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Doku: Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist

Wenn ihr den Soul so sehr wie ich mögen und irgendwann bis zum 25.08.2020 mal 53 Minuten Zeit haben solltet, schaut euch diese Doku an. Musikgeschichte.

1957 steckten die USA mitten in einem der düstersten Kapitel ihrer Geschichte: Die Hautfarbe entschied darüber, in welchen Hotels und Restaurants gewohnt und gegessen werden durfte – auch die Benutzung von Sanitäranlagen wurde durch die Rassentrennung reglementiert. Dunkelhäutige Menschen wurden als minderwertig betrachtet – obwohl die Sklaverei offiziell längst abgeschafft war.

Genau zu dieser Zeit sorgte ein weißes Geschwisterpaar aus den Südstaaten für eine historische Wende: In Memphis, einem der hermetischsten schwarzen Ghettos der späten 50er Jahre, gründeten Jim Stewart und seine Schwester Estelle Axton das legendäre Plattenlabel Stax Records – und holten schwarze und weiße Künstler gemeinsam ins Studio. Das Ergebnis: unvergessliche Hits von internationalen Stars wie Otis Redding, Isaac Hayes, Sam & Dave und William Bell. Doch wie konnte eine kleine Plattenfirma in Memphis zu einem der berühmtesten Labels der Welt avancieren? „Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist“ blickt zurück auf das fantastische und wechselhafte Schicksal der Plattenfirma, die zum Sprachrohr der schwarzen Bürgerrechtsbewegung wurde und dabei eine neue Musikrichtung aus der Taufe hob.


(Direktlink, via Sascha)

2 Kommentare

  1. Gregoa24. Juni 2020 at 12:38

    Sehr schick.

    Ist noch bis 28.8.2020 direkt verfügbar. In hoher Qualität via https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/081000/081500/081576-000-A_SQ_0_VA-STA_05062351_MP4-2200_AMM-PTWEB_1MCSUfl59r.mp4 (855 MB via https://mediathekviewweb.de/#query=stax&everywhere=true&future=true)

    Website dazu unter https://www.arte.tv/de/videos/081576-000-A/stax-records-wo-der-soul-zu-hause-ist/.

    Sollte mein Beitrag wegen der möglichen Verletzung von Urheberrechtsansprüchen zu problematisch erscheinen, sollte der diskrete Hinweis hier genügen, da mit der Verwendung eines (vorübergehenden) öffentlichen Angebots keine Verletzung vorliegt (das ist doch kaputt, dass ich meine so ergänzen zu müssen).

    Grüßchen

  2. Gregoa24. Juni 2020 at 12:41

    dass ich meine das so ergänzen zu müssen …

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