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Kategorie: Nur mal so

Kurt smells likes Teen Spirit

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(Kathleen Hanna)

Der Titel von Nirvanas Lied „Smells Like Teen Spirit“ entstand, als Hanna den Satz „Kurt Smells Like Teen Spirit“ (engl. „Kurt riecht nach Teen Spirit“) an eine Wand in Kurt Cobains Wohnung schrieb, da Cobain nach dem Deodorant namens „Teen Spirit“ roch, das seine damalige Freundin Tobi Vail benutzte. Cobain gefiel die Implikation des Satzes und verwendete ihn schließlich als Songtitel.
(Wikipedia, via this isn’t happiness.)

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(via Internet K-Hole)

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Die Telekom verscheuert ihre alten Telefonzellen

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(Foto unter CC von iwanp)

Wisst ihr noch, damals? Als man erst mit Kleingeld und später dann mit diesen Telefonkarten eine Telefonzelle suchen musste, um mal eben wen anrufen zu können? Eine tolle Zeit. Keiner, den man gerade nicht sprechen wollte, ging einem per Handy auf den Saque.

Heute gehört die Telefonzelle zur aussterbenden Art, kaum noch irgendwo findet sich eine. Hier am Hauptbahnhof gibt es noch eine – aus dem Stadtbild ist sie sonst so gut wie gänzlich verschwunden. Die Telekom rüstet ab und baut diese ganzen Teile zurück. 3000 davon werden hier um die Ecke in Michendorf zwischengelagert. So richtig wissen die wohl auch nicht, was die damit anstellen sollen. Nun geht die Telekom in die Offensive und verkauft die Teile.

Die klassische Telefonzelle ist eine aussterbende Art: Dank der immer stärkeren Verbreitung von Handys und Smartphones ist sie schon aus vielen Ortsbildern verschwunden. Nicht wenige würden sie gerne wieder aufstellen, wenn auch nicht zum Telefonieren: Immer wieder erreichen die Telekom private Anfragen, ob der Konzern nicht eine ihrer ausrangierten Telefonhäuschen verkaufen könne, doch bis vor kurzem wurden Interessenten stets mit dem Hinweis abgewiesen, dass man die Zellen noch brauche.

Die neueren, schon magenta-farbenen, „TelH90“, gibt es je nach Zustand ab 350,00 EUR. Für die wirklich klassische, olle und gelbe Telefonzelle, „TelH78“, muss man mindestens 450,00 Tacken auf den Tisch legen und abholen muss man den Kasten auch selber. Aber was damit anstellen?

Ich könnte mir so ein Ding ganz wunderbar als „Festnetzanschluss“ im Garten vorstellen. Man würde es von dort aus nie klingeln hören und hätte dann, wenn man doch mal muss, eine durchaus intime und konzentrierte Möglichkeit, telefonieren zu können, die ich, wenn ich schon telefoniere, sehr gerne mag. Gerner noch ohne dem Gestank nach Pisse und kaltem Rauch, wofür Telefonzellen ja seit jeher stehen. Ich würde dafür auch gerne auf die halb weggekokelten Telefonbücher verzichten, die womöglich seit 27 Jahren eh kein Mensch mehr brauchte. (Wie geht es eigentlich den Telefonbuch-Verlagen so?)

Und wenn nicht kann man sich so ein Häuschen immer noch als Dusche ins Bad bauen. Die vielleicht beste Recycling-Form dessen. Nicht umsonst sprachen wir Ostler damals schon immer von „Telefonduschkabinen“, die sich mal wieder irgendwer per Genex gekauft hatte. Dann doch aber bitte schön in Gelb. Natürlich.

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Fertige Cannabis-Fluppen aus Colorado und ein Hot Dog Joint

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War wohl nur eine Sache der Zeit, aber diese scheint jetzt ran zu sein – in Colorada kann man jetzt fertig gerollte Weed-Kippen kaufen: Cranfords Cannabis Cigarettes. Und wenn ich das richtig sehe, ist da kein Krümel Tabak drin. Für das pure Aroma, quasi.

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(via René)

Weil Selberbauen aber immer noch viel spaßiger und lange nicht so mainstreamig ist, hier noch ein von irgendwem gedrehter Hot-Dog Joint, der seit Tagen durchs Netz räuchert.

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(via Björn)

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Schwellen in einem Gleisbett wechseln, gif’d

Wikipedia weiß: „Holzschwellen beginnen auch bei bester Imprägnierung irgendwann zu verrotten und bieten dann keine stabile Unterlage mehr für die Schienen, sodass sie nur selten auf mehr als 25 Jahre Liegezeit kommen. In besonderen Umgebungen, beispielsweise in feuchten Tunneln, kann die Liegedauer auch wesentlich kürzer sein. Wenn die Befestigungsmittel in morschen Schwellen keinen Halt mehr finden, kann es zu Spurerweiterungen kommen, die sogar zu Entgleisungen führen können.

Auch Stahl- und Betonschwellen altern und müssen deshalb beizeiten ersetzt werden.“

Heute macht man das mitunter so:

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Ein Oculus Experiment: Leben mit Verzögerung

Interessantes Oculus Experiment, welches das Geschehende unter der Brille etwas verzögert darstellt und die Frage stellt, „You wouldn’t accept lag offline, so why do it online?“ Unabhängig von der werbenden Botschaft, ist es sehr beeindruckend zu sehen, was geschieht, wenn Wahrnehmung und Handeln nur ganz kurz nebeneinanderliegen.


(Direktlink, via TDW)

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Was die Welt so isst, wenn sie besoffen ist

Buzzfeed hat mal auf die geschmacklichen Vorlieben verschiedenster betrunkener Nationen geguckt und dieses kurze Filmchen daraus gemacht. Keine Ahnung, woher genau die wissen, was die Menschen so mögen, wenn sie einen über den Durst hatten. Ich persönlich mag da gerne Döner oder klassisch Pizza. Currywurst – wie hier gezeigt – geht auch, aber das sieht mir nicht so wirklich nach einer Currywurst aus, wie ich sie mögen würde. Und in Irland will ich, glaube ich, nicht wirklich betrunken essen gehen.


(Direktlink, via Maik)

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