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Kategorie: Kopfkinomusik

Alicia Keys’ Tiny Desk Concert

Die wundervolle Alicia Keys spielt für NPR ein Tiny Desk Concert – und ich habe instant Gänsehaut. Wie verdammt gut sie ist. Und die Band. Und der Rahmen dafür. Alter! <3

This performance was recorded on Feb. 12, 2020. We will continue releasing Tiny Desk videos of shows that had already been taped. In light of current events, NPR is postponing new live tapings of Tiny Desk Concerts. In the meantime, check out Tiny Desk (home) concerts! They’re recorded by the artists in their home. It’s the same spirit — stripped-down sets, an intimate setting — just a different space.

June 17, 2020 | Abby O’Neill — On a brisk February morning, Alicia Keys, full of effervescence, entered NPR through the loading dock wearing a canary yellow faux fur coat. During our ride to the fourth floor, she joked about how she hadn’t been invited to play at the Tiny Desk. That, of course, wasn’t exactly true. We worked on and off for years to make this moment happen, and I can say wholeheartedly that it was worth the wait.

Alicia Keys has an aura that you can sense the second she enters a room, or in my case, an elevator. She radiates compassion and kindness. This spirit is the key to Keys’s songwriting, which is rooted in introspection and mindfulness.

As she approached her piano, a bit surprised at the amount of people in the room, she smiled and remarked over her shoulder, „Gee, the Tiny Desk is tiny!“ She kicked off the set with an uncanny ode to combat the darkness of this moment in American history: „Show Me Love,“ a single she released in 2019. No one could have predicted then how much her lyrics and musical healing would be crucial during this emotionally fraught time of unprecedented political and racial unrest, heightened by three months of quarantine due to a global pandemic.

The stand-out moment during her Tiny Desk was the premiere of „Gramercy Park“, a song from her upcoming self-titled album, ALICIA, which is set to be released this fall. It’s one of those timeless songs that will transcend radio formats and genres, with lyrics that address how utter selflessness and worrying about making everyone happy but yourself can throw your own center askew. The song’s spiritual refrain is sure to be a sing-along moment for the rest of Keys’s career.


(Direktlink, via Kottke)

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Doku: Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist

Wenn ihr den Soul so sehr wie ich mögen und irgendwann bis zum 25.08.2020 mal 53 Minuten Zeit haben solltet, schaut euch diese Doku an. Musikgeschichte.

1957 steckten die USA mitten in einem der düstersten Kapitel ihrer Geschichte: Die Hautfarbe entschied darüber, in welchen Hotels und Restaurants gewohnt und gegessen werden durfte – auch die Benutzung von Sanitäranlagen wurde durch die Rassentrennung reglementiert. Dunkelhäutige Menschen wurden als minderwertig betrachtet – obwohl die Sklaverei offiziell längst abgeschafft war.

Genau zu dieser Zeit sorgte ein weißes Geschwisterpaar aus den Südstaaten für eine historische Wende: In Memphis, einem der hermetischsten schwarzen Ghettos der späten 50er Jahre, gründeten Jim Stewart und seine Schwester Estelle Axton das legendäre Plattenlabel Stax Records – und holten schwarze und weiße Künstler gemeinsam ins Studio. Das Ergebnis: unvergessliche Hits von internationalen Stars wie Otis Redding, Isaac Hayes, Sam & Dave und William Bell. Doch wie konnte eine kleine Plattenfirma in Memphis zu einem der berühmtesten Labels der Welt avancieren? „Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist“ blickt zurück auf das fantastische und wechselhafte Schicksal der Plattenfirma, die zum Sprachrohr der schwarzen Bürgerrechtsbewegung wurde und dabei eine neue Musikrichtung aus der Taufe hob.


(Direktlink, via Sascha)

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Der United States Postal Service widmet den vier Säulen des HipHops vier Briefmarken

Die us-amerikanische Post hat verlautbart, dass sie ab dem 1. Juli 2020 vier neue Briefmarken raushaut, die sich jeweils einer der vier Säulen des HipHops widmen wird: dem MC-ing, dem B-Boy-ing, dem DJ-ing und dem Graffiti-Ding. Find ich gut.

In 2020, the U.S. Postal Service celebrates hip hop. Since its inception more than four decades ago, the electrifying music, dance, and art movement has profoundly influenced American and global popular culture.


This pane of 20 stamps features Cade Martin’s photographs depicting four elements of hip hop: MCing (rapping), b-boying (break dancing), DJing, and graffiti art.


(via Ron)

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Heute, 17:00 Uhr: der letzte Meeresrausch Stream

Letztes Wochenende hätte eigentlich das Meeresrausch Festival in Peenemünde stattfinden sollen, was aus den uns allen bekannten Gründen nicht ging. In der Woche davor war ein Teil der Crew dennoch auf dem Festivalgelände, hat eine Mini-Version des Meeresrausch aufgebaut und jede Menge DJ-Sets per Video aufgenommen. Der letzte Stream für dieses Jahr. Dieser sollte dann eigentlich letzten Sonntag laufen, was wegen technischer Probleme allerdings ebenfalls ausfallen musste. Heute probieren sie es nun erneut und hoffentlich mit Erfolg. Start ist 17:00 Uhr und das Ganze läuft mit Bild und Ton bis kurz vor Mitternacht. So ist auf jeden Fall mein musikalisches Abendprogramm schon mal ganz klar definiert. Ich habe mir sagen lassen, dass das sehr schön werden wird.


(Direktlink)

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Moby spielt im Anzug auf dem Bett sitzend ein DJ-Set

Moby hat gestern anlässlich des Record Store Days einen Livestream mit einem DJ-Set bespielt. Das ist nicht so ganz mein Sound, aber ich mag den Style im Anzug auf dem Bett sitzend aufzulegen. Vielleicht kann sich das ja auch auf Festivals und in Clubs durchsetzen.


(Direktlink)

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A Soulful MixTape: Djanzy – Smiling Faces

Djanzy hat mir vor ein paar Tagen den Link zu seiner neuen Mischkassette geschickt und ich dachte, mit dem Ding warte ich mal bis Sonntag. Weil das zu nichts besser passt als einem entspannten Sonntag im Garten an dem es nichts Wesentliches zu tun gibt. So wie heute. Mit jeder Menge Klassiker spielt er sich hier bis auf zwei Ausnahmen durch den Soul der 70er Jahre und hat jede Menge Originale am Start, von denen die meisten von uns wahrscheinlich nur die Samples kennen. Schönes Ding!

(Direktlink)

Tracklist:
Intro
1. Delegation – Oh Honey (1975)
2. The Floaters – Float On (1977)
3. The Blackbyrds – Dreaming About You (1977)
4. Leon Haywood – I Wanna Do Something Freaky To You (1974)
5. East Of Underground – Smiling Faces (1971)
6. The Fatback Band – Goin‘ To See My Baby (1972)
7. The Whole Darn Family – Seven Minutes Of Funk (1976)
8. Bob James – Take Me To The Mardi Gras (1975)
9. Labi Siffre – I Got The … (1975)
10. Zapp – Be Alright (1981)
11. Barry White – Playing Your Game, Baby (1977)
12. Sylvia Strilin – You Can’t Turn Me Away (1981)
13. Johnny Guitar Watson – Superman Lover (1976)
14. Joe Thomas – Polarizer (1976)
15. Johnny „Hammond“ Smith – (1975)
16. Leo’s Sunshipp – Give Me The Sunshine – 1978)

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