James Nelson spielt seit seinem vierten Lebensjahr Klavier. Neulich ist er wohl umgezogen und konnte sein Klavier nicht mit in die neue Bude nehmen. Er hätte es verschenken können, hat sich aber lieber dafür entscheiden, die Kiste anzuzünden und noch ein letztes Medley in die Tasten zu hauen.
GMO und Dense hatten zum Jahreswechsel auf dem Psytrance-Happening „Odyssee“ in Berlin eines ihrer Liveset auf dem Chillfloor zum Besten gegeben, dass jetzt den Weg auf Soundcloud gefunden hat. Und ich kann mir gerade keinen besseren Soundtrack zu einem sehr entspannten Ostermontagsnachmittag vorstellen, als den, den die beiden als „Chillgressive Tunes“ hier mal eben 2,5 Stunden live spielen und den ich hier mal unter Psybient einsortiere.
Tracklist:
GMO – Transform (Dense Remix)
Star Glider
Looking Out Of The Pouch
Shell & Seal
Summer Breeze
What We Forced
Holmes
Palm Frond
Four Master
Termination of Life
Sounds and Smells
The Great Puzzle
Forest
Bouncing Around
Space Melter
Ink
The Law Of God
Triptophy
Passing Storm (live version)
Back Eye
Im Rahmen einer Doku, die sich der Frage widmet, warum Rapper nicht sonderlich viel für die Polizei übrig haben, hat der Chor der Angewandten Wissenschaften Hamburg ein Medley gesungen, in dem es vier Rapsongs zu hören gibt, die von dem Chor dafür neu interpretiert wurden. Dann klingt das alles gar nicht mehr so böse.
Alter Rap-Text, neue Partitur – und plötzlich klingt der Polizistenhass ganz anders. Wie viel bleibt noch übrig von der Gangsta-Attitüde? Wir haben den Chor der HAW Hamburg gebeten, einige Songs zum Thema für uns neu zu interpretieren. Öffnet den Rotwein und genießt die feinen Stimmen und ihren Gesang über die Polizei.
Seit einigen Jahren wird jährlich am 29. März der Piano Day zelebriert. Weltweit spielen verschiedenste Künstler Konzerte und veröffentlichen Musik zu Ehren des Klaviers. Seit jeher natürlich mit dabei: Nils Frahm. Der hat in diesem Jahr diese Playlist zusammengestellt, von der ich mich jetzt ins Osterfest tragen.
Ore.e Refineries hat einen Verzerrer aus Teilen der Berliner Mauer gebaut – und das Dingen verzerrt recht ordentlich. Auf der Platine ist Berlin selbst zu sehen und die Bauteile sind an damalige Grenzpunkte angebracht. Hier alle Infos und demnächst die Baupläne zum Download.
Wenn es für die Unterschiede zwischen einem Piano, das einen Dollar kostet, und einem, das erst für 1000 Dollar zu haben ist, einen Beweis braucht, ist dieser hiermit auf höchst wissenschaftliche Art und Weise und wenig überraschend erbracht.
Moop Mama treffen nach einem St.Pauli-Spiel vor dem Millerntorstadion auf die Brote und sie performen zusammen der Brote ihr „Da Draussen“.
Ich mochte die Brote lange nur so am Rande und gar nicht so ganz ernst genommen, wenn auch schon ein bisschen. Dann haben sie vor Jahren nach den Beginnern auf der Fusion gespielt. Die Beginner – und vor allem Jan Delay – war im Slot vorher furchtbar enttäuscht, dass nicht alle abgehen wollten und empfahl dem vor ihm stehenden Publikum, noch ein Pille zu klinken und sich dann auf die Techno-Floors zu verpissen. Weil sie den Sound ja eh nicht verstehen und die Texte nicht können würden. In seinem Deutschland-Trikot.
Es war E- oder WM und eigentlich war klar, dass derartige Shirts dort nicht ganz so geil ankommen würden. War ihm wohl egal, er wollte halt auch mal den Punk rauslassen. Auf seine Art, in einem Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Kam damals nicht ganz so gut an – im Gegenteil. Es war eine ziemlich lahme Vorstellung. Für alle Beteiligten.
Zwei Stunden später kam Fettes Brot auf die Hangar-Bühne. Die, auf der die Beginner kurz vorher noch ihr Glück versucht hatten und damit grandios gescheitert waren. Das Publikum hatte sich bis dahin locker mal verdoppelt und dann begann ein Abriss, wie ich ihm selten beiwohnen konnte. Auf der Bühne hatte keiner mehr einen Stock am Arsch und es sollte wirklich und nur verdammt hart gefeiert werden. Alles brannte und alle konnten alle Zeilen aller Songs. Wirklich. Zudem ließen die Brote damals komplett ihre Gage für den Kulturkosmos e.V. dort, die damit Kohle in ihre Jugendkulturprojekte droppen konnten. Und zusammen aus all dem bin ich seitdem Fan. Und glaube, gerade nach der letzten Woche, in der die Fantas ihr neues Video gebracht haben, dass es sich auch als HipHoper in Würde altern lässt. So zumindest machen die Drei das hier wieder einmal vor. Ich mag’s. Sehr. Und halte Jan Delays „Searching For The Jan Soul Rebels“ dennoch für eine der wichtigsten Platten der letzten 20 Jahre. Aber dann bitte nicht live – und wenn doch, dann bitte erst wenn die Brote schon abgerissen haben. Danke.
Der aus Japan stammende Künstler Kensuke Koike hat einen Zauberwürfel gebastelt, der anstatt von Farben Portraitfotos auf seinen Flächen zeigt. Macht für den Kenner ganz bestimmt keinerlei Unterschied.
Ein Video, das ganz hervorragend zur aktuell hiesigen Wetterlage passt und die Sehnsucht danach, endlich wieder draußen tanzen zu können, ganz wunderbar untermauert. Aufgenommen im September letzten Jahres auf den Straßen Chicagos. Dazu feinste House Musik.
THIS is why Chicago is the home of house music… Lunch-hour party at the Daley Plaza!
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