War ich vor ein paar Jahren mindestens ein mal monatlich zu Psy Trance tanzen, hat sich das fast gänzlichst verflüchtigt. Zum einen hat sich der Sound in eine Richtung entwickelt, die mir nicht liegt, zum anderen hatte die Qualität dann auch die Quantität der Partys stark nachgelassen. Wie auch immer.
Es gab über die Jahre hinweg allerdings immer 2-3 Veranstalterteams in Berlin, die immer gute Partys auf die Beine gestellt haben, eines derer ist für den Frühlingszaubertraum verantwortlich. Dort habe ich schön mehrfach Musik spielen können und nach dem die jetzt eine etwas längere Pause gemacht haben, gibt es jetzt, am Samstag den 09.04 endlich wieder ein Stelldichein der Berliner Fraggles mit Stampfgarantie. Wer da schon mal war, weiß das die ohne weiteres bis Sonntagabend durch rocken werden. Wer zumindest bis Sonntagmorgen bleibt, kann mir von 06:00-07:00 auf dem Chill-Deck „Hallo“ sagen, wo ich live spielen werde.
Ich haue mal 3×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung raus. Wer also Bock auf einen akustisch- visuellen Trip in Nachtlänge hat, kann das bis Dienstag in den Kommentaren äußern. Wer die Plätze bekommt entscheidet der Zufall.
Willy von Dress like Machines hat drüben bei sich eine bisher kleine aber durchaus feine Podcast Serie am Start, für die er von wechselnden Leuten Mixe schustern lässt. Ausgabe 5 war für mich gedacht, weshalb ich diesen Mix bei ihm abgegeben habe. Dafür habe ich mich quer durch die akustischen Frühblüher gewurschtelt, und auch die vergangener Frühlinge nicht gerade stiefmütterlich behandelt.
Hier, haben sicher schon einige mitbekommen, dass die #tassebier der quasi offiziell alkoholisierte Offline-Klub einiger Onliner aus Twitter, Facebook und Bloggohausen ist. Diese findet nun am Freitag im Rahmen der Transmediale in der Berliner C-Base als De-Luxe Ausgabe statt.
Mit am Start sind die Platten-auf-die-Teller-Leger Tanith, Saetchmo, Marinelli und Tom Freeze. Ich werde den Live-Part übernehmen und versuchen nicht all zu sehr an der Handbremse zu rütteln, was ganz sicher nicht einfach, aber durchaus überraschend sein könnte. Weil es nämlich sein kann, das ich etwas mache, was gar niemand erwartet nicht. Aber ich bin mir noch nicht sicher – ich müsste mal damit anfangen, mich irgendwie vorzubereiten. We will see.
Eintritt kostet genau gar nichts, weshalb das Nichtkommen für Berliner auch nur schwer entschuldbar wäre. Auch wenn Kode 9 zur Hyperdub Labelnacht im Berghain aufspielt.
Es muss fast 10 Jahre her sein, dass ich das letzte Mal ein House-Set aufgenommen habe. Ich habe auch ewig keinen gespielt – meistens langweilt er mich. Dachte ich. Als ich aber gestern die Wikipedianer sah, dachte ich nach kurzem Dubstep-Anriss, dass das wohl der passende Sound wäre und hab irgendwann auf Record geklickt.
Also gab es House und hinten raus dann doch wieder etwas dubbige Spielerrein. Außerdem jede Menge kleiner Melodien und fast ein wenig Trance. Hach!
Und wenn ich dieses Set jetzt höre, bin ich ein wenig freudig erregt. Der kann was, der House. Ich hab zwar blöderweise der Wighnomy Brothers „Draw Halycon Days“ derbe abgewürgt, ansonsten aber gefällt mir diese Runde hier außerordentlich gut. Und das sage ich nicht sonderlich häufig über meine Sets.
[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/10_Jahre_Wikipedia_at_Homebase_Lounge_Berlin_-_15012011.mp3]
(Direktdownload)
Tracklist:
Absense – Good Love
Wighnomy Brothers & Robag Wruhme – Draw Halycon Days
Gui Boratto – No Turning Back (Wighnomy’s Likkalize Love Rekksmi)
Minilogue – Seconds (Thermalbear ReThink Remix)
Arnaud Rebotini – Cm (Chloé Remix)
Ryan Davis – Roads (Original Version)
AFMB – Backup Days
Michael Mayer – Picanha Frenesi
Talking Props – Walking on White Sands
Shinedoe – Higher (DJ Madskillz Remix)
Gabriel Ananda – Coconut Blues
Robert Babicz – Zero (Davi Remix)
Robert Babicz – Take it Deep
Ado & Heiko Voss – Walk Over
Falko Brocksieper – Frantic Formula
Salz – Riley Reinhold-Get A Splash (Salz. Dub O Lution Remix)
Tremsch & Metzler – 20 Toes (Salz Dubbing in the North See Remix)
Scsi-9 – Telpyi Dym
Kontrast – Grey Skies to Blue
Dapayk & Midnight – Emergency
Five Green Circle – Verse 2the Chorus (Salz Remix)
Brendon Möller – Mainline
Pablo Bolivar – My Favourite Colour
Delta Funktionen – Nebula
Milch, die Zweite. Ich habe im letzten Frühjahr schon ein mal mit Renè den Tech-Floor von Milch im Rosis bespielt. Dieses Mal nun im ://about blank, Berlin. Start ist 23:59 Uhr und so wie es aussieht teilen wir beide uns wieder einen Floor. Wieder Techno. Ich werde mal noch den Rudi Stöher mitbringen falls wir alten Männer es nicht über die Zeit schaffen sollte, wo von ich natürlich nicht ausgehe.
Mir wurden 50 Gästelistenplätze zugesagt. Wer also in Berlin sein sollte und mal gucken will, wie es klingt, wenn in dem alten Leichenschauhaus der Charité Musik erklingt, kann das nach einem Kommentar hier rein ohne weiteres und kostenfrei tun.
Ich hatte im Dezember auf dem 27c3 wieder das Glück, mein DJ-Set visuell von Protobeama fALk begleiten zu lassen. Der hat davon 45 Minuten aufgenommen und ins Netz gestellt. Aufgrund der Userfreundlichkeit, habe ich das noch auf Vimeo abgelegt. Das Original MP4, bei dem die Qualität natürlich eine bessere ist, liegt hier.
Musikalisch ging es einmal durch die Tiefen des Dubtechnos mit allerhand Klassikern.
Tracklist:
Das Kraftfuttermischwerk & Bastai – Runaway (Vox Edit) feat. Bastai
Pablo Bolivar – Escape Of Galaxy Five (Djorvin Clain Deep Constructed)
Quantec – Swayings
Salz – Riley Reinhold-Get A Splash (Salz. Dub O Lution Remix)
Fluxion – Waves (Solar Constant Mix)
Rhythm & Sound – Mango Drive
Rhythm & Sound W/Jennifer Lara – Queen in My Empire
Rhythm & Sound W/Cornell Campbell – King in My Empire
Rhythm & Sound with Paul St. Hilaire – Free For All
Paul St. Hilaire & Rene Lowe – Faith (Vox)
Echo_™ – Dub is the law
Dubsuite – Schlafschlauch
Roberto Bardini – Protest 09 (Original Mix)
Marko Fürstenberg – Espenhain
Radio Slave – Neverending
Beat Pharmacy Featuring Coppa – Rooftops (Minilogue’s Taqism Rmx)
Dom – Fackeln im Sturm (Original Grungerman Mix)
Kollektiv Turmstrasse – Slow Motion
Karraskilla – Tren Siete (Brendon Moeller Remix)
Silicone Soul – Hurt People (Bearweasel Remix)
Pablo Bolivar – Out Of Place (Original Mix)
Falko Brocksieper – Frantic Formula
Der geschätzte Herr Saetchmo hat in seiner gestrigen „Echochamber“ Ausgabe, die Ihr sowieso immer hören könnt, das „Ende der Kirschallee“ in die Mische genommen, was mich außerordentlich freut, denn ich wollte schon gerne mal wissen wie sich die Tracks in einem Mix machen. Gut, wie ich finde.
So. Es ist nicht ganz einfach ein Album alleine zu machen, wenn man das bisher immer zu zweit getan hat. Andererseits schenkt genau das einem verdammt viele Freiheiten und man kann eben auch einfach mal genau das machen, was man immer schon wollte. Ohne Angst vorm Stopzeichen der Klischees, weg von Schubladen, manchmal auch kurz mit dem Heck den Kitsch anstoßend, ohne den es „Am Wolkenberg“ oder den EFTB Remix nie gegeben hätte. Einfach nur Dinge vom Herz über den Kopf in den Arm in die Maschine drehend. Liebend. Lachend. Vorne leise, nach hinten raus laut.
Das hier ist es wohl, mein Solo-Album und hat alles dabei, was ich schon immer – und ganz besonders im letzten Jahr – mochte. Dubbige Offbeat-Pianos, die kleinen Melodien, die ich schon immer so liebte und auch ein bisschen kitschige Akkorde. Leise – nicht nervend. Downbeats, Dubtechno, 2-Step. That’s me. Und ich habe keine Ahnung, ob das so irgendwer auch nur annähernd so mögen wird, wie das ganze alte Zeug – und es ist mir egal. Ich habe dieses kleine Album in 10 Wochen zusammen geschraubt, weil ich so lange vorher nichts Konstruktives mehr gemacht hatte, weil ich es so wollte, und weil ich genau dann am besten bin, wenn ich etwas unter enormen Zeitdruck machen muss. Ich habe es darauf angelegt – ganz bewusst. Es sollte ein Härtetest sein. Für mich. Für Euch.
Das Kraftfuttermischwerk hat einen neuen Sound in der Pipeline und obwohl ich im Laufe diesen Jahres so einige Nachfragen bezüglich einer VÖ hatte, bringe ich ihn hier – und nur hier. Weil dieses Blog eines meiner Babys ist, weil Thinner tot zu sein scheint und weil ich mit anderen Netlabels irgendwie schwer tue. Mit physisch veröffentlichenden sowieso.
Mit dabei – das ist mir wichtig – sind dann doch andere, weil ganz alleine macht das alles ja doch keinen Spaß. Bastai, mit seiner mir die Gänsehaut über den Körper jagenden Stimme, P.Laoss als Remixer, den ich schon immer mal haben wollte, und Rudi Stöher, mit dem ich viel mehr machen könnte, wenn der nicht so verdammt nervöse Finger hätte, die gerne mal jeglichen Kontext auf nimmer Wiedersehen in die Effekte jagen.
Das Soundcloud-Set geht auf Tobis Label TFE Records. Und ihr tut gut daran, nicht nur den ersten Track anzuklicken, was ja wohl viele gerne tun. Das Foto des Covers ist von mir, die Typo von Renè.
Das ganze geht raus unter CC-Lizenz. Weil das genau so immer schon sein sollte. Auch ohne Netlabel. Und ich habe im Moment nicht die geringste Ahnung, wie ich das Ding nur annähernd adäquat live umsetzen kann. Aber da fällt mir was ein.
Habt Spaß. Liebt. Lacht. Lebt. Eine frohe Jahresendwoche für Euch alle!
Ich glaube es selber noch nicht so ganz, aber ich bin dann soweit und das genau 23 Stunden bevor es eigentlich so sein müsste. Vom Timing her ist das quasi schon mal perfekt – morgen kann man sich auch noch einige andere Dinge machen.
„Am Ende der Kirschallee“ wird die Kiste heißen, kommt mit 10 Tracks und unter CC-Lizenz. Morgen 18:00 Uhr, pünktlich zur Bescherung damit es auch ja keiner mitbekommt.
Heute ist ein optimaler Tag Geschenke zu machen. „Fear. Love. Hate. Pain.“ Irgendwie fällt mir zu mir jetzt auch nicht mal so ein Text ein, wie die Türchen der Kollegen sie bekommen haben und die zu schreiben mir in den letzten Tagen wirklich außerordentlich Spaß bereitet hat.
Also belasse ich es dabei zu sagen, dass es nun zum vierten Mal die Tickets für eine Zugreise durch die Täler des deepen und dubbigen Techno gibt mit kurzen Zwischenstopps auf unbekannten, aber sehr netten Bahnhöfen. Das Ding aufzunehmen war nicht ganz einfach, ich hatte einen schweren Migräneanfall und musste zwischendurch zwei mal kotzen gehen, auch wenn das keiner wissen will. Hören kann man es hoffentlich nicht. Aber es musste eben an genau dem Abend aufgenommen werden, weil ich immer alles auf den letzten Knopf mache und der Mix unbedingt heute kommen sollte, was sonst eben nicht geklappt hätte.
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