„When your summer tours end, so you’re testing out some new material on a fox — and they come back for an encore.“
(Direktlink, via BoingBoing)
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Zum Inhalt springen„When your summer tours end, so you’re testing out some new material on a fox — and they come back for an encore.“
(Direktlink, via BoingBoing)
Ich hatte im Sommer das wahrliche Vergnügen Kummer an einem Freitagabend auf der verhältnismäßig kleinen Seebühne in Lärz sehen zu können. Das war der totale Abriss inklusive Moshpit und kollektiven Ausrastens. Ich halte „Kiox“ immer noch für ein wahnsinnig gutes Album, kann es aber selten hören, weil es bei mir einfach immer instant schlechte Laune macht. Weil die Welt aktuell halt, wenn man es genau betrachtet, ganz schön scheiße ist und Kummer mit diesem Blick auf sie ziemlich ehrlich ist. Machen wir uns nichts vor.
Seine Welthassvibes tauscht er auch in seinem letzten Song nicht gegen Optimismus oder Hoffnungsfantasien und der knallt trotzdem oder genau deswegen. Vielleicht auch gut, dass das nun sein letzter sein wird – so viel Schlechtlaunigkeit ertrage ich auf Dauer nicht. Zur verschobenen und deshalb erst noch kommenden Kiox-Tour muss ich trotzdem. Weil das bestimmt ballert wie die Sau. Und wenn es ein letztes Mal ist. Alles wird gut? Nein. Aber dann wenigstens mit Kummer.
Einen Kommentar hinterlassenEine schon vier Wochen alte Kurzdoku von Arte Tracks, die zeigt, wie internationale Musikproduktionen heute auch laufen. Kam heute erst dazu, das zu sehen und finde das wirklich sehr interessant.
3 KommentareProduzent PVLACE (Denis Berger) hat aus seinem Schlafzimmer in Heilbronn die Basis für Platin-Hits in den USA komponiert. „Loop Producer“ wie er bilden inzwischen das melodische Rückgrat der US-HipHop-Welt. Viele davon sind aus Europa.
Denis Berger alias PVLACE ist neben Cubeatz einer der ersten, die mit ihrem melodischen Talent genau den Nerv der US-Producer treffen und sie seitdem monatlich mit dutzenden Minikompositionen für riesige Hits beliefern. Sein Chef ist niemand geringeres als Southside, Gründer der 808 Mafia und Miterfinder des Trap-Sounds. Durch seine Connections kommen Bergers Melodien in die Studios von Migos, Young Thug, Suicideboys und viele andere.
Neuer isolatedmix bei ASIP, für den R.A.D.E Breaks, Drum’n’Bass-Tunes, Ambient, Bass und etwas Dubstep zusammenbringt. Und dann brutzelt auch die 303 mal durch. Akkurat gemixt. Einer dieser Mixe, wie sie viel zu selten gemacht werden. Läuft hier seit gestern in Heavy Rotation.
Tracklist:
01. Reagenz – Ä
02. Carl Sagan – The Pale Blue Dot
03. A Positive Life – The Calling (Loved ‘Ub Mix)
04. Om Unit – Rolling Stock
05. I:Cube – Le Dub
06. Ruckspin & Quark – Sunshine
07. Reso – Namida
08. Jaguar – Odyssey
09. Lone – How Can You Tell
10. MOY – Megatherium
11. Toke – Coast Line Thoughts
12. Long Island Sound – Shadows From Nowhere
13. Will Silver – We Can Talk|
14. Orbital – Belfast
15. Baile – Amae (Sasha Fabric 1999 Mix)
16. Barker – Paradise Engineering
17. R.A.D.E – Witch U
18. R.A.D.E – Touch Forever
The Kiffness‚ neuer Remix-Tune. Dieses Mal in Kollabo mit dem Techno Horse und dessen Gummihuhn.
Einen Kommentar hinterlassenUnser aller Lieblingsklavierspieler Nils Frahm hat für den 03.12.2021 ein neues Album mit dem Titel „Old Friends New Friends“ angekündigt, das auf Leiter erscheinen wird, dem Label, das Frahm zusammen mit seinem langjährigen Manager erst im letzten Jahr gegründet hat. Aus diesem Album erschien heute schon mal vorab die Single „All Numbers End“. Na das passt doch so gut wie fast nichts anderes in die kommende Adventszeit. Und natürlich freuen wir uns alle ob der 95 sekündigen Single auf deutlich mehr.
Old Friends New Friends ist eine Sammlung von 23 Klavier-Stücken, die zwischen 2009 und 2021 aufgenommen, jedoch bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht wurden. Weder ein völlig neues Werk noch eine einfache Compilation bestehender Stücke, spiegelt es laut Frahm „eine Anatomie all meiner Arten und Weisen, Musik zu denken und zu spielen“ wider. Dabei fügt er augenzwinkernd hinzu: „Vielleicht könnte man sagen, dass es ein Album ist, an dem ich über zwölf Jahre gearbeitet habe und nun endlich genügend Material hatte, um es zu veröffentlichen?“.
Old Friends New Friends wurde von Frahm während der Pandemie zusammengestellt, als er die Zeit nutzte, um seine Archive aufzuräumen und Ordnung in die Mengen an Aufnahmen zu bringen, die sich über die Zeit angehäuft hatten. Nachdem er seine Lieblingsstücke ausgesucht und in einem Durchgang angehört hatte, verstand er, dass sie gemeinsam ein „völlig neues Spektrum der Freiheit für mich eröffnen. Ich vergaß, dass manche Stücke zehn, manche nur zwei Jahre alt sind, und dass sie alle auf unterschiedlichen Klavieren aufgenommen wurden. Mir fiel auf, wie sehr ich solche Alben, als Fan, liebe. Bei vielen meiner Platten gibt es den Moment, wo man denkt, ‘Das ist das Kernstück‘, aber hier brauchte ich das nicht. Es fühlt sich trotzdem noch an wie meine Welt, und ich bin froh darüber, dass diese einzelnen Elemente nun ein großes Ganzes ergeben. Es war als würde ich Blumen einfach in eine Vase stecken, um dann zu bemerken, dass es so genau richtig aussieht.“
Ich hatte hier ewig keine Deep Heads Sachen mehr drin. Zum einen passiert doch deutlich weniger als vor noch ein paar Jahren, zum anderen habe ich mich ein wenig von dem Sound entfernt. Jetzt aber erschien nach Jahren die Smokin‘ Sessions Vol.2, für die kein Geringerer als Synkro den begleitenden DJ-Mix geliefert hat. Da dachte ich, dass wäre doch mal wieder ein Grund da rein zu hören. Und kiek an, ich wurde nicht enttäuscht. Irgendwo zwischen deepem Dupstep, Future Garage und neuerdings – natürlich – auch LoFi-Anleihen wabern die Bässe durch akustisch irgendwie herbstliche Atmosphäre. Mag ich. Zum Stream und/oder Download bei Bandcamp.
Einen Kommentar hinterlassenWenn man sich das Feiern nicht vom Regen verwässern lassen will, muss man halt erfinderisch sein. Und manchmal ist das gar nicht so schwer.
Ein KommentarKeine Ahnung, ob das tatsächlich Lego-, irgendwelche anderen Klemmbausteine oder gar nur digitale Arbeiten sind, aber Adnan Lotia kreiert ikonische Plattencover in Lego-Optik nach und da mag ich nicht nur die Idee, sondern auch die Ergebnisse.
(Danke, Jan!)