Zum Inhalt springen

Kategorie: Kopfkinomusik

Album-Stream: Stumbleine – Sink Into The Ether

Ich habe mich neulich erst gefragt, wie lange wohl das letzte Album des großartigen Stumbleine her sei. Ich sah dann nach und stellte fest: vier Jahre. Ich dachte, dass es dann ja fast mal an der Zeit für eine neue Platte von ihm wäre. Und just gestern kam die Ankündigung, dass er Morgen bei Monotreme Records seines neues Album Sink Into The Ether veröffentlichen wird. Wie der Stream verrät ist er seinem einzigartigem Sound treu geblieben. Mir fällt nichts wirklich vergleichbares ein. Irgendwo zwischen LoFi, Shoegaze und Bass landet er immer zwischen den stilistischen Zeilen. Wieder ein ganz wunderbares Album, das auf 500 Vinyl limitiert ist.

The album envelops the listener from the outset with the soft, pitched sway of “Sonder”. The track ebbs through calming shadows, showcasing Stumbleine’s warm, electronic glow and gamut of influences, with hushed hypnotic delayed sounds, vocal samples and snappy beats.

Stumbleine’s skill at blending an array of electronic timbres washes over the largely instrumental record, exemplified in “Supermodels”, with its lo-fi chorus-drenched haze building to an emotional, percussion-driven climax. Here, and scattered about the album, RnB vocals are chopped-up, but glistening a dark, dreamy hue.

A cover of the Hole song, “Malibu” features Elizabeth Heaton of Midas Fall. Her delicate, dream-like vocals waft over the hazy instrumental waves like tendrils of smoke, as they both grow ever more desperate, and slowly crash.

Elsewhere on the album tracks like ‘Lost To The World’ come together more immediately with flourishing synths and soaring backdrops overlaid by a heady bass and intricate beats, while ‘White Noise Therapy’ invokes a cinematic Tokyo-set film score peppered with playful soft pianos.

2 Kommentare

Martin Kohlstedt – SENIMB (Robag Wruhme Marowk Rehand)

Am 24. April erscheint dieser Remix, den Robag Wruhme zu Martin Kohlstedts „SENIMB“ gemacht hat und der ist ganz und gar wundervoll. Oder wie Thaddeus Herrmann bei Das Filter schreibt: „ein sanfter Slammer, wie eben nur er ihn hinbekommen kann. Da muss man das Original gar nicht kennen oder nachhören – seine Version von „Senimb“ ist ein weiterer Legostein im stetig wachsenden und alles killenden Raumschiff des Weimarers, das täglich zigfach durch die Schallmauer stößt und die Welt – pardon, den Kosmos – verändert.“


(Direktlink)

Ein Kommentar

Christopher Schwarzwalders Journey Back To The Roots

Christopher Schwarzwalder, der nicht nur in Berlin für seine deephousigen Sets bekannt ist, mit einem exzellenten Mix, der einzig aus instrumentellen HipHop Tunes der 1980er und 1990er Jahre besteht. Genau das Richtige für zu Haus.

I might do another one if you guys like it. Theres hundreds of classics in the crates! It was hard to decide.
So. Here comes the first Hip Hop Mix I’ve done in 16 Years, 80 minutes of classic 90’s Hip Hop instrumentals. Mixed on the old 1200…
The Hip Hop series. A Journey through the early days of my musical origins.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Nils Frahm – Empty

Uns aller Lieblingsklavierspieler Nils Frahm hat zum Pianoday 2020 bei Erased Tapes ein neues Album veröffentlicht, das ich mir jetzt mal in aller Ruhe anhören werde. Download bei Bandcamp.

To mark this year’s 88th day and as an acknowledgement to these unprecedented circumstances we find ourselves in, Piano Day founder, pianist and producer Nils Frahm releases a collection of eight solo piano pieces titled Empty out now.

Conceived of just before Nils broke his thumb and composed the similarly intimate solo piano album Screws, Empty is a soothing vessel of eight simple and serene pieces originally recorded as the music to a short art film he shot with his friend and film director Benoit Toulemonde. Drifting through emotions from the stark and sobering opener First Defeat, to the gently euphoric No Step On Wing and the contemplative but hopeful closer Black Notes, with its poignant minute of silence, Empty is a comforting score for these turbulent times.

“When I came back from the hospital with a broken thumb and listened to the recordings, I felt they were unfinished. I decided to put them aside and started to work on my small album, Screws.


(via Testspiel)

Einen Kommentar hinterlassen

Johnny Cash, Nina Simone, Marvin Gaye, Wu Tang Clan: Das Montreux Jazz Festival haut mal eben über 50 Streams seiner Live-Aufnahmen für umme raus

Coronavirus, Zeit füllen müssen, ohne in Depressionen zu versinken. Das Montreux Jazz Festival tut da aktuell etwas für uns und haut über 50 Streams ihrer Live-Aufnahmen so für nichts raus. Nicht ganz für nichts, denn sie wollen eine Registrierung. Nach dieser bekommt man dann dann die dortigen Auftritte von Johnny Cash, Nina Simone, Marvin Gaye, Wu Tang Clan, Alanis Morissette, RUN DMC… Da kann man schon mal ein paar Stunden verweilen. Ich fang mal mit Nina Simone an.

1.) Go to stingray.com/FREEMJF1M
2.) Enter the code FREEMJF1M
3.) Find all the Montreux Jazz Festival concerts here: stingray.com/MJF

Ein Kommentar

Mix: Das das KFMW Quarantänetape

Leudies,
ich will ehrlich sein. Mir fällt hier so allmählich, aber dennoch sehr zuverlässig so langsam die Bude auf den Kopf.

Eigentlich wollte ich das Studio heute endlich mal neu verkabeln. Und dann dachte ich heute so, „dauert eh zu lange, haste nicht wirklich Bock drauf, aber verpiss dich doch trotzdem mal wieder in dein eigentlich natürliches Habitat, löte Musik zusammen, die eigentlich nicht zusammengehört und pack nur das rein, was du, aus welchen Gründen auch immer, wirklich hart liebst“. Gesagt, getan. Ganz, ganz viele Lieblingslieder, die ich irgendwann mal gekauft, aber bisher viel zu selten bis nie gespielt habe. Jetzt halt schon. Guter Moment für genau das.

Und ihr müsst das zwangsläufig auch gar nicht verstehen. That’s just me. So fast ganz ohne Techno – und dann kommt Grungermann mit seinen Fackeln im Sturm. Weil die halt schon damals überdurchschnittlich geil waren. Ja.

Und so haben wir hier eine Mixtur aus vielem, was ich geil finde, das aber eigentlich nur wenig bis gar nichts miteinander zu tun hat.

Hasst mich bitte für den Funkstörung-Björk-Remix. Immer, wenn ich den irgendwo gespielt hatte, hassten mich alle dafür. Das soll gerne so bleiben. Ich lieb den nämlich wirklich hart! Und den Rest hiervon sowieso.

Passt auf euch auf, bleibt gesund. Bitte!


(Direktlink)

Tracklist:
Reinhard Lakomy – Heute Bin Ich Allein
Niklas Paschburg – Spark
Ash Walker – Dark Hour
Toka – Thalmor
SBTRKT – The Light (Feat. Denai Moore)
Austin Plaine – Only human
May & Robot Koch – Bad Kingdom
London Grammar – Strong
Peter Licht – Das absolute Glück
Sinéad O’Connor – Black Boys on Mopeds
Björk – All Is Full Of Love (In Love With Funkstorung Remix)
Château Flight – Camping Jazz
Scrounger – Innere Werte (Duererstuben Remix)
Haux – Seaside
Kool & The Gang – Summer Madness
Menahan Street Band – Tired of Fighting
Zero7 – In The Waiting Line
Tosca – My First
Peace Orchestra – Domination
Rae & Christian Feat. Bobby Womack – Get A Life
Pankow – Langeweile
Ton Steine Scherben – Wenn die Nacht am tiefsten ist
Radiohead – All I Need
Grungerman – Fackeln im Sturm
Muff Potter – Alles War Schön Und Nichts Tat Weh (Sonnenallee Version)
Portishead – It Could Be Sweet
Erykah Badu – Time’s A Wastin
Moderat – Versions
Apollodor – Your Heart At Mind (KOSIKK & Danis Rise remix)
Shed – Menschen und Mauern
Atjazz – Harmony
Fleetwood Mac – Little Lies
David Bowie – Helden (German Version 1989 Remix)
Manfred Krug – Sonntag
Aqua Bassino – Na Na’s Waltz
Nina Simone – Feel Good (Skyphos Rework)
Sade – Jezebel
Elisabetta Antonini – On the Road
Jan Plewka singt Rio Reiser – Halt dich an deiner Liebe fest

13 Kommentare

Wundervoll traurig: Low Lights Mix zum „Piano Day 2020“

Heute ist der 88. Tag des Jahres und unabhängig davon, welche hässliche Assoziation wir Kartoffeln zu dieser Zahl haben, hat ein Piano nunmal 88 Tasten. Daraus ergibt sich dann der alljährliche Piano Day. Klar soweit.

Hier ist’s gerade nicht ganz so schön. Häusliche Isolation fetzt nicht, der alte Diabetes-Hund hat sich gestern irgendwoher Schokokekse gezockt und musste nach einer fiesen Überzuckerung erstmal in die Tierklinik. Die Angst ist nicht klein. Sie ist alt, mittlerweile blind, hat Krebs und ist der mir liebste Hund der ganzen Welt. Ich bin ein wenig verschnupft und nicht sonderlich gut drauf. Wie auch? Bei all dem.

Nun ist es ja nicht so, dass in Moll triefende Pianomelodien diese Stimmung sehr viel besser machen könnten. Aber es ist nun mal Piano Day und so ein bisschen Traurigkeit kann man sich an diesem gerne schon mal geben. Auf das es Morgen besser wird. Danke an Low Light für dieses schöne Stück Musik.


(Direktlink)

Tracklist:
00:00 Plïnkï Plønkï – Hiraeth
04:22 Mike Lazarev – Afflicted
07:00 Olga Wojciechowska – All I Have Not Seen
11:27 Innesti – Forgotten
14:18 Klangriket & Sjors Mans – Leidseplein
18:22 Nils Frahm – Some
22:20 Ben Lukas Boysen – Only in the Dark
25:35 Ólafur Arnalds – saman
27:39 Sjors Mans – With You
30:31 S.hel – Eia Popeia
34:38 Hania Rani – Warszawa
39:55 Infinite Scale – Across the Otherside
42:03 Julien Marchal – Insight XXXVIII
43:12 Roger Eno & Brian Eno – Blonde
47:05 Yosi Horikawa – Thalfang
50:50 Piano Day Website Remix

2 Kommentare

Während der Quarantäne mit Oma ein bisschen Acid House machen

Dinge für die man eigentlich sonst viel zu wenig Zeit hat: mit der Großmutter Acid House schrauben. So wie der Ire
Joey Maguire, der während der Quarantäne seiner 85 jährigen Oma Sylvia vermittelt, dass das Knöpfe drehen eine ganz schön geile Angelegenheit sein kann, für die es keine Altersgrenzen gibt.

During the Covid19 outbreak here in Ireland I have been in self isolation with my 85 y/o grandmother Sylvia. The Sounds are from the SH101 and TR808 RolandCloud plugins.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Die Ärzte – Ein Lied für Jetzt

Bela, Farin und Rod melden sich mit diesem Lied aus der Quarantäne – und das fetzt.

Ein Lied für drinnen.
Ein Lied für Stubenhocker. Für Matratzentester. Für Couchpotatoes.
Ein Lied für Endlich-Plattensammlung-digitalisieren. Für Mal-wieder-Küche-wischen. Für Alle-Satellitensender-neu-sortieren.
Ein Lied für Die Sendung mit der Maus. Für Telelernen. Für Skype-Schulstunden.
Ein Lied für Händewaschen. Für anderthalb Meter. Für die Armbeuge.
Ein Lied für Krankenschwestern und -brüder. Für den Bereitschaftsdienst.
Ein Lied für Johns Hopkins. Für Robert Koch. Für Christian Drosten. Für Max Planck.
Ein Lied für Solidarität.
Ein Lied für alle.
Ein Lied für Jetzt.
Ein Lied für dich.
[phonerecording is killing music studios]


(Direktlink)

2 Kommentare