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Kategorie: Kopfkinomusik

Aphex Twins Online-Shop ist eine ordentliche Streaming Plattform

Bei Warp ist der Online-Shop Aphex Twin ins Netz gegangen und bietet dort nicht nur all die gezeigten Veröffentlichungen zum Kauf, sondern das alles auch zum kostenfreien Stream an: aphextwin.warp.net. Wer sich also mal durch die Discography von Richard David James hören will, kann das dort gerne tun. Schade nur, dass die Selected Ambient Works 85-92 fehlen. Warum auch immer.
(via Paco)

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Hörspiel: Today your love, tomorrow the world – Der Mythos Ramones

(Foto: Plismo: • CC BY-SA 3.0)

Hörenswertes, wenn auch schon älteres Feature von Veit König über den Mythos Ramones, das jetzt nochmal den Weg in die Mediathek des Ersten gefunden hat. Kurzweilig sowieso.

Sie sahen alle gleich aus, gaben sich alle den Nachnamen Ramone, und sie waren wie Brüder: Sie hassten sich innig. Sie wurden nicht reich, nicht glücklich, nicht alt – aber die „Ramones“ wurden Kult.


(Direkt-MP3, via Dennis)

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Kick a dope verse! – LoFactory Presentation

Wahnsinnig guter Mix von dem jungen russischen Label Kick a dope verse. LoFi, Down- und Dopebeats, Jazz. Läuft hier seit ein paar Tagen in Dauerschleife und wartet darauf, an einem Samstag von noch viel mehr Menschen gehört zu werden.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist:
1. Leaf Beach – Visions
2. MelloWolf – Dope / Entro//
3. Oka Miles – Miles Ahead
4. snaer. – daily
5. Pawcut – Spin Me Round / Ella Mae
6. DDob – Be Light / Otta
7. tajima hal – Unseen Things
8. Philanthrope & Psalm Trees – Laverne / Moose Dawa
9. Psalm Trees – Live Another Day
10. Iman Magnetic – Peace Of Mind
11. Hentzup – für immer unzufrieden
12. Remulak – New Cone
13. FloFilz – Gelbstich / Wun Two
14. Black Bear Basement – Murmur
15. Ebbe Funk – Luffa
16. Soho – Nature Walks
17. goldenninjah – Jazzy Nights
18. kuranes – triste
19. yeyts. – sprii.
20. Engelwood – Sweet Serenade
21. Damaa – s.low
22. Titus Martinu – Nights
23. Wilczynski – redsunset
24. Hentzup – real talk
25. Spaze Windu – Reality
26. snares – Dinja And Mea
27. Saito & Lester, Nowhere – Ubuntu / ntourage
28. Axian – Moving On
29. Hentzup – raumschiffmusik

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1000 Tage Techno Podcast mit Tanith und Ellen Allien: Club the Rest

Ellen Allien, wegen derer Radiosendung „Braincandy“ auf Kiss FM ich Mitte der 90er tatsächlich anfing, tiefer in das Techno-Ding einzusteigen (wegen ihr kaufte ich Kenny Larkins Album „Metaphor“, das alles veränderte) und Tanith, bei dem ich zur selben Zeit gerne im Keller des Tresors tanzte, zusammen in einem Podcast. Gehostet vom mittlerweile etwas knochig wirkenden Jürgen Laarmann, der damals das Fanzine zum ravenden Berliner Zeitgeist machte, die „Frontpage“. Heute macht er die Podcast-Serie 1000 Tage Techno, wo genau diese Episode jetzt raus ging.

Ich bin nicht so der Podcast-Hörer, aber das ist ziemlich kurzweilig, flashbackig und in der Summe ziemlich sympathisch. Auch und gerade wegen Tanith, den ich heute auch auf persönlicher Ebene sehr zu schätzen weiß.

Hach, Berlin, du damals ganz besonders geile Schlange. Als Ambient noch ein Ding war, und der heute trotz allem noch fehlt. Finde ich.

Ellen Allien ist ein Berliner Weltstar – allein im Oktober 2018 legt sie in Japan, Korea, Frankreich, England, Ibiza, Italien, Spanien, Deutschland und Portugal auf. Als Labelmacherin von B-Pitch Control veröffentlichte sie u.a. die Platten von Paul Kalkbrenner, Tok Tok, Sascha Funke & Co. Tanith ist bereits seit 1988 DJ in Berlin und hat bereits im legendären UFO Club und von Anbeginn bei Tekknozid und im Tresor aufgelegt. Gemeinsam machen sie seit 1994 die After Hour „Club the Rest“. In 1000 Tage Techno sprechen sie über die Anfänge und schwere Zeiten, Berlin und den Wandel der Musik und der Szene. Ellen verrät, was die besten Clubs der Welt sind und verrät, wo sie ihre Boyfriends kennenlernt , Tanith spricht über brennende Mischpulte, es entwickelt sich ein spannendes Gespräch, in dem sie u.a. verraten, wie sie sich fithalten und was sie antreibt.

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Printausgabe des Groove Magazins wird eingestellt

Es gab Zeiten, da habe ich mir die Groove monatlich geholt. Das ist schon länger her und irgendwie hatte ich dann selten des Erlebnis, die Groove lesen zu wollen. Dennoch hat sie mir so einiges in Sachen House/Techno nahebringen können, einige Ausgaben habe ich noch im Keller liegen. Die werden dort auch bleiben.

Nun wird die Printausgabe der Groove eingestellt. Online geht es weiter.

Nach 29 Jahren muss die Piranha Media GmbH heute mit großem Bedauern bekannt geben, dass die am 25. Oktober erscheinende 175. Ausgabe der Groove die letzte sein wird. Die Veränderungen in der Musikindustrie durch digitale Dienste, aber auch das immer schwierigere Umfeld am Kiosk und die massiven Einbrüche in der Anzeigenvermarktung, mit denen alle Zeitschriften kämpfen, haben bereits in den letzten Jahren die wirtschaftliche Situation der Groove massiv verschärft. “Wir haben uns den Entschluss alles andere als leicht gemacht”, kommentiert Herausgeber Alexander Lacher die Entscheidung. “In den Gesprächen mit der Redaktion seit Ende letzten Jahres haben wir gemeinsam festgestellt, dass es keine wirtschaftlich tragfähige Lösung für die Groove als Printtitel mehr geben kann” In Zeiten von Spotify, YouTube, Social Media und der stetig zunehmenden Veröffentlichungsgeschwindigkeit besteht keine Möglichkeit, mit einer zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift am Puls der Zeit und somit weiter relevant zu bleiben.

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Miras Burning Man-Set 2018

Mira hatte auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit den Mayan Warrior beim Burning Man zu bespielen. Ihr Mittschnitt ist der perfekte Sound für den „kleinen Freitag“.

Once again we had the pleasure to experience one of our favorite DJ’s on the playa, Mira „the queen of Berlin“.

Her unique ability to set the perfect vibe, hypnotizing music addicts of all horizons, have made of Mira an artist unanimously acclaimed and loved unconditionally by an ever growing base of admirers around the world.


(Direktlink)

https://vimeo.com/291733696
(Direktlink)

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Stream & Download: Chillhop Essentials – Fall 2018

Der Herbst ist da, es windet, regnet grau in grau. Es ist Feiertag, ich bleib heut zu Haus, backe Buns für die Burger zum Abend und mache Falafel für die Veggies. Da kann es passender nicht sein, dass Chillhop gerade seine Essentials für den Herbst 2018 veröffentlicht hat, denn zum in der Küche basteln ist das der Abstand passendste Soundtrack, den ich mir vorstellen kann. Dope Downbeats mit bisschen Bass, Piano und organischem Gesamtklangbild. Wie immer eine sehr geile Compilation aus dem Hause Chillhop.

Zu haben zum Name your Price-Download bei Bandcamp.

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Über ostdeutsche Neonazis zur Nachwendezeit und wie das so war

Langer aber starker Text von Daniel Schulz, der im Hinblick auf das, was in Chemnitz passiert, seine Nachwendezeit reflektiert und darüber schreibt, wie das als Jugendlicher in der Post-DDR war: Jugendliche in Ostdeutschland – Wir waren wie Brüder. Ich kann da vieles unterschreiben, denn vieles habe ich genau so erlebt, auch wenn ich mich recht frühzeitig ganz bewusst dazu entschieden hatte, den Umgang mit diesen Leuten zu meiden. Ganz ließ dieser sich nicht immer ausschließen. Und doch gab es auch damals schon Menschen, die sich den Nazis in den Weg stellten. Dafür gab es dann halt schon mal auf die Fresse, oder man musste die Beine in die Hand nehmen und schneller sein als sie in ihren Stiefeln.

Ein Text, der zum Nachdenken anregt, auch wenn er wenig besser macht. Ich finde auch nicht, dass er um Verständnis zu werben versucht, er stellt dar – auf ganz persönliche Weise.

„Bis Ende der neunziger Jahre weicht dieser neue Staat zurück – in den Kleinstädten und Dörfern. Viele Menschen, die so alt sind wie ich, rechnen nicht mehr mit ihm. Wir sehen alle dasselbe: Es kommen keine Polizisten, wenn dreißig Kahlrasierte vor einem Jugendklub auftauchen und Leute vermöbeln oder sie kommen nur zu zweit und bleiben dann in ihren Autos sitzen. Was sollen sie machen? Selbst verdroschen werden? Das passiert manchmal auch.

Die große Macht der Volkspolizisten ist ebenso gebrochen wie die unserer Lehrerinnen. In der DDR konnten diese Autoritäten noch im Alleingang ganze Biografien versauen – du darfst studieren und du nicht – und jetzt lachen wir sie aus, wenn sie vor uns stehen. Wir lachen, bis sie heulen. Sie haben Angst vor der neuen freien deutschen Jugend.“

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