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Kategorie: Kopfkinomusik

Die Ärzte bei den Toten Hosen

Zum 40. Bandjubiläum haben sich die Toten Hosen einfach mal die Ärzte eingeladen und die dort in Düsseldorf ein wenig zocken lassen. Am Ende performen sie zusammen „Schrei nach Liebe“ und „Blitzkrieg Bop“. Ganz geil eigentlich.


(Direktlink, via Testspiel)

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Mix: Kraftfuttermischwerk at Meeresrausch Festival 2022

Es muss 2013 das erste Mal gewesen sein, als ich auf dem Meeresrausch Festival spielte, glaube ich. Ich verliebte mich instant in dieses kleine Festival in Peenemünde auf Usedom und in die Meute, die es veranstaltet. Seit dem bin ich jedes Jahr dort, spiele meine Slots und genieße diese Wochenenden sehr. Mittlerweile zusammen mit Rudi, meiner Familie und in jedem Jahr einer noch größer werdenden Gang, die mit uns gemeinsam dort hinfährt.

Die letzten beiden Jahre ohne Meeresrausch waren sehr unschön. Man versuchte im Rahmen der Möglichkeiten irgendwelche Alternativen zu schaffen, aber auf dem Kinkerlitzchen blieb es dabei immer still. Und eine Festivität ohne das Kinkerlitzchen ist nun mal kein Meeresrausch.

Und dann stehst du da Sonntagmorgen um 0900 und stellst fest, wie schnell du vergessen hast, was wirklich laute Musik in dir und anderen auszulösen vermag. Das pure Glück.

Ich habe mich in den letzten beiden Jahren durch Mix um Mix gehört und bei diesem oder ähnlichen Sound auf dem Rad immer gedacht, „ja ganz nice und so, aber…“. Dann stehst du da inmitten der Funktion One, drehst die Monitore runter, die dir viel zu laut erscheinen und spürst, dass diese Musik nicht zum Radfahren gemacht wird, sondern um dazu zu tanzen. Ganz, ganz laut! Ich hatte das fast vergessen und dieses Gefühl, wenn der Bass dir die Magengrube massiert, hat mir gleich weg so was von in den Arsch getreten. Habe alles daran sofort wieder geliebt. Gänsehautmomente in Serie – und das Lächeln der anderen. So unfassbar schön. Auch wenn mir für fünf Tage am Stück einfach ein bisschen die Routine fehlt, wie ich feststellen musste.

Es war jetzt das 10. Meeresrausch Festival. Mögen noch mindestens 10 weitere dazu kommen! Der Termin für 2023 steht. Ich gebe Bescheid, wenn es Karten geben wird. Bis dahin bleibt dieser Mix an einem am Ende sonnigen Sonntagmorgen mit jeder Menge Glück, jeder Menge Lächeln und ganz, ganz viel Liebe bei allen Beteiligten. Es. War. So. Schön! Danke dafür. Was für Momente, ey!

(Und man möge uns entschuldigen, dass wir nach einem Update vergessen hatten, die Jog Wheels neu zu kalibrieren. Die waren die Lautstärke auch nicht mehr gewöhnt, ließen sich dann aber nach zwei Aussetzern zum Durchhalten motivieren.)

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Video: Fungo One – Schon OK

Sunny Boom Bap Vibes aus der Nachbarschaft. Fungo One mit neuer Single samt neuem Video. HipHop, nicht Deutschrap, wie ich ihn immer noch sehr gerne mag. Schön classy. Und ich weiß ja, die jungen Leute wollen immer Singles und dafür dann viele Plays auf den Streamingdiensten, aber bei dem Output, den der Mann regelmäßig liefert, wäre es jetzt dann hier auch endlich mal an der Zeit für ein Album, wie ich finde.


(Direktlink)

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Ein achtstündiger Mix von DJ Hell und DJ Disko aus dem Berliner E-Werk 1994

Das E-Werk in Berlin hat in den 90gern den Techno für mich endgültig zur echten Liebe gemacht. Nachdem das alte Matrix damals dicht gemacht hatte und später als ziemlich ordinäre Großraumdiskothek an der Warschauer Straße eröffnete, suchte ich nach für mich passenden Alternativen. Tresor war nice, WMF ziemlich geil, Elektrokohle in Lichtenberg ziemlich beschissen. Auch weil da nicht wenige BFC-Hools ihre Lines zogen und mit solchen Leuten wollte ich schon damals nicht feiern. Also E-Werk. Immer wieder E-Werk. Ich habe da wirklich legendäre Nächte verbringen können. Und legendäre Sonntage auf dem Parkplatz sowieso. Weiß gerade nicht, was davon ein höheres Legenden-Potenzial haben könnte. Jedenfalls hat ein Kid Paul damals nicht auf dem Parkplatz, sondern in der so für mich unfassbar anziehenden Halle gespielt. Alles hat vibriert, Zucken durch Nebel, der Geruch von Schweiß und von ganz viel Liebe. Ich war davon komplett überwältigt und ging dann so oft, wie es halt ging. Bis der Laden 1997 dicht machte. Um die Zeit band mich der Psytrance an mich, den wir damals „Goa“ nannten und machte die alten Grandes Dames der Berliner Clublandschaft für mich ein bisschen obsolet. Aber wenn mich auch heute noch wer fragt, was für mich den 90er-Techno in Berlin definiert, antworte ich instant: „E-Werk“. Auch wegen der Chill Outs beim Chromapark.

Jedenfalls hat irgendwer seine Mix-Kassetten durchforstet und dieses sehr schmackhafte und 8 Stunden lange Set von DJ Hell und DJ Disko gefunden, das am 10.12.1994 aufgenommen wurde. Einen Tag nach meinem 18. Geburtstag. Ich weiß, dass ich da unbedingt hin wollte, war aber am Vorabend aufgrund meiner Geburtstagsfeier so dermaßen besoffen, dass ich das einfach nicht schaffen konnte. Aber schön, das 27 Jahre später dann doch noch mal zu hören zu bekommen. Genau das ist der Sound, der es mir damals so hart zu geben wusste. Der das E-Werk für mich klanglich definierte. Es ist einfach alles dabei, was zu dieser Zeit gespielt werden musste und unendlich klatschende 909 Hi-Hats. Schön. Während ich den hier so höre, kann ich das E-Werk riechen.


(via Rave Strikes Back)

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