Als diese Doku im September letzten Jahres auf ZDF lief, war ich schwer beeindruckt von dem, was ich da sehen und hören konnte. Das ist wirklich äußerst sehenswert.
Die beiden Autorinnen Mechthild Katzorke und Cornelia Schneider lassen während einer Dampferfahrt auf der Spree in Gesprächen mit früheren Freunden die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse in einer Ostberliner Punkgruppe wieder aufleben. In den 1980er Jahren war die Clique jugendlicher Punks eine Sensation für DDR-Verhältnisse und eine ernsthafte Bedrohung für die herrschende Politik. Die Jugendlichen hatten zunächst keine besonderen politischen Absichten. Sie wollten – wie überall – anders sein, ihren Spaß haben, viel Bier trinken und vor allem die verbotene westliche Musik hören. Doch das DDR-Regime bespitzelte sie, fotografierte sie, sperrte sie ein, so oft wie irgend möglich, bis die Gruppe schließlich zerschlagen wurde. Der Großteil des harten Kerns wurde zwangsweise zur Volksarmee rekrutiert, einige der weiblichen Cliquenmitglieder wurden in die Bundesrepublik abgeschoben. – Mechthild Katzorke und Cornelia Schneider waren unter den Glücklichen, die über die Grenze kamen.
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Englische Doku von 2001, die sich mit der Techno-Kultur und den chemischen Drogen in selbiger während der Neunziger auseinandersetzt. Grottenschlechte Qualität, aber der Ton reicht aus, um zu verstehen, worum es da ging.
This documentary covers the acid house, rave and club culture revolution and also the generations favourite chemical – ecstasy. Broadcasted in the United Kingdom on Channel 4, on the 4th April 2001. It covers the huge changes in the UK’s culture as a result with a changes in attitude towards racism and homosexuality and our „stiff upper lip“ culture. Presented by Boy George he starts off and features interviews with Dave Haslam, Matthew Collin, Tony Wilson, Mike Pickering, Lisa Loud, Nicky Holloway, Danny Rampling, Paul Oakenfold, Wayne Anthony, Irvine Welsh, the dealers, ravers and clubbers themselves and others.
Zugegeben, „Fussball-Doku“ trifft es nicht so richtig, aber der Kontext ist ja doch da, irgendwie. Es geht eher um die Zuschauer, um die gewaltbereiten unter denen. Lief Montag erst im SWR und ich wollte es unbedingt sehen, aber habe es verpasst. Zum Glück gibt es Internetz. Ich erinnere mich an die Mitte der 90er Jahre, wo das alles schon zum sonntäglichen Alltag gehörte, gerade in den untersten Ligen. Geändert hat sich seit dem offenbar gar nichts, was ich erschreckend finde. Immer wieder.
Fußballfans sind nicht vermehrt Rechtsradikale – aber Rechtsradikalismus sucht sich im Fußball eine Bühne. Niemand hat einen genauen Überblick über die Szene. Der Film gibt Einblicke.
Die Ursachen sind vielfältig: Rassismus, Antisemitismus, Fremdenhass, soziale Probleme, verstärktes Auftreten von Hooligans, Lust zu provozieren. Deshalb gibt es keine Patentrezepte zur Lösung der Probleme, aber Hebel zum Ansetzen: Spieler und Vereine müssen klar Stellung beziehen, verharmlosen nützt nichts, auf kriminelles Treiben muss schnell reagiert werden. Der Fußball kann die sozialen Probleme nicht lösen, aber durch Fan-Arbeit und Aufklärung dazu beitragen.
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(ARD)
Aufklärungs- oder besser Verklärungsfilm vom U.S. Office of Civil Defense aus dem Jahre 1951. Entweder waren die damals wirklich unwissend, besonders naiv, oder total bescheuert. Eines von den drei Dingen muss es wohl gewesen sein.
In den frühen 70er Jahren entdecken abenteuerlustige Flugzeug- und Motorbootkapitäne, dass man relativ risikofrei unfassbar viel Geld verdient, wenn man Marihuana und Kokain von Mittelamerika nach Florida schmuggelt. In den späten 70ern schwimmt Miami in Drogengeld und erlebt einen Bauboom, während der Rest der Republik in Rezession versinkt. In den frühen 80ern dann die Quittung: Streitlustige, schwerbewaffnete Kubaner und Kolumbianer versechsfachen die Mordrate, die korruptionsverseuchte Polizei ist überfordert.
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