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Kategorie: Doku

Fussball-Doku – Gefahr von rechtsaußen

Zugegeben, „Fussball-Doku“ trifft es nicht so richtig, aber der Kontext ist ja doch da, irgendwie. Es geht eher um die Zuschauer, um die gewaltbereiten unter denen. Lief Montag erst im SWR und ich wollte es unbedingt sehen, aber habe es verpasst. Zum Glück gibt es Internetz. Ich erinnere mich an die Mitte der 90er Jahre, wo das alles schon zum sonntäglichen Alltag gehörte, gerade in den untersten Ligen. Geändert hat sich seit dem offenbar gar nichts, was ich erschreckend finde. Immer wieder.

Fußballfans sind nicht vermehrt Rechtsradikale – aber Rechtsradikalismus sucht sich im Fußball eine Bühne. Niemand hat einen genauen Überblick über die Szene. Der Film gibt Einblicke.
Die Ursachen sind vielfältig: Rassismus, Antisemitismus, Fremdenhass, soziale Probleme, verstärktes Auftreten von Hooligans, Lust zu provozieren. Deshalb gibt es keine Patentrezepte zur Lösung der Probleme, aber Hebel zum Ansetzen: Spieler und Vereine müssen klar Stellung beziehen, verharmlosen nützt nichts, auf kriminelles Treiben muss schnell reagiert werden. Der Fußball kann die sozialen Probleme nicht lösen, aber durch Fan-Arbeit und Aufklärung dazu beitragen.

(ARD)


(Direkt: Part 1 | Part 2 | Part 3 | Part 4)

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Doku: Cocain Story

In den frühen 70er Jahren entdecken abenteuerlustige Flugzeug- und Motorbootkapitäne, dass man relativ risikofrei unfassbar viel Geld verdient, wenn man Marihuana und Kokain von Mittelamerika nach Florida schmuggelt. In den späten 70ern schwimmt Miami in Drogengeld und erlebt einen Bauboom, während der Rest der Republik in Rezession versinkt. In den frühen 80ern dann die Quittung: Streitlustige, schwerbewaffnete Kubaner und Kolumbianer versechsfachen die Mordrate, die korruptionsverseuchte Polizei ist überfordert.

(Direkt: Part 1, Part 2)

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Doku: Ku Klux Klan

Etwas reißerisch mitunter und wahrscheinlich nicht die beste sehr ausführliche, primär auf die Geschichte dieses Haufens, gerichtete Doku, die dazu existiert. Unbedingt sehenswert! Kranke Tüpen.

(Direkt: Wichser)

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Doku: We call it Techno!

Gerade mal auf DVD erschienen und schon im Netz gelandet, zumindest der erste Teil davon. Ich frage mich sowieso, warum die solche Sachen nicht ohnehin gleich übers Netz vertreiben, kann mir allerdings auch vorstellen, dass das Stück dokumentierter Musikgeschichte nicht lange auf Google.Video zu sehen ist. Deshalb: am besten gleich ansehen.

A film by Maren Sextro & Holger Wick

WE CALL IT TECHNO!
A documentary about Germany’s early Techno scene and culture.

Inspiriert durch neue Klänge, neue Technologien und die politischen Ereignisse der Zeit entsteht Anfang der 90er Jahre in Deutschland eine Szene, die euphorisch den Beginn einer neuen Zeit feiert. In Berlin, Frankfurt und auch in vielen anderen Städten Deutschlands basteln die Aktivisten an einer neuen Musik- und Clubkultur rund um die Koordinaten Techno und House.
Auf der Berliner Loveparade 1991 treffen die lokalen Szenen erstmals aufeinander. Der Trend gerät zur Bewegung. Ein deutscher Summer of Love, der schlagartig Lebensläufe ändert und Karrieren loskickt. Das „Prinzip Techno“ steht für Experimentieren, Grenzüberschreitung und Selbermachen. Aus Fans werden DJs oder Party-Veranstalter. Labels werden gegründet, Plattenläden eröffnet. Die Szene wächst. Eine eigene Welt entsteht. Netzwerke abseits der etablierten Strukturen werden gespannt. Für einen Moment lang scheint alles möglich…
WE CALL IT TECHNO! erzählt von der heftigen Entstehungsphase der ersten Popkultur, die maßgeblich in Deutschland entstanden ist.
Mit exklusiven Interviews und umfangreichem, weitgehend unveröffentlichtem Film- und Fotomaterial aus den Jahren 1988-1994!



Inkl. Kommentaren von Ata, Cosmic Baby, Mijk van Dijk, Elsa for Toys, Hell, Mike Ink., Jürgen Laarmann, Mark Reeder, Tanith, Triple R, Upstart, Sven Väth, Wolle XDP und vielen anderen.

Nachtrag: Ich verzichte hier mal auf das Einbinden des Films. Sehen kann man ihn auf Google-Video.

Update 2: Doku wurde gelöscht. Ging ja schneller als ich dachte. Schon komisch, bei einer Doku über Musik, die mitunter davon lebt, sich um Copyrights nicht zu scheren.

23 Kommentare

Doku: Graffiti in Berlin

Sehr aufschlussreiche Dokumentation von Benjamin Behinsch, über den sich leider weiter nichts finden lässt.

Schon nach kurzer Zeit merkt man, dass es sich hierbei nicht um ein weiteres Bomber-Video handelt, denn „Graffiti in Berlin“ ist eine Dokumentation, die stellvertretend für verschiedene Ansichten über eine Subkultur in Berlin, Menschen zu Worte kommen lässt. So werden neben aktiven Writern auch Vertreter von Nofitti und der GiB zu ihren Erfahrungen und Meinungen befragt.

Wildstylemag, die auch zu dem Film von 2004 ein Interview mit Benjamin Behinsch am Start haben.

(Direkt: Buntes Berlin)

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