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Kategorie: kfmw.stuff

Unterstützt das Kraftfuttermischwerk auf Steady – und befreit euch von der Werbung

(So sieht der Bums hier ohne Werbung aus. Bisschen geil.)

Ich habe mich vor Monaten bei Steady angemeldet und bin dann aber bisher nicht dazu gekommen, das auch konsequent umzusetzen. Nun hat Andy, der beste aller weltbesten Coder, aber den dazu notwendigen Code hier eingebaut und dann mach ich es hiermit jetzt ganz offiziell: ihr könnt mich jetzt finanziell auf Steady unterstützen und erspart euch die Werbung hier. Ihr müsst das nicht tun, aber ihr könnt, wenn ihr Bock habt. Wenn, dann ab zu Steady und eine mich unterstützende Mitgliedschaft abschließen. Die gibt es dort ab Zwei fuffzich – und ich spare mir mit einem Link darauf ab heute jegliche überflüssige Diskussion über Werbung auf meinem Blog. So.

Seit September 2005 schreibe ich über und sammle im Kraftfuttermischwerk all die Dinge, die das Netz im Allgemeinen und das Leben im speziellen so besonders machen. Mal mehr, mal weniger persönlich. Die fetten Jahre der Werbung sind vorbei, die Kosten sind geblieben. Die machen mich nicht arm, aber es gibt seit längerem von einigen Lesern die Bitte, das Blog auf diese Weise hier unterstützen zu können. Ich sagte immer, dass ich mich zu gegebener Zeit darum kümmern werde. Zeit, die ich gerade mal habe – also mache ich das hiermit.

Wer will, kann das bunte Potpourri also jetzt unterstützen. Alles kann, nichts muss. Aber es macht mir das Leben ein wenig komfortabler. Ich kann besser schlafen und das steigert ja bekanntermaßen das allgemeine Wohlbefinden. Und wer bei allgemein gutem Wohlbefinden ist, bloggt sehr viel entspannter oder so.

Viel ändern wird sich dadurch nicht. Ich kann auch gar nicht viel mehr bieten als bisher, aber ich kann euch Unterstützer*innen die Werbung ersparen, die uns ja alle schon immer und immer wieder aufs Neue auf den Sack geht. Ich weiß. Wird mir mindestens drei Mal die Woche mal mehr, mal weniger sympathisch mitgeteilt.

Das ganze sollte dann so funktionieren: ihr meldet euch über die Seite hier bei Steady an, und – zack – all die Werbung weg. Geil, oder? Finde schon.

Danke, ihr Liebies. Und jetzt weiter im Takt.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Wilde Möhre 2019

Richtig gutes und richtig dolles Wochenende gehabt. Nichts ausgelassen, Vollgas gegeben. Wilde Möhre 2019, du geile Sau. Zum Sonntag 0300 bis 0630 der Sonne entgegen auf der Scheune gespielt. Alles quer Beet, alles, was wir lieben. Ohne Genregrenzenshice. Auf die Zwölf. Emmanuel Tops „Acid Phase“ 10 BPM zu langsam, aber die jungen Leute haben es trotzdem oder gerade deshalb gefühlt. House, Techno und allerhand kleine Melodien. Und bisschen Pop. Die letzten 20 Minuten des Mittschnitts haben irgendwie nicht funktioniert. Es gab dorthin noch mehr House und ganz zum Schluss Meute, wozu wir beide selber auf den Dance gingen, auf dem uns gefühlt die Hälfte der Anwesenden gedrückt hat und irgendwie kurz für alle alles gut war. Ihr saht super aus. War wunderschön gut. Wirklich.


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Gutes Wochenende

Manchmal, vornehmlich an sommerlichen Wochenenden, passiert hier wenig bis nichts. Dann heißt es für mich, das zu machen, was ich außerordentlich gerne mache. In der Küche puzzeln, kochen, backen, Musik hören. Im Garten schlafen, Radfahren, im Pool abkühlen und abends draußen auf der Couch sitzen, reden, lachen, über das Leben nachdenken, wenn es besonders gut läuft. So wie gestern, so wie heute.

Als neulich die Kitschkrieg x Carhartt Kollabo rauskam, habe ich versucht, für die Große und mich eins der limitierten Longsleeves zu bekommen. Für sie hat es geklappt, bei mir war deren Server komplett im Arsch. Aber immerhin sie hatte ihr Kitschkrieg x Carhartt-Shirt. Ich wusste nichts von einer Zweitauflage, die es wohl gab – und gestern überraschte sie mich hiermit. Jetzt hab ich auch eins. Ha! So viel Liebe für sie.

Gestern noch Bohnensalat und Tzatziki für heute gemacht. Heute Brot gebacken, Anitpasti gemacht und nebenbei noch ein paar Gewürzgürkchen eingeweckt.

Am Ende in trauter Familienrunde alles zu Abend gegessen. Bohnensalat selbstgemacht, Tzatziki selbstgemacht, Pesto selbstgemacht, Antipasti selbstgemacht, Tomatenbutter selbstgemacht, Zucchini ausm Garten, Brot selbstgebacken, Halloumi, Backkartoffeln und bisschen Hühnchen vom Grill.

Und ein wunderbar bescheuertes Foto davon von der Frau des Hauses kassiert.

Dazu das ganze Wochenende den für mich schönsten Mix der diesjährigen Fusion gehört, dort aufgenommen auf der altehrwürdigen Dubstation: Finga – Sip It Slow.


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Abschließend noch mit den Doggos und dem Rad runter zum Kanal und den Sonnenuntergang mitgenommen.

Jetzt Feierabend, bissl noch im Garten sitzen. Morgen dann alles wieder wie immer. Ich mag den Sommer. Sehr. Gehabt euch wohl.

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WIN: 2×2 Tickets für das Wilde Möhre Festival vom 09. bis 12.08.19 in Drebkau

Im letzten Jahr wurde befürchtet, dass das Wilde Möhre Festival letztmalig in Drebkau stattfinden könnte. Im Nachgang konnte man sich mit dem Bürgermeister einigen und bekannt geben, dass das unglaublich charismatische Festival auch weiterhin in Drebkau stattfinden kann. Und so trifft man sich dort nun vom 09. bis zu 12. August, um gemeinsam und im Einklang mit der liebevollen Location die Tanzbeine zu schwingen. Aber nicht nur das, es wird auch wieder einige Workshops und andere interaktive Möglichkeiten geben.

Für die Musik sind neben zwei Dutzend anderen Künstlern Kid Simius, Alex Niggemann, Isabeau Fort, Marc DePulse, Niko Schwind, Gina Sabatini und Lotte Ahoi zuständig. Und auch wir werden wieder ein paar Tracks über den Dancefloor schmeißen.


(Direktlink)

Um das Wilde Möhre Festival zu beschreiben, muss man es erlebt haben: für jede*n bedeutet es etwas anderes, man findet sich selbst und Andere, und fühlt sind doch als Teil eines Ganzen, vereint durch ein gemeinschaftliches Erlebnis inmitten der Natur.

Ein typischer Tag auf dem Wilde Möhre Festival? Gibt es nicht. So umfang- und abwechslungsreich ist unser Programm aus Musik, Workshops, Kulturprogramm, Vorträgen, Natur und tollen Menschen.
Musik, immer wieder Musik überstrahlt das Wilde Möhre Festival – die sorgfältig kuratierte Auswahl an Djs, Bands und Singer-Songwritern, die sich auf sechs Bühnen verteilen, der explizite Fokus auf Newcomer und handgemachte Musik mit Herz – und wird doch komplettiert vom feinen Rahmenprogramm.
Wenn wir dich also doch auf eine kleine Möhrchen-Gedankenreise mitnehmen dürfen?
Du erwachst in deinem wasserdichten Pappzelt und blinzelst in die strahlende Sonne – bestes Wetter für eine Runde Yoga mit anschließendem Baden im See! Erfrischt steigst du aus den ruhigen Fluten und startest den Festivaltag auf dem Immergrün – gemeinsam mit deinen Liebsten lauscht ihr der Gitarre von Abstrak Jaz. Nach einem stärkendem Imbiss an unseren Essensständen mit regionalen Veggie-Leckereien geht es rüber zum Lochbildfotografiekurs, während ihr im Vorbeigehen in eine Spoken Word Performance reinhört. Vielleicht schaut ihr auch noch beim Argumentationstraining gegen Rassismus oder im Nipple-Tassle-Workshop (mit anschließendem Test-Tanz) vorbei. Nachdem ihr zu den Klängen von Yarah Bravo den Sonnenuntergang genossen habt, ist es langsam Zeit, den Feierstab zu zücken, ins Tüll-Kostüm zu schlüpfen und auf dem Wildschreck zu Robag Wruhme in die Dämmerung zu tanzen – in dem Wissen, dass die Nacht für euch nie enden könnte, der nächste Tag aber noch viel mehr wunderschöne Möhre-Erlebnisse für euch bereit hält.

Die Zutaten für Deinen Sommertraum sind da – du musst nur eintreten ins Möhriversum.

Die Möhrchen hauen hier zwei mal zwei Tickets für dieses Jahr raus. Wer die haben möchte, hinterlässt hier bis zum 31.07.2019, 12:00 Uhr, unter Abgabe einer gültigen Email-Adresse einen Kommentar. Sollten das mehr als nur zwei tun, entscheidet wie immer Random.org, wer wild mit den Möhren tanzen darf. Viel Glück!

Für jene, die sich nicht auf ihr Glück verlassen wollen, gibt es natürlich auch auf regulärem Wege Tickets.

Wir sehen uns zu einem Drink aufm Dance. \o/

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk @ Meeresrausch Festival 2019

Meeresrausch Festival ist, wenn wir als Potsdamer auf Usedom fahren, um dort Freunde aus Wien, Köln, Hamburg, Nürnberg und Leipzig zu treffen, die wir ohne Internet womöglich niemals kennen gelernt hätten und die dort auch wegen uns hinkommen. Da sitzen dann 20 liebe Menschen im Alter von 20 bis 45 Jahren zusammen und wir sind alle außerordentlich cool miteinander. Feiern, lieben und tanzen zusammen, haben eine gute Zeit. Vielleicht die beste des Sommers. Vielleicht die beste des Lebens. In jedem Sommer. Und dann haben wir auch noch das Glück, dort für alle Auflegen zu dürfen. Die beste Zeit des Sommers. Bisschen House, bisschen melodischen Techno, bisschen Pop, bisschen Pfeffi, Klassiker, Pop, weil es keinen Vodka gab und jede Menge Tin Gonic. Ein wunderbar toller Morgen, mit Menschen, die tanzen wollten und irgendwie genau so viel Bock hatten, wie wir. Das wahrscheinlich beste Festival der Republik. War, wie immer, unfassbar schön. Wirklich. Sehen uns 2020. Mit ganz viel Liebe.


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Tracklist:
gibt es keine, wobei wir sie haben. War mega! Beste Festival, wo gibt.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Offene Luft 2019

Rudi hatte gestern wie auch schon in den letzten Jahren am 1.Mai zu einem Treffen von Freunden und Bekannten in der Brandenburger Pampa geladen. Dort wurde dann gepicknickt, geschnackt und etwas Musik gehört. Das Wetter war exzellent, die Musik war es auch. So haben wir einen wunderschönen Mainachmittag gehabt und nebenbei dazu passenden Techno gespielt. Wäre der ein Wein, würde man ihn wohl „lieblich“ nennen. Schön war’s.


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Das Kraftfuttermischwerk – Flamingo Beach

Es ist jetzt gut acht Jahre her, dass ich das letzte Mal ernsthaft musiziert habe. Ich hatte lange keine Lust und stand auch keineswegs unter Druck irgendwas produzieren zu müssen. Hier mal einen Beat, da mal eine Melodie, ansonsten hatte das Leben in den Jahren andere Aufgaben für mich. Ich wusste allerdings immer, dass sich das auch mal wieder ändern würde.

So ging ich zu Beginn des Winters in den Keller, sammelte mein altes Equipment zusammen, sortierte es und kaufte noch ein bisschen Zeug, das ich halt so haben wollte, dazu und puzzelte mir ein kleines aber wohl feines Studio zusammen. Seit Januar läuft in diesem nun regelmäßig Musik – und ich habe nicht wenig Bock, wieder was zu machen. Ohne mir dabei Stress zu machen und ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Fest steht nur, dass es eine Reise wird, an deren Ziel irgendwann in diesem Jahr ein neues Album stehen wird und das es dazu den ein oder anderen Live-Gig geben wird.

Und ich werde das Dingen nicht allein, sondern gemeinsam mit Brudi Stoeher machen. Hier derweil hin und wieder Snippets von dem, was wir da so aus den Gerätschaften holen. Bis dahin genießt die Sonne am Flamingo Beach.


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Shutter Island, Leipzig, 29.12.18

Geliebter Jahresabschluss, CCC in Leipzig, Shutter Island. Mal wieder alles ganz anders gespielt als geplant. Sehr viel aufgeregter. Dann einfach fließen lassen, was soll’s? Tunes gespielt, die ich mitunter seit vielen Jahren liebe. Kaum einen davon bisher noch nicht gespielt. Alles dabei. Ambient, Chill Out, Bass, Drum & Bass, langsamer 4-to-the-Floor, selbst Psybient hat sich irgendwie dazwischen geschlichen, Post Malone und gar Karussell – und die wollte ich mit genau diesem Song schon immer mal dabei haben.

Und so könnte das hier der vielleicht bunteste Mix sein, den ich je aufgenommen habe. Schön war es wieder einmal. Menschen treffen, die man lange nicht gesehen hat. Spaß haben. Freudig grinsen. Schön halt, ihr wisst schon.

Hier mein akustisches Potpourri des Abends mit ziemlich wilder Tracklist. Aber wo, wenn nicht dort?


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Tracklist:
Kraftwerk – Kometenmelodie 1
Josh Leake – Dusk To Dawn
Niklas Paschburg – Oceanic (Falty DL Remix)
Bloc Party – Where Is Home? (Burial Remix)
3ST vs. Dash – Nightshift
a l e x – I need to paint my walls
delayde – To Breathe
Uncertain Voices – When I Was Little
Boards of Canada – Everything You Do Is a Balloon
RY X – YaYaYa
Ulrich Schnauss, Tigerskin – Love Went Without Saying 
Post Malone, Swae Lee – Sunflower
Ruck P – Gratitude
Birocratic – Belly Breathing
Sidi – R. Winter
Louk x Yasper – Captain Calvin
Niklas Paschburg -Spark
Blind Mice – Harbour
Diskret – Odes
Nightfang – Is This the Way
Bronski – Think ‚Bout It
Orthodox – Moments
IRONIXX – More Than Anything
Loomis & Jones – The Metal Serpent
S’Hill – Starry Night
Phoria – Melatonin
Dachshund x Karussell – Als ich fortging, V2e
Warmth, Faidel – Stray Lights 
Audialist – Sunset Sessions
Green Beats – Soul of Wind 
Bush – Letting The Cables Sleep (The N.O.W. Remix)
Azaleh – Submerged
Pensees x Quok x Jan Amit – Anatomy
Post Malone – I Fall Apart
Ash Walker – Outsider
James Brown x Portishead
Shed – The Bot
Burial – Unite

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