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Kategorie: Doku

Resident Advisors Musik-Doku-Reihe „Real Scenes“ über Detroit

RA kommen mit dem zweiten Teil ihrer Musik-Doku-Reihe “Real Scenes” und diese zeigt Detroit, „the birthplace of techno“. Schönes Ding.

You can’t talk about electronic music without mentioning Detroit. The city’s DJs and producers birthed the genre we now call techno. Detroit, however, has always had a creative streak, due in large part to the boom and subsequent bust of the auto industry. Quite simply, Detroit is a city of extremes, and its music reflects that. Detroit’s importance in the global electronic music scenes is often referred to in the past tense. With the recent emergence of Kyle Hall and other young Detroit producers, however, it’s clear that a spark remains. When we visited, we found a number of artists with their eyes (and ears) firmly set towards the future. After our time there, it’s clear that Detroit will endure and innovate for years to come.


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Arte Doku-Drama: Geheimsache Mauer

Arte hatte vorhin Themenabend zum Thema DDR-Grenze. Ich hatte etwas davon gesehen, allerdings nicht alles. Und jetzt wollte ich eigentlich gerade ins Bett, haut arte+7 einen der Beiträge in’s Netz: das Doku-Drama „Geheimsache Mauer“. Das gucke ich jetzt noch, glaube ich.

Es gab einmal die Vision einer perfekten Grenze – modern, unsichtbar, ohne Tote. Hightech statt Schusswaffen, Sperrzaun und Beton. Ihre Erfinder nannten sie „Mauer 2000“. Doch diese Vision wurde nie in die Realität umgesetzt. Mit diesem futuristisch anmutenden Szenario beginnt das Doku-Drama von Christoph Weinert und Jürgen Ast.
Am 13. August 2011 jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem mit der Teilung Berlins die Spaltung Deutschlands und Europas vollendet und für mehr als zweieinhalb Jahrzehnte zementiert wurde. Erzählt wird die Geschichte der Berliner Mauer aus einer neuen Perspektive, aus der Sicht derer, die sie geplant, erbaut und bewacht haben. Dabei offenbart das Doku-Drama einen tiefen Einblick hinter die Kulissen, in das „betonierte“ Denken und berechnende Kalkül der Mauerstrategen, in ihre geheimen Pläne, die tödliche Grenze immer weiter zu perfektionieren.
Erzählt wird aber auch, wie ganz unterschiedliche Menschen die Mauer persönlich erlebten, wie sie für sie arbeiteten, in ihrem Schatten lebten und versuchten, sie zu überwinden. So berichtet zum ersten Mal ein ehemaliger DDR-Grenzer in diesem Zusammenhang über seine Gefühle in dem Moment, als er an der Mauer schoss. Erstmals berichtet ein Oberbefehlshaber der Grenztruppen über strategische Überlegungen und von den geheimen Sitzungen des Grenzkommandos. Im Gegensatz dazu erzählen Flüchtlinge, wie sie in gefährlichen Fluchtversuchen ihr Leben für die Freiheit jenseits der Grenze riskierten.


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Reggae-Doku: Made in Jamaika

Die wirklich sehenswerte Doku „Made in Jamaika“ von Jerome Laperrousaz ist komplett auf Youtube aufgetaucht.“This film is the ultimate reference about Reggae. A pure gem!”

Kaum ein anderes Land hat mit seiner Musik weltweit für so viel Aufsehen in den letzten Jahrzehnten gesorgt, wie das kleine karibische Eiland Jamaika. Im Reggae und Dancehall liegt für die Menschen in Jamaika Verzweiflung und Hoffnung zu gleich. Der Filmememacher Jérome Laperrousaz zeigt mit der Dokumentation ein Portrait über das Phänomen Reggae und die treibenden Kräfte hinter der Musik, die Veteranen und die Stars, sowie einen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse Jamaikas.


(Direktlink, via Kulturarbeit)

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Artes „Künstler hautnah“ über den Berliner Street Artisten Evol

Er gilt als Star der deutschen Streetart-Szene: Der 1972 geborene Künstler mit dem Namen Evol lebt in seiner Wahlheimat Berlin und gehört der jungen deutschen Kunstszene an. Sein Künstlername Evol geht auf einen Zufall zurück: So hieß die Marke seiner Turnschuhe, die er gerade trug, als er nach einem Namen für sich suchte.
Seit nunmehr 20 Jahren gestaltet Evol seine Werke vor allem mit Schablonen und Sprühdosen. Evol lässt sich bei seinen Bildern immer von der Stadt anregen und zeigt vor allem Straßenszenen, anonyme Wohnkomplexe und unbebautes Gelände. Pappe, Mülltonnen, Leuchtschilder und Stromkästen sind das Ausgangsmaterial für seine Kunstwerke, mit denen er kleine Stadtgeschichten erzählt. Seine Bilder zeigen häufig auch Häuser, die nach der Wende aufgegeben wurden. Vor allem um deren Schönheit festzuhalten, die es einmal gegeben habe, wie er sagt.
Dabei verfolgt er weniger einen nostalgischen, als einen stark dokumentarischen Ansatz, der auf das Alltägliche, nicht auf das Spektakuläre setzt. Basis sind Fotos, die auf Evols ausgedehnten Erkundungsgängen durch die Stadt entstehen. Mit seiner Kunst will er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Stadtleben lenken und daran erinnern, dass viele Gebäude einmal ein besseres Leben versprachen.
Claire Laboreys Film zeigt Evol in seinem Atelier in Berlin. Hier schafft er Werke, die nicht nur für die Installation im städtischen Raum, sondern auch für Galerien bestimmt sind. Die Kamera folgt ihm außerdem durch die Straßen bis zu einem Abrissgebiet, das er gerade „neu gestaltet“.


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Doku: 50 Jahre Amnesty International – Die Dokumentation

Sehenswerte WDR Doku aus dem Mai diesen Jahres.

Ein Überblick über 50 Jahre Engagement einer Bürgerbewegung von unten in das Bewusstsein aller Menschen.
Die globale militärische Wissenschaft von Folter und Unterdrückung der Menschen wird nicht nur Amnesty International weiter beschäftigen müssen. Die Menschenverachtung durch schäbige unzivilisierte Belohnungsanreize aus den globalen Wirtschafts- und Marktstrukturen sowie der „Overkill“ durch die Produktion/Verbreitung von Distanz- und Handfeuerwaffen, um Volksgruppen gegeneinander auszuspielen, muss bereits in den Nachrichtensendungen verachtet werden, sowie vor und nach Werbeblöcken (Nutzniesser sind auch Konzerne – Leid hat oft ein Logo ).


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Resident Advisor startet Musik-Doku-Reihe „Real Scenes“ in Bristol

Das Online Magazine für elektronische Musik hat gestern die erste Folge der neuen Musik-Doku-Reihe „Real Scenes“ ins Netz gewürfelt. Den ersten Halt machen sie dafür in Bristol, wo es noch viel mehr als nur Dubstep gibt, wie diese wirklich interessanten 15 Minuten zeigen. Klasse gemacht macht diese erste Folge ganz viel Lust auf die noch folgenden.

Real Scenes is a series of films in which we explore the musical, cultural and creative climate within electronic music’s key destinations. We’ll look at the role singular figureheads—producers, DJs, promoters—play in making their city’s music scene a point of world-wide interest. We’ll also look at places, spaces and inspirations, seeking out the essence of what gives these hyper-local scenes a truly global resonance.

The eyes of the world have turned to the UK in recent years and have found some of the most exciting, genre-defying young artists to emerge from electronic music. But while London’s scene can be fractious and hard to pin down, there seems to be something in the air in Bristol that unites its participants. Whether they’re creating dubstep, house, techno or something else entirely, the cross-pollination in Bristol is unique. In RA’s first official entry into video, we journey to Bristol to explore how the city has flourished in recent years, discovering why this small metropolis is one of the most influential electronic music outposts in the world today.


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