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Kategorie: Kopfkinomusik

Digging

So sehr ich auch davon überzeugt bin, dass es nur noch eine Sache von wenigen Jahren sein kann, bis Vinyl bis auf ganz wenige Ausnahmen endgültig in die ewigen Jagdgründe eingeht, so sehr mag ich die Geschichten rund um die schwarzen Scheiben. Sie haben fast immer was faszinierend Romantisches, auch wegen dieser ganzen Liebhabereien, die sich zwangsläufig entwickeln, wenn man mit Schallplatten zu tun hat. In der Zeit gibt es einen klasse Artikel über Honest Jon’s, die neben einem Label auch immer noch ein Plattenladen sind. Einer, in den man dann geht, wenn man etwas bestimmtes sucht, was man nirgendwo anders gefunden hat. Mit etwas Glück oder mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird man dort fündig.

Manchmal musste er sie schulterzuckend auf ein andermal vertrösten: Platten haben ihre eigenen Schicksale, man weiß nie, wohin sie verschwunden sind und wo sie wieder auftauchen. Doch egal, ob das Verlangen enttäuscht oder gestillt wurde, ein paar Tage später standen dieselben Leute wieder vor der Tür, getrieben vom Wunsch nach mehr. So ist die Kundschaft bis heute, das Sammeln ist eine Tätigkeit ohne Abschluss. »Es hat eindeutig etwas Psychosexuelles«, sagt Ainley: Wer einmal Witterung aufgenommen habe, komme nicht mehr davon los.

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Fender Rhodes and Moog light-painted

Ich lasse das ja fast nie unerwähnt, deshalb auch hier noch mal: ich liebe das Fender Rhodes! Hier in Koop mit einem Moog, jeder Menge Licht, Time Lapse-Fotografie, Stop Motion- und Light Paint-Technik. Mehr geht eigentlich nicht.

Und weil ich so bescheiden bin, kann ich sagen: Ja, sowas versüßt mir wirklich den freitäglichen Abend. Ganz wundervoll, das.


(Direktlink, via Create Digital Music)

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Lichtaktivierte Drum Machine: Drum Buddy

Toll, dieses Dingen. Erinnert stark an die Loch-Rollen, die ein Piano selber spielen lassen oder auch an diese Spieluhren, an den man selber kurbeln muss. Außerdem sieht es auch noch ziemlich fetzig aus, wenn auch ich jetzt nicht unbedingt so ein Teil haben müsste.

Richtig interessant wird die Koppelung mit einem Plattenspieler ab Mitte des Filmchens. Holla, die Feldfee!


(Direktlink, via Glaserei)

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A Boards of Canada-Mix by Skywave Systems

Hui, das macht mich ja nervös. Volle Kelle Boards of Canada, gemischt von Skywave Systems. Eigentlich muss man da so viel nicht zu sagen. Guten Flug, würde mir jetzt spontan einfallen, ich flieg schon mal los. (Direktdownload)

Tracklist:

01 The Story of Xentrix / KPVQ / excerpt from Peel Session / Blockbusters / Devil
02 Smokes Quantity / ‚Bye Bye‘ Sesame Street (sample) / Light, Clear, Hair
03 Seeya Later
04 Happy Cycling / Telephasic Workshop (sample)
05 Meat Beat Manifesto – Prime Audio Soup (Vegetarian Soup by Boards of Canada)
06 Indeep – Last Night A DJ Saved My Life (loop) / Nlogax / QPFX
07 Chromakey Dreamcoat
08 Dandelion
09 ‚O For Orange‘ Sesame Street (sample) / Aquarius (Version 3 – Peel Session) / Ren Woods – Aquarius (loop)
10 Everything You Do Is A Balloon
11 Dayvan Cowboy (Odd Nosdam remix)
12 Amo Bishop Roden / You Could Feel The Sky (loop)
13 A Is To B As B Is To C / 1969
14 Niagara / excerpt from Peel Session
15 Iraq Says
16 One Very Important Thought (Boc Maxima version)
17 unknown (live at Camber)

(via deepgoa)

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Download: Trip Hop-Downbeat-Chill-Mix von Gavin Hardkiss aus dem Jahre 1995

Ich habe den Namen David Hardkiss noch niemals vorher gehört und bin jetzt selbst dazu zu faul, den zu googlen. Außerdem hänge ich gerade voll in diesem exorbitant geilen Mix fest, der sich selber in die Schublade „Chill Out“ zu stecken versucht, was ja aber irgendwie Quatsch ist, denn das passt nicht so ganz. Das hier ist astreiner 90er-Downbeat mit einem Hang zum Trip- und gar zum Hip Hop. Sehr organisch und broken-beatzig, mit jeder Menge Soul.

this is an absolute classic mix tape that I made in 1995. at the time, i was djing downtempo in chill rooms and this was the first tape that got wide distribution. lots of stoned-out-dubbed-out beats. remember the days of mowax and cup of tea.

i made this mix over at the baroness’s electric manor in the western addition, since i didn’t have my own turntables yet. a lot of people have asked me about making this available again – so here it is in all its hissin‘ glory.

Kennt noch jemand diese Cup of Tea Releases? Wahnsinnig gut und vor allem zeitlos, die funktionieren auch heute noch.


(Direktlink, Direktdownload)

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