Das ist ein wirklich großartiges Video. Es zeigt einen DJ der mittels seiner Desks in der Lage ist, die Kontrolle über die Zeit zu haben. Wenn er eine Platte rückwärts dreht, dreht er die Zeit zurück, wenn er die EQs bedient, kann er den Lauf der Zeit manipulieren. Was nicht immer aus Anhieb klappt, muss eben öfter versucht werden. Das Ende ist arg kitschig, geil ist das Video namens „Těžké je být Bohem“ dennoch, auch wenn ich nicht den geringsten Schimmer habe, was das denn heißen könnte.
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Irgendwann vor ein paar Jahren schrieb mir Sebastian von Thinner eine Mail, in der er darum bat, mir mein Tinner all-time favorite zu nehmen und davon einen Remix zu machen. Ursprünglich war mal angedacht anlässlich des Einhundertsten Release auf Thinner, die Artists ihre liebsten Thinner Tracks remixen zu lassen und diese als Compilation zu veröffentlichen. Irgendwann wurde die Idee verworfen, der Remix aber war gemacht. Die Fürstenberg Nummer „Porn Infection“ war Teil seiner EP Classics, die auf Thinner kam und wurde dann später nochmal von uns auf TFE Records in Vinyl gepresst.
Immer wenn ich seitdem irgendwo live diesen Softporn Edit spiele, kommen Leute und fragen, woher man denn diese Nummer bekommen könnte. Bisher konnte ich dazu keine Antwort geben. Da ich aber glaube, dass die Nummer nirgendwo anders mehr kommen wird, haue ich die jetzt hier raus. Mit einem Video, welches auf dem DDR SciFi Film Staub der Sterne von 1976 basiert, ziemlich trashig und auch ein wenig NSFW ist. Aber man muss einem Softporn Edit eben auch optisch gerecht werden.
Ein dickes Danke noch an dieser Stelle an Marko Fürstenberg und an Seb von Thinner, die der Veröffentlichung dieser Nummer unter CC-Lizenz ohne weiteres zugestimmt haben!
Ich mache es mir mal ungewohnt einfach und kopiere zitiere Gunther:
Detroit war in den vergangenen 100 Jahren der Welt schon immer ein Stückchen voraus. Erst Henry Fords Fließband, die erste Krise, ein Kriegsboom, ein noch größerer Boom, die nächsten Krisen und in den letzten Jahrzehnten ist Downtown Detroit so richtig krachen gegangen. Requiem for Detroit zeigt nicht nur, wie krass es vor der Studiotür von so manchem meiner Lieblingsproduzenten aussieht – sie erklärt auch ziemlich gut, wie es dazu gekommen ist. Alles Neue macht der Mai.
Ihr wisst ja, ich mag Ambient. Auch wenn das unter den von uns hektischen Wochen kaum jemand hören mag/kann. Es ist gerade Samstag morgen, ganz frisch, und es ist eh kaum noch jemand wach. Ich sitze in der Küche, habe das Fenster auf, lausche nebenbei den Singvögeln, höre wie so oft um diese Zeit Ambient.
Dieser Mix kommt von The Black Dog und wurde, wenn ich das richtig peile, von Soma auf CD released. Wenn nicht, ist das auch egal, aber immerhin haben die den kompletten Mix gesoundcloudet (ich mag jetzt nicht mehr irgendwelchen Links hinterher jagen, sorry) und zum Download freigegeben. Und weil das morgen früh eh keine Sau mehr interessiert, bringe ich das jetzt, der Ruhe wegen (der Truhe wegen hatte ich erst geschrieben). Ach, macht doch, was Ihr wollt.
Tracklist:
01. Hands Swollen With Grace – Dakota Suite
02. Music for Falling from Trees, Pt. 4_ The Dream – Peter Broderick
03. Business Car Park 5 – The Black Dog
04. Flutful – Cluster
05. Unprepared Piano – Coil
06. Palimpsest I – Tim Hecker
07. Piano Aquieu – Stars Of The Lid
08. FallingStars – Variant
09. Glass Ceiling – Fennesz
10. Maalstroom – Matthew Florianz
11. Untitled – Aphex Twin
12. The Kindness In Letting Go – Rameses III
13. Subconscious Worlds – Pete Namlook
14. Pattern 4 – Moritz Von Oswald Trio
15. Lounge – The Black Dog
16. Half Speed Love – Nathan Larson
Audioglider hatte mal eine fantastische EP auf Feom, an die ich mich erinnern kann weil sie wirklich überdurchschnittlich gut war. Seitdem sehe ich ihn mal hier, mal da im Netz, verfolge aber nicht wirklich, was da so an Output kommt. Als ich eben auf Soundcloud einen Mix von ihm sah, dachte ich, klick doch mal druff. Und sie da: schöner Sound zum Rotwein im Sitzen.
Sein Sound verortet sich wohl irgendwo zwischen Breakbeats, Psy-Ambient, D`n`B, jeder menge Space und was-weiß-ich-nich-noch-alles. Ist ja auch egal, das Mixtape ist super, passt zur eben nicht da seienden Sonne und ist größtenteils aus seiner eigenen Feder seinem eigenen Rechner.
Weil Boards of Canada immer einer guter Start in den Morgen ist, weil das frisch geuppte Video von Maciej Piatek auch nicht das hässlichste ist und weil der geslappte Bass so schön funkt.
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