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Kategorie: Kopfkinomusik

Indie in der DDR 1989

Von weitem und von außen mag Indie in der DDR keine große Rolle gespielt haben. Musik in der DDR verbindet man aus dieser Sicht eher mit realsozialistisch reguliertem Ostrock, Schlager und sonstig beliebigen Gedudel, das mitunter nur schwer zu ertragen ist.

Spätestens aber, wenn man das großartige Buch „Bye bye, Lübben City“ gelesen hat, weiß man, dass es auch in der DDR eine durchaus lebendige Indie-Szene gab, die nicht selten abenteuerliche Ausmaße annahm, aber das nur am Rande.

Im NDR‐Nachtclub gab es neulich eine wirklich hörenswerte Sendung über Indie in der DDR im Jahr 1989. Lutz Schramm, der damals bei DT64 die Sendung „Parocktikum“ moderierte erinnert sich an das im Osten aufregende Musikjahr und hat Aufnahmen dieser Zeit dabei. Hier zu hören in der NDR-Mediathek.

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Technics‘ neuer DJ-Turntable kostet ’nen Tausender

So. Laut What Hi-Fi stehen nun auch die Preise für den neuen MK von Technics fest. Die liegen demnach bei $1,200, £899 und €1,000. Teurer, als ich ich gedacht hatte, aber immer noch bezahlbar. Wenn man sich das leisten will – und ich gehe davon aus, dass einige das wollen. Zu haben sein wird die Kiste wohl ab Mai 2019. Hätte ich eine Amazon Wunschliste, würde ich den da jetzt mit raufpacken. Hihi.


(via The Vinyl Factory)

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Doku darüber, wie Pink Floyd „Dark Side of the Moon“ aufnahmen

Man muss weder Pink Floyd noch ihr Über-Album „Dark Side of the Moon“ mögen, aber man sollte es mindestens einmal am Stück gehört haben. Im besten Fall mit einem Joint intus. Dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mögen würde. Aber erst dann.

Für mich ein Meilenstein meiner musikalischen Sozialisation. Danach hörte ich Musik immer ganz anders. Und ich hörte „Dark Side of the Moon“ zum ersten Mal nachdem ich schon erwachsenen war.

Hier eine super interessante Doku, die deutlich macht, was dieses Album so sehr besonders macht und von allen anderen zu dieser Zeit unterschied. Pink Floyd gingen da halt ganz anders ran. Computer gab es noch keine, dafür aber Nerds, die das liebten und ausreizten, was im Studio damals halt so möglich war.

Die Band spielt mit innovativen Toneffekten, Soundmixen und Studio-Geräuschen. So hört man, wie jemand um das Mikrofon herumläuft, oder das berühmte Uhrenticken. Für diese Einspielung mussten die Uhrgeräusche auf Tonbänder aufgenommen werden, da die damaligen Computer noch keine „Copy-Paste“-Funktion hatten. Man kann daher leicht nachvollziehen, welche Probleme bei der Geräuschsynchronisation entstanden.

Das Album vermischt verschiedene Musikstile wie Blues, Rock, Jazz und Psychedelic und wird in der Sendung sowohl von der Band selbst als auch von renommierten Musikexperten wie David Fricke von „Rolling Stone“ analysiert. Allein die Statements von Syd Barrett und die Gitarreneinlagen von David Gilmour sind Grund genug, um sich auf diese Reise in die Welt der Pink Floyd einzulassen.

Es ist das achte Album der britischen Progressiv-Rockband Pink Floyd, das die Charts stürmt und für die Rekordzeit von 741 Wochen in den „American Top-200“ bleibt. Bis heute zählt es zu den meistverkauften Alben, insgesamt gingen mehr als 30 Millionen Exemplare über die Ladentische. Der Film beschreibt die Beweggründe und den Kontext für die Entstehung von „The Dark Side of the Moon“.

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Technics bringt neuen DJ-Turntable: SL-1210MK7 / SL-1200MK7

Ich habe einen meiner alten MKs zu Weihnachten innerfamiliär verschenkt. Er bedeutete mir sehr viel und ich denke, dass diese Bedeutung mit dem Geschenk angenommen wurde. Es ist etwas ganz Großes.

Heute dann haut Technics nach all dem High-End-Hifi-Chi-Chi der letzten Jahre endlich mal einen neuen DJ-Plattenspieler raus. In Europa geht dieser als SL-1210MK7 auf den Markt, woanders als SL-1200MK7.

Der Pitch kann jetzt +/- 16 anstatt der bisher gewohnten bis +/- 8 und hat einen Reset-Knopf zum Nullen. Das matte Schwarz ist bisschen sexy. Einen Preis gibt es bisher leider noch keinen – und genau der aber wäre in dem Kontext jetzt gar nicht mal so unwichtig.

Speaking at the event, Technics say they have “re-engaged the DJ community” with the MK7, introducing a new, lighter coreless direct drive motor. The MK7 will also have the ability to play in reverse (as long as your cartridge and needle are also compatible), and incorporates a new motor control which will further benefit DJs who like to scratch.

The finish is matte black, and features an all-black tonearm. The chassis is made from a mixture of aluminium and glass fibre, with a view to minimising distortion caused by vibrations in loud environments.

Specifications 

Technology for Rotational Stability

– Coreless Direct Drive Motor
– High-Precision Motor Controller

Construction for Vibration Tolerance

– High-Damping Turntable Platter
– Rigid Cabinet Construction
– High-Damping Insulator

High Quality Parts

-High Sensitive Tonearm
-Detachable PHONO Terminal

Technics Definitive Design

– Inherited SL-1200 Series

Turntable Section

– Drive Method: Direct Drive
– Turntable Speeds: 33 1/3, 45rpm (with switch 78 rpm)
– Starting Torque: 0.18N・m / 1.8kg・cm (1.56 lbs-in)
– Build-up Characteristics: 0.7 s. from standstill to 33 1/3 rpm
– Wow and Flutter: 0.025% W.R.M.S.
– Turntable Platter: Aluminum die-cast
– Diameter:332mm (13-5/64″)
– Weight:Approx. 1.8kg (4.0 lbs) (Including slipmat and slipsheet)

Tonearm Section

– Type: Universal, Static Balance
– Effective Length: 230mm (9-1/16″)
– Overhang: 15mm (19/32″)
– Tracking Error Angle:
Within 2° 32’ (at the outer groove of 30cm(12″) record)
Within 0° 32’ (at the inner groove of 30cm(12″) record)
– Offset Angle: 22° • Arm Height Adjustment Range: 0 – 6mm
– Stylus Pressure Adjustment Range: 0 – 4g (Direct Reading)
– Head Shell Weight: Approx. 7.6g
– Applicable Cartridge Weight Range:
[without auxiliary weight] 5.6 – 12.0g (14.3 – 20.7g (including head shell))
– Head Shell Terminal Lug: 1.2mmφ 4-pin terminal lug

Terminals

– Audio Output: PHONO (Pin Jack) x 1, EARTH TERMINAL x 1

General

– Power Supply: AC120 V, 60 Hz
– Power Consumption: 8W (Approx. 0.2W (Standby))
– Dimensions (W x H x D): 453 x 169 x 353mm (17-27/32 × 6-21/32 × 13-29/32 inch)
– Weight: Approx. 9.6kg (Approx. 21.2lbs)

Accessories:

Turntable, Slipmat, Slipsheet, Dust cover, EP record adaptor, Balance weight, Head shell, Screw set for cartridge, PHONO cable, PHONO earth lead, AC power supply cord, Owner’s Manual

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Der Yellowstone National Park bietet einen umfangreichen Katalog von Soundscapes aus dem Park zum Download

(Foto: 12019)

Schönes Projekt, das der Audio Producer vom Yellowstone National Park (Der Yellowstone National Park hat einen Audio Producer!) pflegt. Der nämlich sorgt dafür, dass es mittlerweile eine Audiobibliothek gibt, die Sounds aus dem Park sammelt und zum kostenlosen Download anbietet. Wer also auf Tierstimmen und Naturgeräusche steht, dürfte dort ohne weiters fündig werden. Dann schmeißt mal die Sampler an.

Four years ago, the park teamed up with the Acoustic Atlas at Montana State University to put together a public domain library of ambient sounds from across the nearly 3,500-square mile US park.

The result? A goldmine of ambient samples ranging from bursting geysers to delicate birdcalls, swirling snowstorms and croaking amphibians, all for free and at your finger tips.

(via hhhappy | Danke, Marcel!)

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Atmospheric Drum & Bass and Ambient Jungle: Northern Wave – Space Odyssey 20/19

Loomis & Jones haben mir diesen Mix vor ein paar Tagen in die Timeline gespült und seit dem läuft der hier. Sehr geiler atmosphärischer Drum & Bass, der sich bestens dazu eignet in eine neue Woche zu starten. Wir könnten dabei alles schütteln, was wir haben. Oder so.

New episode of Space Odyssey Series comes with new year and best atmospheric drum & bass and ambient jungle tracks from 2018.


(Direktlink)

Tracklist:
01. @State-Azure – Enceladus [State Azure Bandcamp 2018]
02. @Parhelia – Cycle IV (Unvavoidability Of Birth) [@Kos-Mos-Music 2018]
03. @Mister_Loomis – The Mirror’s Eye [free, 2018]
04. @Bop & @Electrosoul-System – Sunrise [@Kos-Mos-Music 2017]
05. @ComfortZoneMontreal – I Want U [@Complet_Music 2018]
06. @Shiny-Radio – Premodial Soup [@Kos-Mos-Music 2018]
07. @CocoBryceBeats – Adventures In Perception [@Dead-Mans-Chest 2018]
08. @Sullye64 – Qualia [@Astrophonica 2018]
09. Dragonsword (@BlameTheMusic) – Uridium [720 Degrees 2002]
10. @Scape-Sc – Spirit World [@Lossless-Music 2018]
11. @MarkTheory – Heartbreak In Paradise [@Rupture 2018]
12. @Okee – Anauya [@Exiled-RecordingsUS 2018]
13. @AuralImbalance – Heavenly Spirit (For @Jay-Le-Roc) [@AdvectionMusicGroup 2017]
14. @Parhelia – Keep Your Eye On A Horizon (Lunar Mix) [@OffworldRecordings 2018]
15. @Okee & @Thesis – Fractals [@SnGRecs 2018]
16. Seba (@Secret-Operations) & @Robert-Manos-1 – Etherall [@Paradox-Music-UK 2018]
17. @Nucleus & @Paradox-Music-UK – Electropia [Esoteric Music 2018]
18. @MitraGuru & @Electrosoul-System – Privet [@Kos-Mos-Hip-Hop 2018]
19. @Sieren – Dissolve [@Apollo-Records 2018]

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Eine Lange Nacht über das Schlagzeug – Rhythmus ist Leben

(Foto: Pexels)

Bisschen esoterisch mitunter, was allerdings gerne der Geschichte des Rhythmus an sich geschuldet sein kann und deshalb wohl auch dazu gehört. In der Summe eine hörenswerte Lange Nacht über das Schlagzeug und allem, was damit zu tun hat.

Leben ohne Rhythmus ist nicht vorstellbar. Das fängt mit dem Herzschlag an. Mit seinem Einsetzen beginnt das Leben, mit seinem Verstummen endet es. Der Herz- oder Pulsschlag markiert auch die Urform des Rhythmus als musikalische Dimension.

Vom Herzschlag zum Schlagzeug – dieser Sprung liegt nicht allzu fern, denn rhythmisierte Schläge sind untrennbar mit der Entstehung des Lebens verbunden. Herz- und Pulsschlag markieren den Urrhythmus allen tierischen und menschlichen Lebens. Auch Pflanzen sind in ihrem Wachstum, ihrer Existenz, bestimmten Zyklen und Rhythmen unterworfen. Und sie sind keineswegs lautlos. Allein schon ihre Bewegungen im Wind, ihr Knarren, ihre Klopf- und Reibegeräusche waren, neben dem Gesang der Vögel, eine zentrale Inspirationsquelle für das Musizieren. Diese perkussiven Klänge wurden imitiert, weiterentwickelt, künstlerisch überformt. Das Schlagzeug war geboren.


(Direkt-MP3)

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Needle Exchange Mix 274: Synkro

Ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr hier wieder deutlich mehr Musik zu bringen. Das hat in den letzten beiden Jahren etwas nachgelassen und das soll so eigentlich nicht sein. Egal aber soll mir dabei sein, ob die Musik, die ich hier bringe, bei vielen gut ankommt oder nur bei wenigen. Ich meine, wirklich egal, denn am Ende muss sie nur mir gefallen und wenn sich da noch wer findet; um so besser.

Heute: Synkro hat für das Self-titled Mag den 247. Needle Exchange Mix aufgenommen und der kommt mit genau dem, was Synkro ausmacht, wofür wir ihn alle zu schätzen wissen. Tiefe Atmosphären, Pads, Chords, breite Bässe und Drums. Dickes Ding, das ganz wunderbar zum Wochenendsoundtrack taugt.


(Direktlink, via Paco)

Tracklist:
Susumu Yokota – Lapis Lazuli
Asa – Moonlit (Synkro Remix)
dBridge – Wij Zijn ft. Kid Drama
Akuratyde – Past Lives
Module One – Pandora
Synkro – Observatory
The Remote Viewer – The Sound Of Old Helmshore
Sully – Hours, Miles & Still
Synkro – Gagaku (Frederic Robinson)
SumOne – Oblivion
Cuts – Carbon
Bop – Memories
Om Unit & Synkro – Reflections
Akuratyde – The Well ft. Conduct
Atlantis – Paradise (Part 1)

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