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Kategorie: Nur mal so

Browser extension: Facebook Blocker

Ich weiß, dass hier einige mitlesen, die eine ordentliche Abneigung gegenüber Facebook pflegen. Es liegt mir fern, dass zu bewerten, aber ich will mal eben nebenbei darauf hinweisen, dass es von Webgraph eine Browser extension für Safari, Chrome und Firefox gibt, die beim Surfen den ganzen Facebook-Ballast ausperrt. Dann auch hier ohne „Like Button“. Nur für die, die es brauchen. Nennt es Service.


(via swissmiss)

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Easy Living in der Sowjetunion im Jahre 1968

Während sich nicht wenige junge Menschen in der westlichen Welt 1968 darum bemühten, Veränderungen in die kapitalistische Lebenswelt zu tragen, machte man hinter dem „Eisernen Vorhang“ Richtung Osten einen auf heile und vor allem schöne Welt. Tanzte, sonnte sich auf den Decks von Kreuzfahrtriesen, und überhaupt: man genoss das sozialistische Leben in vollen Zügen. Soweit zu dieser Darstellung des süßen Lebens in der UdSSR. Dass das Leben mitunter ganz anders aussah, vergisst man hier, aber das wollte man ganz sicher auch nicht zeigen.

Inwiefern diese Art der russischen Propaganda die Gemüter im gerade rebellischen Westen noch mehr aufheizte, ist nicht überliefert.


(Direktlink, via Glaserei)

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Just my daily two cents

“Bound for Glory”: America in Color from 1939-1943 | How to be a Retronaut
Farbfotografien, die die USA in den Jahren 1939-1943 zeigen.

Schwierige Einbürgerung: Wie Hitler Deutscher wurde | einestages
„Nur mit Erpressermethoden gelang das fast Unmögliche: Sieben Jahre lang bemühte sich Adolf Hitler um die deutsche Staatsbürgerschaft – immer wieder scheiterte er am Widerstand demokratischer Institutionen. Die Formalie hätte seine politische Karriere fast verhindert.“

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My cent for Holgi

:'( | stackenblochen

Kryptisch wie so oft macht Holgi gestern Nacht einen Eintrag, bei dem man sich viel denken aber nichts wissen kann. Heute Morgen schiebt er dann „Die Welt war Klein“ nach und es trifft mich wie ein Schlag in den Nacken – einen mit der harten Handkante, denn das – davon gehe ich aus – bedeutet auf kurz oder lang, dass er seinen montäglichen Blue Moon auf Radio Fritz abgeben muss. Und das geht mir echt nahe. Nicht weil er es war, der „Am Wolkenberg“ oder den EFTB-Remix von mir regelmäßig in öffentlich-rechtliche Radio brachte, sondern weil ich seine Sendung schon immer sehr mochte bevor wir uns dann auf merkwürdige Umwege mal in meiner Küche trafen und er meinte, er würde den Geruch von gebratenen Zwiebeln mit Speck lieben – ich könne den Fisch dann auch ruhig weglassen.

Ich höre so gut wie kein Radio mehr. Wenn ich es dann doch mal anmachte, war es eigentlich nur um den Stream seiner Sendung zu hören. Er machte wirklich außergewöhnlichen Sprechfunk. So außergewöhnlich, dass ich mich nicht selten fragte, wie ein Sender derlei Aussagen eines Moderators wohl hinnehmen könnte. Das war mitunter die pure verbal-subversive Anarchie – manchmal auch konkret subversiv. Deswegen hörte ich das. Holgi bewies in seinen Aussagen nur all zu oft, dass Meinungs- und Redefreiheit zu einer Demokratie gehören. Auch im Radio. Gerade im Radio! Gerade im staatlich-rechtlichen Radio sollte ein Moderator sagen können, was er denkt, wie er sich im Moment in dem Land fühlt, in dem er lebt. Das hat er getan. Immer. Und das hat mir immer tiefsten Respekt abverlangt.

Ich gehe fest davon aus, dass er nicht deshalb geht, weil er eben genau so seine Sendungen gestaltet hat wie oben beschrieben. Er wusste, dass er irgendwann zu alt für einen Jugendsender sein würde. Vielleicht ist das der Grund, dass seine Sendezeit an jemanden anderen geht. Wahrscheinlich sogar. Aber das spielt für mich gar keine Rolle. Mit Holgis Blue Monn geht für mich der letzte Grund Radio zu hören. Es waren tolle Jahre mit ihm, seiner Schnauze, seiner mitunter von anderen als solche wahrgenommen „unsäglichen Arroganz“, seines Selbtbildes eines Wessis im Osten und seiner Denke, die mir im Kontext zu seiner Person (fast) immer imponierte.

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Flaschenöffner iPhone App

Ich habe mich auf Twitter schon mehrfach darüber geärgert, dass es für das iPhone keine Flaschenöffner App gibt. Irgendwer muss das gelesen haben und siehe da. Hier ist sie. Also fast. Also fast App. In Hardware. Das selbe dann bitte auch noch mit einem Feuerzeug.


(via Stilsucht)

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