doku: Eat the Document

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich mir ein selbiges ohne die Musik von Bob Dylan nicht hätte vorstellen wollen und noch weniger hätte können. Das ist jetzt eine ganze Weile und wir haben uns beide voneinander entfernt. Was heute von ihm kommt, interessiert mich nicht Bohne, aber es gibt da diese eine Platte in meinem Schrank, die ich immer noch gerne hin und wieder mal im Ohr habe. Auch deshalb finde ich diese Doku hier verdammt interessant.

Dylan fährt stoned mit John Lennon Taxi. Todd Haynes stellt diese krude Fahrt später mit der wunderbaren Cate Blanchett nach. Szenen im Hotel mit Robbie Robertson beim Songschreiben oder das Pianoduett mit Johnny Cash sind die Highlights eines fahrigen Dokuments. Oder das Interview mit dem Konzertbesucher, der während des zweiten Teils der Show, als Dylan zum ersten Mal zur elektrischen Gitarre griff, diesen als Judas beschimpfte. Der Sender ABC entschied sich dennoch, den Film nicht zu senden. Zu unmainstreamig! Dylan editierte den Film sogar ungelernt selbst. Martin Scorsese benutzt später einige Szenen für No Direction Home.


(Direktlink, via Jahrgangsgeräusche)

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Wie vor 50 Jahren Film hergestellt wurde

Diese Doku aus dem Hause Kodak kommt wahrscheinlich mindestens 50 Jahre zu spät, zumal der dort gezeigte Film einige Jahre später schon ausgesorgt hatte und durch ein kleineres Format ersetzt wurde. Zum anderen aber auch deshalb, weil die digitale Fotografie heute jegliche Filmrollen überrundet hat. Das beides allerdings ändert nichts daran, dass es immer noch verdammt interessant ist, zu sehen, wie Filme vor 50 Jahren hergestellt wurden.

This fascinating 1958 documentary titled „How film is made“, that documents the production process and birth of photographic and cinematic film, was initially uncovered as part of a heritage in the Netherlands. Although its exact source and purpose are as of yet still unknown, it may have been an instructional film for new employees at Kodak’s factories world wide, and was probably used as a promotional film for the general public as well.


(Direktplaylist, via MeFi)

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Doku: T.C. Boyle

Von fast keinem anderen habe ich dessen Bücher so sehr verschlungen, wie jene von T.C. Boyle. Und Wassermusik gehört immer noch zu meinen Allzeit-Lieblingen. Kurz gefolgt von Drop City.

Die Dokumentation begleitet TC Boyle an die Orte, an denen der 60-Jährige, die meiste Zeit verbringt: Sein Haus in Santa Barbara, seinen Rückzugsort, das Dorf Ponderosa in den Sequoia Mountains und auf Lesereise. Der Film gewährt Einblick in Boyles literarisches Schaffen und zeigt, wo der Autor seine Jugend verbrachte.
Boyle wuchs im Bundesstaat New York auf, entdeckte dort seine Liebe zur Natur, driftete in den späten 60ern in die Hippieszene und begann damals, alle Arten von Drogen zu nehmen. Doch er zog sich selbst aus diesem Sumpf, ging seinen Weg, ließ sich weiterhin nicht verbiegen und begann über seine Obsessionen zu schreiben, über Themen, die noch heute seine Werke bestimmen: Die Suche nach einem Vater, Rassismus, unterschiedliche soziale Klassen, der Mensch zwischen Vorausbestimmung und seinem freien Willen, Kulturimperialismus, über den Krieg der Geschlechter und „sexuellen Waffenstillstand“.
Sexuelle Obsessionen und Abnormalitäten tauchen in einigen seiner Werke immer wieder auf und stehen dabei in Kontrast zu seinem eigenen Leben. TC Boyle gründete schon in jungen Jahren eine Familie, seine drei Kinder sind bereits erwachsen. Ein Leben in geordneten Bahnen und voller Disziplin, in dem ihm nur eine Sucht geblieben ist: „Wenn du eine Geschichte fertigstellst und alles zusammenpasst, hast du dieses immense Glücksgefühl. Es ist beinahe eine Extase, es gibt kaum ein vergleichbares Gefühl, es ist wie ein Heroinschuss. Und genau wie bei der Droge willst du es wieder tun. Sobald die Extase vorbei ist, willst du es wieder tun“, bekennt er.


(Direktlink)

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