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Kategorie: Doku

Michael Ballhaus‘ Berlin-Doku: In Berlin

Wunderbare Dokumentation über die schönste aller deutschen Städte. Über die Leben in ihr, die Träume, das Scheitern, das Wiederaufstehen. Von Michael Ballhaus. Noch für fünf Tage auf arte+7 online.

Großstädte gelten als Epizentrum politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Was dort an Trends gesetzt wird, gilt morgen als Mode. Was auf dem politischen Parkett diskutiert wird, ist morgen Gesetz. Wie dort gefeiert wird, kann man morgen in den Boulevardgazetten auch in der Provinz nachlesen. Berlin kommt dabei eine besondere Rolle zu. Seit dem Krieg ist die Stadt Hort der Avantgarde und verkrachter Existenzen. Sie ist Heimat für Prominenz aus Film, Kunst, Musik und Politik sowie für provinzflüchtige Studenten. Und sie ist wie kaum eine andere Stadt Drehscheibe zwischen Ost und West. Keine deutsche Stadt ist so heterogen in der Zusammensetzung ihrer Bewohner. Das hat Berlin zu seinem Markenzeichen erkoren. Steter Wandel als einzige Konstante.
Die internationale Faszination für die Stadt ist ungebrochen – als Touristenmagnet, Filmkulisse und Sprungbrett in ein vielversprechendes Leben. Das zog Anfang der 80er Jahre den argentinischen Dokumentarfilmer Ciro Cappellari an. Ungefähr zeitgleich kehrte der damals bereits bekannte Kameramann Michael Ballhaus der Stadt den Rücken, waren doch seiner Fantasie hier durch die bescheidenen Spielfilmbudgets Grenzen gesetzt. Cappellari sieht die überschaubaren Non-Fiction-Budgets nicht als Handicap, eingedenk des Füllhorns an Sujets, das ihm diese Stadt für seine Arbeit bietet.
Mit 72 Jahren und nach über 100 Filmen kehrt Michael Ballhaus in seine ihm fremd gewordene Heimatstadt zurück. Der reife, souveräne Hollywoodstar und der junge, lateinamerikanische Dokumentarfilmer begeben sich nun auf die Suche nach dem Wesen dieser Stadt. Stets entstehen Reibungspunkte zwischen ihren Sichtweisen, die auch permanent überraschende Momente zutage fördern. Der sehr unterschiedliche Blick dieser beiden Persönlichkeiten auf ein- und dieselbe Stadt verspricht, den Facettenreichtum Berlins aufzudecken.


(Direktlink, via @cptpudding)

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Film über geheime LSD-Experimente der CIA 1955

Ein Film des damals geheimen Forschungsprogramms MKULTRA, welches dafür zuständig war, Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle zu erforschen.

This film examines medical experiments to determine the efficacy of LSD-25 and MER 17 (Frenquel) on treating psychosis. Funded as part of the Central Intelligence Agency’s MKULTRA mind control research program during the 1950s.


(Direktlink, via The Film Archive)

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arte-Doku: Die Wolke – Tschernobyl und die Folgen

Ich glaube kaum, dass die Macher bei der Idee diesen Film zu machen auch nur annähernd ahnen konnten, welche Aktualität ihre Doku genau jetzt haben würde. Und ich erinnere mich noch ziemlich an diese Tage vor 25 Jahren, in der meinen Eltern schlicht die Erklärungen für diesen Wahnsinn ausgingen.

Für sieben Tage online auf arte+7.

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock Nr. 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Das dabei freigesetzte radioaktive Material wurde in die Atmosphäre geschleudert und in alle Richtungen über den Globus verteilt. Die ausgestrahlten Nachrichten aus jener Zeit belegen, dass die Informationen über das Unglück sich sehr viel langsamer verbreiteten. Erst zwei Tage später, am 28. April erfuhr der Westen davon.
Aber es waren nicht die offiziellen Regierungsstellen, die die Öffentlichkeit von dem Unfall in Kenntnis setzten. Es waren die extrem erhöhten Werte an Radioaktivität, die die Menschen in Schweden, Frankreich, Deutschland und ganz Europa alarmierten und die beängstigende Fragen aufwarfen: Wie kann ich mich vor einer Gefahr schützen, die unsichtbar ist? Was kann ich noch essen? Wohin mit den Kindern? Nicht nur Eltern waren verunsichert. Politiker, Ingenieure, Mitglieder von Expertenkommissionen und Kernkraftbetreiber selbst wussten nicht, wie sie auf diesen Unfall reagieren sollten, der statistisch betrachtet frühestens in 100.000 Jahren zu erwarten gewesen wäre. In Frankreich, in der BRD und in der DDR waren die offiziellen Stellen gleichermaßen überfordert.
Bundesgesundheitsministerin Rita Süßmuth sah sich mit wütenden Müttern konfrontiert und der Grünen-Politiker Joschka Fischer, damals Umweltminister in Hessen, erinnert sich an eine wichtige Lektion: „… wenn Mütter besorgt sind, werden sie zu einer politischen Macht.“ Cornelia Stadler war eine dieser „Mütter gegen Atomkraft“. Ihre Lektion bis heute lautet, dass auf die Politik kein Verlaß ist. Die Protagonisten von damals beschreiben die Gefühle zwischen Sorge und Hysterie, rufen vergessene und auch nie bekannt gewordene Fakten in Erinnerung.


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Doku über den Filmmusiker Hans Zimmer

Für eine Woche online auf arte+7.

Aufgewachsen in den 60er Jahren in einer kleinen Stadt im Taunus, experimentiert Hans Zimmer schon als Kind mit Musik und Klängen. Sein Freiheitsdrang führt dazu, dass er in verschiedenen Schulen immer wieder aneckt und ihn seine Mutter mit 15 Jahren auf ein Internat nach England schickt, das ein weniger autoritäres Erziehungskonzept vertritt. Dort bekommt Hans Zimmer die Möglichkeit, sein musikalisches Talent frei zu entfalten. Im London der 70er und 80er Jahre hat er als Synthesizerprogrammierer und Popmusiker mit der Band The Buggles und dem Hit „Video Killed the Radio Star“ seinen ersten großen Erfolg. Der Komponist Stanley Myers bringt ihn schließlich dazu, Filmmusik zu schreiben.
Seit seinem Erfolg mit der Musik zu „Rain Man“ lebt Hans Zimmer in Los Angeles. Sein Lebensmittelpunkt ist sein Studio: ein fensterloser Raum, eine Art Höhle in einem inzwischen millionenschweren Hollywood-Zulieferbetrieb. Hier experimentiert Zimmer mit seinen Musikern, erarbeitet Melodien und Suiten. Hier spielt sich der Hauptteil seines Lebens ab, seine Kämpfe mit sich und den anderen um Kunst im Kommerzbetrieb Hollywood.


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Bodentreter-Doku: Cry Baby, The Pedal That Rocks The World

Kuhle Doku über das Wah Wah, welches nicht nur den Gitaristen dieser Welt zu Füßen liegt. Ein unauffälliger Begleiter der Geschichte der Popkultur.

Cry Baby: The Pedal That Rocks The World tells the story of the wah wah effect pedal, from its invention in 1966 to the present day. Musicians, engineers, and historians discuss the impact of the pedal on popular music and demonstrate the various ways it has been used, as well as how its evolution has improved the ability of artists to express themselves musically. The film features interviews with Brad Plunkett, the inventor of the pedal, plus many other musical luminaries such as Ben Fong-Torres, Eddie Van Halen, Slash, Buddy Guy, Art Thompson, Eddie Kramer, Kirk Hammett, Dweezil Zappa, and Jim Dunlop. These professionals explain how a musical novelty transcended convention and has become timelessly woven into the fabric of modern pop-culture.


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Doku: Rocksteady – The Roots of Reggae

Schönes Ding hier für den sonntäglichen Abend. Eine BBC-Doku über jene Musik, die ich verdammt oft höre und fast nie etwas darüber bringe: Rocksteady. Steh‘ ich total drauf.

The rocksteady era of Jamaican music in the mid-to-late 1960s is considered a golden age because rocksteady’s sweet, soulful vocals, romantic but often socially conscious lyrics and prominent basslines gave birth to reggae, which went on to capture the world.
This documentary chronicles the coming together of rocksteady’s surviving vocal stars – artists like the Tamlins, U-Roy, Ken Boothe, Leroy Sibbles from the Heptones, Judy Mowatt, Dawn Penn, Rita Marley and Marcia Griffiths – and some of the island’s greatest players, to celebrate their greatest 60s hits, perform a reunion concert and celebrate that golden era. Think of it as a kind of Buena Vista Social Club for the great 60s architects of Jamaican music. It is also a beautiful portrait of Jamaica.


(Direktlink, via Mogreens)

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24Seven – A Berlin Skateboard-Documentary

Klasse Doku, die sich um die Berliner Protagonisten auf den Brettern dreht, sie zu Wort kommen lässt und super schön fotografiert wurde.

Berlin ist unsere Hauptstadt, in jeder Hinsicht! Nirgendwo sonst in Deutschland lässt sich so gut die Zeit verbringen, wie dort. Viel Feierei, viele Menschen und mindestens doppelt soviele Subkulturen, wie in den anderen Großstädten Deutschlands. Auch wir Skateboarder haben unser festes Plätzchen in Berlin erhalten. Stets sieht man jemand mit seinem Brett durch die Straße cruisen oder mit einer ganzen Crew in Richtung Spot fahren. Grund genug, um einmal die „krawall-machenden“ Skateboarder genauer unter die Lupe zu nehmen und deren Leben in einer Dokumentation festzuhalten.


(Direktlink, via Nice Bang)

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Doku: Hip-Hop, The World is Yours

Für sieben Tage online sehen auf arte + 7.

Viele glauben, bereits alles über Hip-Hop zu wissen. Doch der Dokumentarfilm „Hip-Hop, The World is Yours“ sprengt alle Klischees, die mit diesem Musikgenre verbunden sind, und öffnet den Blick auf die einende Kraft einer globalen Bewegung. Aus den USA nach Europa und dann in die ganze Welt importiert, entstand der Hip-Hop in den 60er und 70er Jahren in den großstädtischen Brennpunkten. Geprägt von sozialen Unruhen und Rassismus, Gewaltbereitschaft und Intoleranz sowie der erstarkenden Identität der Minderheiten.
Auf packende Art vermittelt der Film eine optimistische Botschaft von Hoffnung und Versöhnung. Er demonstriert, wie die Musikgattung Hip-Hop ohne Tabus ganz unterschiedliche Menschen begeistert und im Protest zusammenführt: Berliner und Hamburger Rapper, Pariser Vorstadtkids, Juden aus Israel, Palästinensische Jugendliche und afrikanische Frauenrechtlerinnen. „Hip-Hop, The World is Yours“ ist die mitreißende Chronik einer explosiven Revolte an der Schnittstelle zwischen Politik und Kunst.


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Doku: Der Tag, an dem die Weißen kamen

„Im Jahr 1964 kam eine Gruppe von 20 Aborigines, die bis dahin unbehelligt ihr traditionelles Leben in der australischen Wüste geführt hatte, erstmals mit dem modernen Australien in Berührung. Die Aborigine Yuwali war 17 Jahre alt, als 1964 ihre erste Begegnung mit „Whitefellas“, den weißhäutigen Australiern, stattfand und gefilmt wurde. Die heute 62-Jährige berichtet über die dramatischen Ereignisse, die sich hinter diesen außergewöhnlichen Aufnahmen verbergen. Yuwali gehörte zu der aus 20 Ureinwohnern bestehenden Gruppe, die damals als letzte im weit abgelegenen Great Sandy Desert noch auf traditionelle Art lebte und von der modernen Welt nichts wusste und unberührt geblieben war. Im Mai 1964 sollte in dieser Region unweit der Percival Lakes die Mittelstreckenrakete „Blue Streak“ getestet werden. Um eventuell dort lebende Menschen vor herunterfallenden Raketenteilen zu schützen, schickten die australischen Behörden mit der Evakuierung beauftragte Patrouillen in die Wüste. Für die Dokumentation ist Yuwali ins Lake-Gebiet zurückgekehrt. In bewegenden Worten schildert sie, wie sie und ihre Gruppe bei dem Versuch, den „Devilmen“ in ihren „fahrenden Felsen“ – als solche empfanden die Aborigines die sie verfolgenden Jeeps – zu entkommen, Hunderte von Kilometern durch die Wüste gejagt wurden.“


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